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Setze deinen Fokus für 2018 – was willst du wirklich?

Setze deinen Fokus für 2018
Wie war dein letztes Jahr?
War es aufregend, voller Liebe und neuer Erkenntnisse?
Hast du jeden Moment davon genossen?
Wenn nicht, dann zeige ich dir, wie du im nächsten Jahr den WOW-Effekt bekommst.
Die meisten Jahre gehen einfach so vorbei, ohne dass wir es wirklich wahrnehmen oder sich etwas verändert.
Mache dieses Jahr zu deinem Jahr und bewege etwas in deinem Leben.

Die guten Vorsätze für das neue Jahr hast du dir vielleicht schon öfters vorgenommen.
Die meisten Menschen nehmen sich jedes Jahre wieder die selben Ziele vor, ohne sie wirklich umzusetzen.
 
Warum fallen uns diese Vorsätze so schwer?
Vorsätze bestehen meist aus äußeren Idealen, die wir bisher nicht erreichen konnten. Sie setzen sich aus 1. Verboten zusammen oder 2. aus Dingen, die wir abgrundtief verabscheuen, und 3. ist der Schritt einfach zu groß.
Jeden Tag für eine Woche halten wir vielleicht noch durch. Aber hast du schon mal jeden Tag für ein Jahr durchgehalten?
Ich nicht. Und ich kenne auch sonst niemanden, der das von einem Tag auf den anderen geschafft hat.
Unser Gehirn ist faul und wenn eine Aufgabe zu schwer erscheint, gibt es lieber gleich auf.
 
Wenn du wirklich etwas in deinem Leben verändern willst, musst du also grundlegend anders an die Sache herangehen.
Ein Fokus für das neue Jahr ist eine gute Alternative für Vorsätze, denn er setzt bei dir selbst an und besteht nicht aus strikten Vorgaben oder Verboten.
Damit kannst du nicht nur dein Leben revolutionieren.
Du kannst auch jeder Zeit anfangen. Es ist egal, ob du eine Zeitspanne von einem Jahr, einer Woche oder einem Monat setzt.
 
Beginne einfach heute und beobachte, wie erstaunlich sich dein Leben verändern wird.
 

Was bedeutet es, einen Fokus zu setzen? Und warum sollte ich das tun?

Wenn du am Anfang eines Jahres einen Fokus setzt, bedeutet das nicht, dass du dich das ganze Jahr, jeden einzelnen Tag, nur um eine einzige Sache kümmern musst.
 
Du musst nicht alle spaßigen Bereiche deines Lebens ignorieren, um in deinem Job voranzukommen.
Du musst auch nicht deine FreundInnen vergraulen, um dich mehr um deine Kinder zu kümmern.
 
Einen Fokus zu setzen bedeutet vielmehr, dir wirklich bewusst zu sein, was du willst und was dir wichtig ist.
Du erschaffst damit einem Rahmen, durch den du dein Leben anders betrachten kannst.
Du lebst nicht einfach von Tag zu Tag, ohne die verstreichende Zeit zu bemerken.
 
Mit einem Fokus stellst du dieses Jahr in den Dienst von etwas Höheren.
Damit meine ich keinen Gott und auch kein anderes höheres Wesen.
Es geht mehr um dein Ideal-Ich. Um etwas, das dir noch in deinem Leben fehlt.
 
Damit sind weniger materielle Dinge gemeint als vielmehr Eigenschaften und Grundeinstellungen, die du langsam entwickeln kannst.
Es geht also darum, dich weiterzuentwickeln.
dein Fokus 2018

Beim Fokus setzen geht es um dich. Um deine Ziele, deine Wünsche und deine Bedürfnisse.

 
Wenn du einen Fokus setzt, nimmst du damit konkreten Einfluss auf dein ganzes Leben. Meist werden dabei sogar mehr Bereiche beeinflusst, als du dir zu Beginn vorstellen kannst.
 
