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Wie du dich nicht von deinen Ängsten lähmen lässt – eine praktische Übung

Ängste Titel

Egal wo du gerade bist, was du gerade machst und mit wem du zusammen bist, ich wette, ich weiß eine Sache über dich.
Ich weiß, dass du irgendwo in dir Ängste mit dir herumträgst. Vielleicht nicht Angst um dein Leben und auch nicht unbedingt eine große Phobie, aber doch Sorgen und Befürchtungen. Die vielen kleinen Ängste vor dem, was kommt – heute, morgen, nächstes Jahr -, sind es, die uns lähmen und in dem verharren lassen, was sicher wirkt.

Hast du nicht auch Lust, ein grandioses Leben zu führen, das vielleicht nicht ganz ohne Ängste ist, aber doch nicht von ihnen bestimmt wird?
Leider kenne ich kein Rezept gegen Angst. Wahrscheinlich gibt es keines, denn die Angst ist ein Teil von uns. Ohne sie wären wir nicht überlebensfähig.
Aber ich kenne einen Weg, wie du dich nicht von ihnen lähmen lässt. Und als ein Mensch, der wirklich viele Ängste mit sich herumträgt, kann ich dir versprechen, dass es einfacher wird.

Vom Umgang mit Ängsten

Der Witz beim Umgang mit Ängsten ist, dass sie ihre Griffkraft verlieren, wenn du sie benennst. All diese diffusen Ängste, die dich daran hindern, deinen Träumen zu folgen, schwirren so lange in deinem Kopf umher, bis du deine Aufmerksamkeit bewusst auf sie richtest.
Darin steckt schon eine gewisse Ironie. Versuchen wir doch alles, um ihnen aus den Weg zu gehen und unsere Ängste bloß nicht zu spüren.

Wenn du sie aber wahrnimmst und als gegeben akzeptierst, verlieren sie einen großen Teil ihres Einflusses. Nicht dass sie ganz verschwinden, es ist eher so, dass du lernst, mit ihnen umzugehen. Trotzdem zu eigenständig zu denken und unabhängige Entscheidungen zu treffen.

Es ist ähnlich wie bei anderen Emotionen auch.
Nur ist die Technik, die ich heute mit dir teilen möchte, sehr viel einfacher. Du kannst sie nämlich auch dann machen, wenn du deine Angst nicht gerade akkut spürst. Sozusagen von der Ersatzbank aus.

die 10 Minuten Technik

Weil ich diese Technik in meine Morgenroutine integrieren wollte, war es mir wichtig, dass sie nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt.
Und siehe da: 10 Minuten reichen völlig aus. Meist bin ich sogar schon nach 6 bis 7 Minuten fertig.
Damit ich mich noch verbunden und geöffnet fühle, habe ich mir angewöhnt, diese Übung direkt nach der Meditation zu machen. Schon letzte Woche habe ich dir von meiner neuen Meditation und Schreibübung erzählt. Diese kleine Technik schiebe ich einfach dazwischen.

Nach der Meditation setze ich mich mit meinem Journal aufs Sofa und denke an den Tag, der vor mir liegt.
Dann stelle ich mir die Frage:

Wovor habe ich Angst?

Dabei geht es nicht um die großen Ängste. Also nicht die Angst vor dem Tod oder ähnliches. Es geht um die Sorgen, die ich mir mache, was heute alles schiefgehen oder schwierig werden könnte. Die Angst vor den Auswirkungen, die meine heutigen Handlungen und Entscheidungen haben könnten.
Ängste vor dem Versagen, vor Konflikten, Scham und auch ein wenig Schuld können da mit hinein kommen.

Schreibe alles möglichst schnell hinunter. Es muss nicht schön sein. Gibt deinem Verstand einfach keine Zeit, Angst vor dem Aufschreiben der Ängste zu bekommen. Keine Sorge, du wirst dadurch keine negative Affirmation auslösen.
Wahrscheinlich brauchst du ungefähr 5 Minuten dafür.

Ängste bearbeiten

Lese deinen kurzen Text nochmal durch und stelle dir die Frage, die ich schon letzte Woche beschrieben habe:

Woran möchte sich meine Seele erinnern?

Da dein Fokus noch auf deinen Ängsten liegt, werden die Antworten sich auch darauf beziehen. Nicht immer direkt. Aber du bekommst genau das, was du hören oder eben lesen musst. So schließst du die Übung positiv und bestärkt.

Wie es wirkt

Wahrscheinlich wirst du zunächst keine großen Veränderungen spüren. Vielleicht ein Nachlassen des Drucks.
Mit der Zeit werden deine Ängste deine Handlungen aber immer weniger beeinflussen. Du wirst eine neue Möglichkeit des Miteinanders finden, dich sich nicht beschreiben lässt.
Ängste, die anfangs ständig aufkommen, finden immer seltener ihren Weg auf das Papier. Du lernst, was dahinter steckt und wieso du welche Angst hast.

Die bewusste Auseinandersetzung vermindert ebenso ihre Macht auf dich wie die Aufgabe deiner Abwehr gegen die Angst.

Ängste verschwinden nicht einfach, aber du kannst lernen ein selbstbestimmtes Leben zu führen, bei dem du das Lenkrad führst und nicht deine Angst.

Immerhin bist du großartig. Du verdienst es, dich bedingungslos zu lieben und dein Leben so zu gestalten, dass es zu dir passt.

 

 

Es hilft, zu sehen, dass wir mit unseren Ängsten nicht alleine sind.
Wenn wir unsere Ängste miteinander teilen, schafft das eine neue Stärke, in dir und in den anderen Menschen.

Heute morgen habe ich in mein Journal geschrieben, dass ich Angst davor habe, diese Technik mit dir zu teilen. Nicht, dass ich an der Wirkung zweifle. Es ist eher die diffuse Angst, nicht akzeptiert zu werden und als verrückt zu gelten. Natürlich gemischt mit der Angst, die ich immer ums Schreiben herum habe. Es ist ein wenig wie nackt zum Abschlussball zu gehen.
Die Antwort war: Wenn du du selbst bist, lernen dich die Menschen zu lieben, die du brauchst.

Worin verstecken sich deine Ängste?

Ängste pin

Wehre deine Ängste nicht ab, aber überlasse ihnen auch nicht das Kommando

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