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6 Mittel, um deine Energie auf der Arbeit zu steigern ohne deinen Job hinzuschmeißen

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Manchmal glaube ich, mein Körper ist einfach nicht fürs Arbeiten gemacht. Oder ist es mein Geist?
Irgendetwas in mir sperrt sich dagegen, 8 Stunden vor dem Computer zu sitzen und Zahlen hin und her zu schieben.
Nach spätestens drei Stunden spüre ich die ersten Ermüdungsanzeichen und nach dem Mittagessen zähle ich quasi nur noch die Minuten, bis ich endlich nach Hause kann.

So zumindest war es früher immer. Mittlerweile habe ich meinen Energiehaushalt ganz gut im Griff.
Es stellt sich aber doch die Frage, warum die Arbeit uns so erschöpft.
Nebenbei bemerkt, spreche ich hier von sitzenden Tätigkeiten. Wie es bei Bauarbeitern, Bauern oder Gärtnern ist, kann ich beim besten Willen nicht beurteilen.

Was uns an der Arbeit so erschöpft

Das größte Problem ist vermutlich die fehlende Begeisterung. In unseren Köpfen teilen wir die Arbeit von unserem eigentlichen Leben – obwohl wir doch etwa ein Viertel unseres Erwachsenenlebens mit Arbeit zubringen.
So wird aus der Tätigkeit eine reine Pflichtübung. Du kennst das ja schon aus der Schule, wie schnell man müde und erschöpft wird, wenn die Fächer langweilig sind.

Dazu kommen oft äußerer Druck und Stress. Wenn alles zu viel oder die Aufgaben einfach zu schwierig werden, gesellt sich auch Überforderung hinzu.
Die Aufgaben müssen möglichst schon gestern erledigt sein, die Kollegen nerven und die Chefin glaubt sowieso, dass du nur versagen kannst?
All das führt zu innerer Anspannung und verhindert, dass du in deinen Arbeitsfluss kommst. So kosten uns die Aufgaben doppelt Energie und mehr Zeit, was wiederum zu mehr Stress führt.

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Und seien wir mal ganz ehrlich: Wie gut steht es denn um die Energie, wenn wir zur Arbeit kommen?
Schlafmangel, hastiges Frühstück und unliebsame Streitgespräche tragen alle ihr möglichstes bei, dass wir schon völlig ausgelaugt im Büro ankommen.

Aber auch während der Arbeitszeit achten wir nicht darauf, wie gut unser Körper mit Energie versorgt wird.
Wir trinken nicht genug, essen stundenlang gar nichts, um dann mittags zu viel und zu schweres in der Kantine hinunterzuwürgen. Wir bewegen uns nicht oder doch nicht genug und während wir stundenlang auf den Bildschirm starren, wird unser Rücken immer krummer. Weder achten wir auf frische Luftzufuhr von außen, noch auf eine richtige Atmung, um uns mit genug Sauerstoff zu versorgen. Von einer Entlastung der Augen ganz zu schweigen.

Wer hat schon Zeit, sich um all diese Dinge Gedanken zu machen? Oder auch nur die Möglichkeit, irgendetwas zu ändern?

Wie du deine Energie auf der Arbeit erhalten kannst

Du hast weder Zeit noch Lust, dein Leben zu verändern, deinen Job zu kündigen und ein Aussteigerdasein im Wald zu fristen?
Das kann ich gut nachvollziehen.
Zum Glück gibt es viele einfache Möglichkeiten, wie du deine Energie hoch halten kannst, ohne alles komplett umzukrempeln.
Und ohne dass deine Arbeitskollegen es mitbekommen.

#1 die richtige Vorbereitung

Wenn wir schon müde in den Tag starten und einen Kaffee brauchen, um überhaupt arbeitsfähig zu sein, bringen die besten Techniken der Welt nichts.
Ein sinnvolles Energiemanagement fängt am Abend vorher an.
Ausreichend Schlaf, ausgewogenes Abendessen und ein erholungsreicher Abend ohne übermäßigen Bildschirmkonsum werden dein Leben leichter machen.