Auch wenn du dich noch unmotiviert und ziellos fühlst, kannst du mit geringen Zeitaufwand herausfinden, was dir jetzt gerade am wichtigsten ist.
 
Wenn du das geschafft hast, dann fällt es dir das ganze Jahr über leichter, deine Prioritäten zu setzen. Das bringt Ruhe in einen stressigen Alltag und krempelt dein Leben komplett um.
 
Außerdem geht das Jahr nicht einfach unbemerkt vorbei. Du hast ein Ziel für dieses Jahr, eine Veränderung, die dir wichtig ist.
Und damit hast du auch einen klaren Startpunkt.
Das schafft die Möglichkeit, eine Bilanz zu ziehen und die Veränderungen wirklich wahrzunehmen.
 
Wenn du noch immer nicht überzeugt bist, dann probiere es trotzdem aus.
Ich garantiere dir, du wirst am Ende überrascht sein, wie viel sich tatsächlich in deinem Leben verändert.
 
Gehen wir zur Praxis über und schauen uns an, wie es funktioniert.
 

Wie setze ich den richtigen Fokus für mich?

Fokus setzen

Wo steckt deine Leidenschaft?

Am Anfang dieser Reise steht eine einfache Frage:
Was will ich eigentlich wirklich?
 
Ok, ich gebe es zu: So einfach ist die Frage nicht.
Falls du dich bisher noch nicht damit auseinandergesetzt hast, dann ist die Frage vielleicht sogar ziemlich schwierig und angsteinflößend.
 
Gehen wir es also etwas langsamer an.
Wenn du direkt weißt, welches Fokuswort du setzen möchtest, dann folge deiner Intuition und springe gleich weiter zum nächsten Absatz.
 
Stelle dir erstmal folgende Fragen und beziehe dich dabei konkret auf das vergangene Jahr:
 
Was lief in letzter Zeit nicht so gut in deinem Leben?
Was fehlt dir?
Wovon hättest du gerne mehr? Oder weniger?
 
Klar, auf diese Fragen wird Geld wahrscheinlich eine deiner ersten Antworten sein. Versuche aber mal, nicht dabei zu bleiben. Gehe tiefer.
Warum fehlt dir das Geld? Welche Auswirkungen erhoffst du dir dadurch?
 
Dann konzentriere dich eher auf die positiven Aspekte.
Was bewunderst du an anderen Menschen?
Welche Eigenschaften könnten dir momentan helfen?
 
Reichtum würde ich erstmal außen vor lassen.
 
Vertraue bei der Beantwortung auf deine Intuition. Beantworte alle Fragen am Besten in einem Fließtext und lass deine Gedanken etwas weiter schweifen.
Wenn du dir die Fragen erstmal gestellt hast, wird dein Unbewusstes eine Antwort finden, auch wenn du nicht mehr gezielt daran denkst.
Nimm dir ein Limit von etwa zwei Tagen vor und warte einfach ab, wenn du nicht sofort auf Antworten kommst.
 
Das richtige Fokuswort erkennst du daran, dass dich eine gewisse Begeisterung erfüllt und du das Gefühl hast, nicht weiter darüber nachdenken zu müssen.
Mit dem Fokuswort ist es wie mit einem Orgasmus. Wenn es einer ist, dann stellt sich nicht die Frage, ob es einer ist.
 
Hier ein paar Beispiele, die dir dabei helfen können, deinen Fokus zu setzen.
Wenn dir ein Fokus direkt ins Auge fällt, dann bleib erstmal dabei. Was dich anspricht, ist wahrscheinlich auch genau das Richtige für dich.

Einige gute Beispiele für einen Fokus sind:
Klarheit, Balance, Mut, Ruhe, Raum, Kreativität, Gesundheit, Liebe, Selbstfürsorge

Letztes Jahr war mein Fokuswort Klarheit.
Das ist ein Fokus, den ich jedem empfehle, der sich nicht ganz sicher ist.
Denn Klarheit bringt dir genau das: du lernst dich selbst kennen und was dir wichtig ist.
Bei mir jedenfalls hat es geholfen.
 
