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5 Alternativen, die dir dabei helfen, Affirmationen effizienter zu nutzen

Blogtitle Affirmationen

Wenn du dich, dein Leben oder auch nur irgendetwas ändern willst, musst du gegen mächtige Feinde antreten.
Gewohnheiten, alte Glaubenssätze und Erfahrungen arbeiten alle gegen dich.

Das ist aber noch lange kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen und gar nicht erst anzufangen.
Es gibt einen Trick, der den mühsamen Weg der Veränderung wirklich leichter macht.

Mit Affirmationen kannst du keine Hungernden speisen und auch keines der anderen großen Probleme dieser Welt lösen.
Aber sie helfen dabei, dein Gehirn zu überlisten und Veränderungen schneller zu etablieren.

Und das Beste daran: Affirmationen sind wirklich einfach umzusetzen und selbst für den faulsten unter den Faulen machbar.

Warum sich überhaupt mit Affirmationen beschäftigen?

Das Wort Affirmation kommt aus dem Lateinischen und bedeutet einfach etwas wie Behauptung, Versicherung oder Beteuerung.
Und genau das macht eine Affirmation: Sie beteuert, dass etwas so ist, wie du es sagst.

Das funktioniert so gut, weil das Gehirn alles glaubt, wenn es nur oft genug wiederholt wird.
– Einer der Gründe, warum Werbung so gut funktioniert-
Mit Affirmationen kannst du also deine positiven Gedanken gezielt stärken und deine Glaubenssätze verändern.

Viele unserer Glaubenssätze sind Ballast aus unserer Kindheit. Sie wurden aus unseren ersten Erfahrungen zusammengesetzt oder von Familienmitgliedern übernommen.
Affirmationen können diese negativen Glaubenssätze überschreiben und langsam auflösen, sodass innere Blockaden gelöst werden und du dein Potenzial voll ausleben kannst.

Wenn du anders denkst, dann fühlst du auch anders und dann handelst du auch anders.
Affirmationen sind also ein effektives Mittel, um dich selbst zu verändern und an dir zu arbeiten.
Natürlich kannst du mit Affirmationen ein bestimmtes Ziel erreichen. Mehr Gehalt zum Beispiel.
Das liegt aber weniger an den kosmischen Kräften – die, falls es sie gibt, bestimmt keine ständigen Wiederholungen brauchen.
Affirmationen helfen uns einfach dabei, uns selbst nicht mehr im Weg zu stehen.
An den eigenen Erfolg zu glauben bedeutet eben auch meist Erfolg.

Affirmationen 1

Wenn du Affirmationen benutzt, dann ist alles möglich.
Auf jeden Fall aber wirst du dich danach richtig gut fühlen.
Du erhöhst deine Vibration und was du ausstrahlst, kommt auch zu dir zurück.
Wundere dich also nicht, wenn die Menschen plötzlich viel freundlicher zu dir sind.

So erschaffst du wirkungsvolle Affirmationen

Genau wie Affirmationen wirken leider auch negative Gedankenkaruselle. Sie wiederholen sich beständig in deinem Kopf – und das manchmal schon seit Jahrzehnten.
Damit Affirmationen wirksam sein können, braucht es also etwas Geduld.
Für das Gehirn zählt die pure Quantität.
Und bis du all die negativen Gedanken eingeholt hast, dauert das seine Zeit.

Besonders wirksam sind Affirmationen dann, wenn sie kurz und leicht zu merken sind.
Dann kannst du sie in Dauerschleife in deinem Kopf wiederholen.

Wichtig ist auch, dass du die Sätze aus der Ich-Perspektive schreibst.
Also beispielsweise „Ich habe ein gutes Gedächtnis“.
Und alle Formulierungen müssen positiv gestaltet werden.
„Ich vergesse nie etwas“ ist also eine schlechte Affirmation, weil am Ende nur „ich vergesse etwas“ behalten wird.
Besonders effektiv ist eine Affirmation, wenn sie in der Gegenwartsform formuliert wird.
Wenn du dir „Ich werde reich sein“ vorsagst, dann wirst du immer in dem Stadium vor dem Reich-Sein stecken bleiben.