Rechne doch mal nach, wie viel Schlaf du brauchst, wann du aufstehen musst und wann du spätestens schlafen solltest, um genug Zeit zu haben.
Gehe eine halbe Stunde vor der ausgerechneten Zeit ins Bett, damit du dir keinen Stress machst und entspannt einschlafen kannst.

Und rechne genug Zeit für ein Frühstück mit ein. Dein Körper und vor allem dein Gehirn brauchen die Energie, um bis zum Mittagessen leistungsfähig zu bleiben.

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#2 Aufgaben sortieren

Früher habe ich einfach drauf los gearbeitet und gemacht, was mir als erstes entgegen gesprungen ist. Das waren meist Emails oder ähnliche weniger wichtige Dinge.

Um dem Stress entgegenzuwirken, deine Aufgaben zu erfüllen und am Ende des Tages das befriedigende Gefühl zu haben, etwas geschafft zu haben, macht es Sinn, sich vorher einen Überblick zu verschaffen.
Dann kannst du die Aufgaben nämlich nach Wichtigkeit sortieren. Und dabei auch die Dringlichkeit mit einbeziehen, denn die sollte nie ganz außen vor gelassen werden.

Wenn du die Aufgaben entsprechend ihrer Wichtigkeit erledigst, hast du schon nach wenigen Stunden einen Großteil deiner Arbeit hinter dir. Deine Energie ist in die wichtigste Aufgabe geflossen und alles andere kann nun in Ruhe erledigt werden.

Es fühlt sich nicht nur toll an, die große Aufgabe früh abzuarbeiten, es löst auch die innere Unruhe und beugt Stress vor.

#3 achte auf deine innere Uhr

Die meisten Menschen haben ihre Hochphase morgens, eine Tiefphase am Mittag und dann nochmal eine kleinere Hochphase am Nachmittag/ Abend.
Das kann bei dir ähnlich sein oder ganz anders. Heraus findest du es nur, wenn du dich selbst beobachtest.

Wann fühlst du dich am wohlsten? Wann wirklich wach?
Und wann schaffst du das meiste?

Lege auf genau diese Zeiten die schwierigen, kreativen, wichtigen Aufgaben. Nutze die Hochphasen deiner Konzentration aus.

#4 mach Pause

Unser Gehirn ist nicht für die Dauerarbeit gemacht. Es arbeitet in Phasen, bei denen sich Anstrengung und Entspannung abwechseln.
Stelle dir mal vor, du würdest 8 Stunden lang Sport machen. Da würdest du nicht versuchen, in einem durch Höchstleistungen zu bringen.

Besonders anstrengend ist es für dein Gehirn, wenn du immer wieder zwischen Aufgaben wechselst.
Dem kannst du entgegenwirken, indem du zwischen verschiedenen Aufgaben eine Pause einlegst. Das muss nicht lang sein. 5 Minuten Stille und geschlossene Augen reichen schon.
Oder eben ein Gang zum Klo, zum Wasserkocher oder was auch immer du gerade tun willst.

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So schaffst du nicht nur die notwendige Erholung, sondern schließt auch mit der alten Aufgabe ab, um dich ganz auf die neue konzentrieren zu können.

#5 bring Energie in deinen Körper

Die Pausen kannst du nutzen, um wieder Ruhe in deinen Geist zu bringen. Das funktioniert super, wenn du 5 Minuten aus dem Fenster schaust oder die Augen einfach mal schließt.

Genauso effizient ist es aber auch, deinen Körper mit Energie zu versorgen.
Damit meine ich nicht Kaffee. Vom Volldröhnen mit Koffein halte ich nicht viel. Gegen einen Ingwertee hab ich allerdings nie etwas einzuwenden.
Ein kleiner Snack mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen eignet sich wunderbar bei kleinen Durststrecken. Auch ein Glas Wasser wirkt Wunder.
Und wie wäre es, wenn du mal das Fenster öffnest und tief durch die Nase einatmest?
Auch Bewegung -besonders in Kombination mit frischer Luft wirkt sich belebend auf Kopf und Körper aus. Ein Spaziergang, einer handvoll Situps oder etwas Stretching im Sessel sind super dafür.
Es gibt bei Youtube unzählige Videos, wie du im Büroalltag körperlichen Ausgleich durch kurze leichte Trainings finden kannst. Schwitzen musst du dabei nicht unbedingt. Es wirkt auch ohne.