Dieses Jahr ist mein Fokuswort Stärke.
Warum genau, darauf komme ich später noch zurück.
 
Hast du dein Fokuswort?
Dann hast du das wichtigste für dieses Jahr schon geschafft. Nimm dir einen Moment und feier dich selbst.
Es gibt da nur noch etwas Präzisionsarbeit, die dir zusätzlich helfen kann.
 
Lass uns weiter machen.
 

Was bedeutet der Fokus für mich?

Mit dem Fokuswort an der Hand kannst du jetzt noch etwas tiefer gehen.
Was es für dich bedeutet, kannst nur du allein herausfinden, denn das ist sehr individuell.
 
Ich kann dir nur die grundlegenden Bereiche nennen, in denen sich dein Fokus auswirken wird.
Versuche zu jedem dieser Bereiche ein paar Dinge zu finden, die für dich in Bezug auf deinen Fokus wichtig sind.
 
Um das etwas anschaulicher zu gestalten, werde ich dies beispielhaft für mein Fokuswort Stärke machen.
Du wirst merken, dass du in einigen Punkten komplett unterschiedliche Assoziationen haben wirst. Das ist gut und richtig. Es zeigt nur, dass wir alle einzigartig sind.
 

Mental:

Stärke bedeutet für mich, gelassener zu sein und nicht alles kontrollieren zu wollen.
Es bedeutet ehrlich zu mir und anderen zu sein und Verletzlichkeit nicht nur zuzulassen, sondern auch offen zu zeigen.
Es bedeutet auch, mich in unverschönter Selbstwahrnehmung zu üben und dabei doch die Kraft zur Selbstliebe aufzubringen.
All diese Dinge erfordern Mut, deshalb will ich versuchen, insgesamt mutiger zu sein.
 

Körperlich:

Auf der körperlichen Ebene bedeutet Stärke für mich, wieder ins Training zu kommen und meine Muskeln daran zu erinnern, wie stark sie sein können.
Ich war im vergangenen Jahr für meinen Geschmack etwas zu oft krank, dieses Jahr will ich mein Immunsystem stärken und alles tun, um meinen Körper zu unterstützen.
Das bedeutet nicht nur Bewegung, sondern auch gesunde Ernährung und achtsamer Umgang mit meinem Körper.
 

Lebensgestaltung und Umgang mit anderen:

Auf dieser Ebene geht es mehr um konkrete Handlungen.
Stärke bedeutet mir hier, mich Herausforderungen zu stellen und mich öfters mal außerhalb meiner Komfortzone zu bewegen.
Es bedeutet auch, dass ich mehr Kreativität zulasse und meinen eigenen Weg gehe.
Ich will mich in Konsistenz üben – besonders in Bezug auf Bewegung, Schreiben und Meditation-.
Gleichzeitig bedeutet Stärke für mich, tolerant gegenüber anderen Meinungen, freundlich und hilfsbereit zu sein. 

Was kann ich dafür tun?

Wenn du für dich herausgefunden hast, was dein Fokuswort im Zusammenhang mit deinem Leben bedeutet, kannst du auch noch einen kleinen Schritt weiter gehen und dir überlegen, was du in diesem Jahr tun kannst, um die verschiedenen Bereiche voran zu bringen.
 
Es geht hierbei nicht darum, eine tatsächliche Aufgabenliste zu erstellen, die du dann Stück für Stück abarbeiten musst.
Vielmehr geht es in dieser Übung darum, dich mental vorzubereiten und den abstrakten Fokus konkreter zu machen.
 
Überlege dir also, welche Gewohnheiten nützlich sein könnten und was du lieber weglassen möchtest.
Wenn du dich damit wohl fühlst, kannst du dir auch kleinere Ziele setzen. Das ist aber nicht notwendig und ich habe das bisher noch nie getan.
 