Wenn du nicht weißt, welche Affirmation du nutzen willst, nimm dir ein Problem, das dich wirklich stört, und drehe es einfach um.
Oder schreibe dir auf, was du willst. Also Ziele, die du erreichen möchtest.
Und dann frage dich: Was führt mich dahin?

Hör dabei immer auf dein Gefühl.
Wenn jemand auf eine bestimmte Affirmation schwört und sie dir einfach nicht passt, dann nimm lieber eine andere.

Bleib bei der Formulierung möglichst nah an deiner natürlichen Art zu sprechen.
So stellst du sicher, dass dein Gehirn die Affirmation nicht als „Fremdkörper“ entlarvt.

Stolperfallen, die du besser vermeidest

Einer der größten Fehler, wenn es um Affirmationen geht, ist der, dass die Menschen einfach lügen.
Und zwar so sehr, dass sie auf die Affirmation genau wie auf eine Lüge reagieren: Mit Abwehr und schlechten Gefühlen.

Wenn du dein ganzes Leben lang geglaubt hast, dass es schwierig ist, Geld zu verdienen. Und dass es sowieso nur diejenigen schaffen, die über Leichen gehen.
Dann wirst du mit einer Affirmation wie „Ich bin reich“ nichts als Abwehr auslösen.
Stattdessen können Formulierungen wie „Ich bin es wert, mehr Geld zu haben“ oder „Es wird immer leichter, mehr Geld zu bekommen“ helfen, die Blockaden langsam abzutragen.

Fange also klein an. Konzentriere dich auf den Weg, statt auf das Endziel.
Und benutze Formulierungen wie:
Ich bin es wert/ Ich verdiene es, …
… immer mehr und mehr …
Ich bin bereit, …

Affirmationen

Hier findest du eine Liste mit möglichen Affirmationen zu ganz unterschiedlichen Themen, die dir vielleicht weiterhelfen.

Ein großes Problem der Affirmationen ist es auch, dass man sie leicht im Alltagsstress vergisst.
Dagegen hilft eine tägliche Erinnerung am Handy.
Oder du baust Affirmationen in deine festen Routinen ein.

Selbst wenn sie die Affirmationen nicht vergessen, hören die meisten zu früh auf.
Es gibt einige Hinweise darauf, dass Affirmationen frühestens nach 90 Tagen verinnerlicht werden.
Erst dann sind sie wirklich effektiv.
Das sind also etwa drei Monate, die du durchhalten musst.

Diese Zeit wirklich durchzuhalten ist schwierig, vor allem, weil es manchmal erstmal schlimmer wird.
Es ist beinahe so, als würden sich die alten Glaubenssätze mit aller Kraft wehren, bevor sie verschwinden.
Du brauchst dich also nicht zu wundern, wenn du deine Glaubenssätze zu Geld verändern möchtest, und du zunächst einen Autounfall hast und dann ausgeraubt wirst.
Ich weiß nicht, ob es hier wirklich einen Zusammenhang gibt, aber diese Darstellung der Ereignisse habe ich schon öfters gehört.
Sicherlich ist es besser, sich nicht in den schlechten Ereignissen zu verlieren und sie stattdessen als Zeichen zu nehmen, dass man auf dem richtigen Weg ist.

Bleibe also ruhig. Erkenne Rückschläge als Beweis deines Fortschritts und gib nicht auf.
Setze dich aber auch nicht unter Druck.
Genieße den Weg und bleib neugierig.

5 Möglichkeiten, Affirmationen zu nutzen

Die beste Affirmation bringt dir nur dann etwas, wenn du sie auch wirklich anwendest.
Viele glauben, dass es nur eine einzige Möglichkeit gibt, Affirmationen zu benutzen.
Aber tatsächlich gibt es viele verschiedene und je nachdem was dir eher liegt, werden die unterschiedlichen Arten der Affirmation auch unterschiedlich effektiv bei dir sein.

Keine davon ist grundsätzlich besser oder schlechter als die anderen.
Probiere die folgenden Möglichkeiten doch mal aus und entscheide dich dann, welche Art für dich am besten funktioniert.