Oder mache es doch gleich so, wie Ilchi Lee es in seinem Buch I’ve Decided to Live 120 Years* beschreibt und probiere jede Stunde ein wenig Bewegung einzubauen. Darüber habe ich hier schon mal genaueres geschrieben.

Und wenn wir schon dabei sind. Wie wäre es, wenn du dein Mittagessen am Abend zuvor kochst und mit nimmst?
So weißt du genau, was du zu dir nimmst. Du kannst es gestalten, wie du es willst und brauchst.
Und wenn du zum Abendessen etwas mehr kochst, hast du nicht mal mehr Arbeit.

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#6 Fokus statt Multitasking

Dieser absolute Klassiker darf natürlich nicht fehlen.
Schauen wir den Tatsachen unverblümt ins Gesicht: Wir sind nicht gut im Multitasking.
Ewig habe ich mich gegen diese Erkenntnis gesperrt. Irgendwann musste ich mir die Finger in die Ohren stecken und laut „Lalala“-Singen, um sie zu überhören. Und dann habe ich doch nachgegeben.

Beim Arbeiten am Computer einen Podcast oder Hörbuch hören? Ja, das war ich. So habe ich mindestens die Hälfte meiner Arbeitszeit verbracht.
Dann habe ich wenigstens etwas von der Zeit, dachte ich.

Leider kann ich bestätigen, was unterschiedlichste Studien schon hunderte Male herausgefunden haben: Multitasking führt zu Fehlern und Stress.
Selbst wenn du nur einen Podcast hörst, während du Daten sortierst, hat das gleich mehrere Auswirkungen auf dich und deine Arbeit.
Zunächst einmal hast du nicht einfach mehr Konzentrationsfähigkeit. Sie teilt sich einfach auf beide Aufgaben auf. Das heißt, du verstehst und behältst weniger von dem, was du hörst. Und du machst automatisch mehr Fehler bei deinen Aufgaben, weil du abgelenkt wirst.
Dazu kommt die doppelte Belastung für dein Gehirn. Es reagiert mit Stresssymptomen, weil zu viel auf einmal getan werden muss. Die Überlastung schwächt deine Konzentration zusätzlich und verstärkt damit die negativen Auswirkungen noch.
Die ganze Überlastung führt zu schneller Ermüdung und mehr Aufgaben, weil du die ein oder andere nochmal machen musst.

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Versuche dich doch stattdessen mal ganz auf die vor dir liegende Aufgabe einzulassen und voll darauf zu fokussieren.
Das bedeutet auch keine Unterbrechungen. Also kein Social Media, keine Nachrichten oder irgendwelche anderen Ablenkungen. Nicht mal Gespräche mit deinen Kollegen.
Setze dir eine bestimmte Zeit, in der du nichts anderes machst, als dich auf die Aufgabe zu konzentrieren.
Dadurch schaffst du die Aufgaben besser und schnell, vor allem kannst du so aber natürliche Pausen einbauen.
Obwohl du mehr erledigt bekommst und dabei auch noch bessere Qualität ablieferst, wirst du weniger Erschöpfung erleben und deine Energie erhalten können.

Was kann es besseres geben?

Schlussgedanken

Die vorgestellten Möglichkeiten sind dir wahrscheinlich nicht unbekannt.
Hast du schon mal etwas davon ausprobiert?
Es wird Zeit, dass du deine Energie selbst in die Hand nimmst.

Wenn du wissen möchtest, wie du nach der Arbeit schnell wieder energiegeladen wirst, lies hier direkt weiter.

Du bist großartig und du verdienst ein Leben, dass zu dir passt.

Was machst du, um während der Arbeit konzentriert und leistungsstark zu bleiben?

 

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