Wie gesagt: Es ist nicht wichtig, einen genauen Schlachtplan für das ganze Jahr zu schmieden.
Es geht nur darum, die verschiedenen Möglichkeiten zu beleuchten und für Gelegenheiten offen zu bleiben.
 
Hier wieder ein Auszug aus meiner eigenen Liste als Beispiel:
Um Stärke dieses Jahr umzusetzen, will ich wieder täglich schreiben und mich bewegen. Ich will mir Zeit für meine eigenen Bedürfnisse und für die Menschen nehmen, die ich liebe. Ich will in meinen Texten ehrlich sein und Verletzlichkeit zeigen, indem ich mehr preisgebe, als es meiner Komfortzone entspricht. Außerdem möchte ich dieses Jahr einen Tandemsprung machen.
 

Muss ich mich auf ein Thema beschränken?

Es ist nicht notwendig, dass du dich auf ein einziges Fokuswort konzentrierst. Du kannst gerne auch zwei verschiedene Wörter nehmen, wenn es sich für dich richtig anfühlt.
Höre dabei einfach auf dein Bauchgefühl.
 
Bedenke aber, dass ein einzelner Fokus intensiver wirken wird als zwei. Das ist wie mit Aufgaben. Wenn du zwei Aufgaben gleichzeitig machst, dann machst du beide nicht mit 100% deiner Aufmerksamkeit.
 
Ich habe bislang immer nur ein einziges Fokuswort benutzt. Das bedeutet aber nicht, dass du das auch so machen musst.
 
Fokus setzen

Orientiere dich an dir selbst und du bist auf dem richtigen Weg.

Und dann?

Wenn du all diese Dinge umgesetzt hast, dann bist du für das kommende Jahr gut gerüstet.
Du kannst dir die Seite mit deinen Notizen aufheben und immer wieder darin lesen.
Oder dein Fokuswort aufschreiben und so aufhängen, dass du es jeden Tag siehst.
Du kannst ein Visionboard zu deinem Fokuswort gestalten.
Oder dir Affirmationen mit deinem Fokus überlegen.
Und du kannst dein Fokuswort benutzen, um zu meditieren.
 
Das alles wird dir dabei helfen, dich weiterzuentwickeln.
Aber es ist nicht unbedingt notwendig.
 
Letztes Jahr habe ich im Laufe der Zeit vollkommen vergessen, dass ich ein Fokuswort gesetzt hatte.
Irgendwann Anfang Dezember fiel mein Blick auf das Wort Klarheit. Ich brauchte nicht lange nachzudenken, um zu verstehen, dass sich meine am Anfang des Jahres bewusst gesetzte Absicht erfüllt hat, obwohl ich selbst nichts dazu beigetragen habe.
 
Wie intensiv du mit deinem Fokus umgehst, bleibt ganz allein dir überlassen. Versteife dich nicht zu sehr darauf, Ergebnisse liefern zu müssen.
Lasse den Dingen einfach ihren Lauf und alles wird sich ganz natürlich fügen.
 
Jetzt bist du dran. Benutze das PDF, das ich für dich erstellt habe und setze deinen Fokus für 2018.
Mach dieses Jahr zum Highlight!
 

Welches Fokuswort wird dich dieses Jahr begleiten?
Teile deine Erfahrungen mit uns in den Kommentaren und inspiriere andere, ein erfülltes Leben zu leben.
 
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2 Comments

  • Reply Anonymous 11. Januar 2018 at 22:10

    Wunderschön geschrieben! Mein Fokus für dieses Jahr ist Glück – für mich und meine Lieben.

    • Reply Janina Jaeckel 12. Januar 2018 at 9:23

      Vielen lieben Dank. Es freut mich, dass dir der Artikel gefallen hat.
      Ich nehme an, dass du Glück im Sinne von Freude meinst und nicht im Sinne eines Lottogewinns.
      Das ist ein sehr schöner Fokus und ich bin gespannt, wie er sich auf dein Leben und das der Menschen um dich auswirken wird.
      Alles Liebe,
      Janina

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