Bei Affirmationen geht es ums Verinnerlichen der neuen Glaubenssätze.
Wie du das machst, ist letztendlich egal.

#1 Fokus setzen

Eine wirklich simple Möglichkeit, um Affirmationen zu benutzen, ist die Benutzung von Fokusworten.
Du kannst dich für ein einziges Wort entscheiden – zum Beispiel Fülle – und es dann beständig wiederholen.

Es eignet sich sowohl als Fokuswort für eine Meditation als auch zur Wiederholung während du unterwegs bist, abspülst oder an der Kasse anstehst.

Einzelne Worte haben einen riesigen Vorteil im Vergleich zu normalen Affirmationen.
Sie können nicht gelogen sein.
Du nimmst den Fokus ganz getrennt von dir selbst wahr.
Aber weil du dich darauf konzentrierst und du -zumindest meiner Erfahrung nach- positive Emotionen dabei empfindest, ist diese Trennung nicht wirklich vorhanden.
Und ohne dass du je auf die Idee kommst, mit Abwehr zu reagieren, verwirklicht sich immer mehr von dem Fokus in dir und in deinem Leben.

Hierzu noch ein besonderer Tipp.
Wenn du durch die Straßen gehst und dir Menschen entgegenkommen, kannst du das Fokuswort noch auf eine einzigartige Weise nutzen.
Wünsche den anderen Menschen Fülle – oder den Fokus, den du halt selbst gesetzt hast-.
Das verstärkt die positiven Emotionen und je stärker sie sind, desto schneller und effizienter wirken die Affirmationen.
Außerdem kommt zu uns zurück, was wir geben. Warum es also nicht versuchen?

Mögliche Fokusworte sind: Liebe, Fülle, Energie, Freude, Gesundheit etc.
Alles, was dich anspricht ist auch ein gutes Fokuswort.
Wobei Weltherrschaft vielleicht auch dann kein guter Fokus ist, wenn er dich anspricht. In diesem Fall solltest du dann doch eher etwas wie Zufriedenheit oder Demut nehmen.

#2 feste Affirmationen von innen

Die klassische Affirmation sind eben jene „Ich bin es wert…“-Sätze, die wir oben besprochen haben.
Sie bestehen meist aus 1 bis 3 kurzen Sätzen, die entweder ein Thema behandeln oder die ganze Bandbreite des Lebens abdecken.

Du könntest zum Beispiel folgende Affirmationen nutzen, um mehr Geld in dein Leben zu ziehen:
Ich verdiene es, mehr Geld zu haben. Ich bin es wert, ein Leben in Fülle zu leben. Geld zu bekommen wird jeden Tag leichter und leichter.

Oder du deckst mehrere Bereiche zugleich ab:
Ich bin jeden Tag gesünder. Ich bin es wert, mein Leben zu genießen. Ich bin es wert, ein Leben in Fülle und Harmonie zu leben.

Welche Art von Strategie du auswählst, bleibt dir überlassen.
Die erste Version soll angeblich etwas schneller wirken und tiefer gehen. Außerdem kann man sich die Sätze besser merken, weil sie alle miteinander zusammenhängen.
Die zweite Version beruhigt dagegen ein wenig die Nerven, weil du dich nicht für drei Monate nur auf einen Aspekt deines Lebens konzentrieren musst.

Affirmationen 2

Die Sätze kannst du wie das Fokuswort während der Meditation wiederholen oder wenn du Dinge tust, die nicht viel Geisteskraft erfordern.
Manche schwören darauf, dass du dich im Spiegel anschauen sollst, während du die Sätze laut sagst.
Andere behaupten, dass das Aufschreiben der Sätze mehr bringt.

Wahrscheinlich sind Affirmationen umso effektiver, je mehr Kanäle du damit befüllst.
Beim Schreiben kommt die motorische Bewegung hinzu. Beim lauten Aussprechen kommt die Bewegung des Gesichtes und das Hören hinzu.

Übrigens kannst du die Affirmationen auch aufnehmen und dann über Kopfhörer hören.
Das ist besonders wirksam, wenn du die Affirmationen während des Schlafes und beim Einschlafen hörst. Dann fallen die Grenzen der bewussten Überprüfung nämlich und die Affirmation gelangt direkt ins Unbewusste.

Du kannst auch kleine Zettel mit den Affirmationen überall dort verteilen, wo du dich viel aufhältst.
Am Spiegel im Bad, am Monitor auf dem Schreibtisch und im Portemonnaie sind meine Favoriten.

#3 feste Affirmationen von außen

Das gleiche kannst du auch mit Affirmationen von außen machen.
Weil unsere alten Glaubenssätze zumeist in „Du“-Sätzen abgespeichert wurden, kann eine Affirmation auf dem gleichen Weg ebenfalls effizient sein.

Diese Affirmationen kannst du nicht selbst sprechen, weil sie dann nicht auf dich bezogen wären.
Aber du kannst eine Person, der du vertraust, bitten, dir eine Aufnahme mit den Affirmationen zu machen.
Dein Lebensgefährte, deine beste Freundin oder Schwester sind alle gute Wahlen.

Besonders wirksam sollen diese Affirmationen sein, wenn dein Name darin vorkommt.
Also beispielsweise: Du, Janina, verdienst ein Leben in Fülle.
Unser Gehirn reagiert immer positiv auf den eigenen Namen.
Warum sollten wir das nicht nutzen?
Und wen stört schon ein liebevoll ins Ohr geflüstertes Kompliment?

#4 freie Affirmationen

Freie Affirmationen sind genau meins.
Das ist die Art von Affirmation, die ich am liebsten und täglich voller Begeisterung nutze.

Freie Affirmationen funktionieren wie Tagebuchschreiben.
Nur konzentrierst du dich nicht auf Probleme oder irgendwelche Entscheidungen.
Du schreibst Affirmationen auf. So wie sie dir in den Kopf kommen.
Dabei musst du nur aufpassen, dass du positiv formulierst.

Ich habe meist ein grobes Thema und schreibe dann 10 Minuten lang alles positive auf, was mit dazu einfällt. Am Ende geht das Thema meist in etwas anderes über, aber das ist kein Problem.

Der Vorteil dieser Art der Affirmation ist, dass es nicht so schnell langweilig wird.
Es erfordert weniger Überwindung, weil es einfach wie Träumen ist und dynamisch bleibt.
Außerdem steigert sich die Affirmation. Nachdem du dir zehn Mal gesagt hast, dass du es wert bist, gehst du ganz natürlich einen Schritt weiter und sagst: So bin ich! ohne Abwehr und negative Gefühle.

Affirmationen 3
Was du denken kannst, ist auch real. Nutze deine Gedanken mit Affirmationen

#5 fake it till you make it  – handeln als ob

Gedanken beeinflussen wie du weißt unsere Handlungen.
Aber das geht auch andersherum. Handlungen beeinflussen nämlich ebenso unsere Gedanken.

Wenn du deine Affirmationen gesetzt hast, dann überlege dir doch mal, was die Umsetzung konkret bedeuten würde.
Wie würdest du dich verhalten, wenn dein Ziel schon erreicht wäre?
Du würdest dir natürlich jeden Tag ein gesundes Frühstück gönnen?
Gut, dann setze es um.

Mach alles, was du heute schon machen kannst.
So überzeugst du dein Gehirn noch mehr davon, dass die Affirmationen der Wahrheit entsprechen.

Fazit

Welche Art von Affirmationen du nutzt ist letztendlich egal.
Je mehr verschiedene Arten du findest, um deine Gedanken auf die positiven Dinge zu lenken, desto schneller und einfacher wird die Veränderung ablaufen.

Du bist großartig.
Pass dein Leben an dich an und liebe dich. Du bist es wert.

Du willst mehr zu dem Thema lesen?
Dann schau doch mal in das Buch Du kannst es!: Durch Gedankenkraft die Illusion der Begrenztheit überwinden* von Louise Hay rein.

Ich bin gespannt, welche Erfahrungen du mit Affirmationen gemacht hast.
Haben sie dir geholfen oder hast du keinen Unterschied gespürt?
Hast du vielleicht noch eine Idee, wie ich Affirmationen effizienter in meinen Alltag einbauen kann?
Ich freue mich auf deinen Kommentar.

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