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Ist dein Bauchgefühl Intuition oder Angst? Was du tun kannst, wenn du dir nicht sicher bist

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Angst schränkt uns ein.

Sie kann unsere größten Träume unerreichbar erscheinen lassen.

Und sie lässt uns erstarren, wenn wir doch nur einen einzigen kleinen Schritt gehen müssten, um weiter zu kommen.

Ich hatte -und habe oft heute noch- Angst davor, öffentlich vor Menschen zu sprechen. Das ist für mich immer eine Qual. Weißt du, was ich getan hab, als mir gesagt wurde, dass ich einen kurzen Vortrag über mein Projekt auf Englisch halten sollte?

Erstmal ist mir nur schlecht geworden. Dann habe ich panisch tausende Informationen zusammengeschrieben und daraus einen ganzen Text vorformuliert. Ich habe zwei Wochen daran gefeilt. Habe ihn immer wieder umgeschrieben und geübt.

Und als der Termin näher kam, habe ich nach Ausreden gesucht, warum ich es nicht machen kann. Was alles dagegen spricht, mich darauf einzulassen. Ich hatte so viele Ideen, wie ich aus der Situation heraus komme, dass ich mich gar nicht entscheiden konnte, welche denn nun die beste wäre.

Der Tag kam. Ich hielt meinen kurzen Vortrag von nicht mal 5 Minuten. Der Tag ging wieder. Und niemand außer mir selbst denkt heute noch daran zurück.

Warum ich dir das erzähle?
Weil unsere Ängste uns zurückhalten und lähmen können, wenn wir sie lassen.

Kennst du das auch, dass du vor Veränderungen oder Herausforderungen plötzlich dieses negative Bauchgefühl bekommst?
Dass du dann tausend Bilder davon im Kopf hast, was alles schief gehen kann und dir regelrecht schlecht wird?

Alles, was für uns wichtig ist, kann uns Angst oder doch zumindest nervös machen. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass dein Bauchgefühl tatsächlich ein Zeichen deiner Intuition ist. Manchmal ist es schwer, zwischen beidem zu unterscheiden.

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Manchmal führt uns die Intuition weg von den angepassten Wegen und hinein in das Unbekannte. Das kann Angst auslösen.

Diese Unterscheidung ist an sich schon ein Akt der Selbstliebe. Damit wir uns nicht von unserer Angst aufhalten lassen und bewusst mit den Entscheidungen unseres Lebens umgehen können, müssen wir diese Unterscheidung lernen.

Wie also erkennen wir, ob wir Angst empfinden oder unser Bauchgefühl uns vor etwas warnt?

Intuition oder Angst?

Die gute Nachricht ist: Intuition und Angst sind vollkommen unterschiedliche Systeme und bedienen sich unterschiedlicher Sprachen.

Die schlechte Nachricht ist: Angst ist viel lauter als Intuition.

Wir neigen also ganz natürlich dazu, Angst mehr Beachtung zu schenken und unsere Intuition zu übersehen. Wenn wir aber lernen, die Sprachen von Angst und Intuition zu unterscheiden, können wir mit mehr Achtsamkeit agieren. Dann können wir bewusst entscheiden, welcher Stimme wir folgen möchten.

Grundsätzlich agiert Angst über Gefühle der Enge und Intuition über Weite. Aber was bedeutet das?

Angst erzeugt Enge, indem sie uns klein fühlen lässt und einschränkt.
Sie will den Status Quo um jeden Preis erhalten. Angst ist immer quälend und greift dein Ich gewissermaßen an. Sie drängt uns in Ablenkungshandlungen wie fernsehen oder essen.

Intuition spricht zu uns über Gefühle wie Liebe, Hoffnung, Stärke und Wohlbefinden.
Sie erzeugt Weite in uns, die uns auf andere zugehen und nach Wachstum streben lässt. Wenn du über längere Zeit für etwas brennst, ist das deine Intuition, die dich auf diesem Weg halten möchte.
Wenn Worte aus Büchern, Gesprächen oder Liedern in dir widerhallen, als wären sie verstärkt worden, ist das deine Intuition, die deine Fragen beantwortet.

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Während die Intuition uns zärtlich zuflüstert, schreit die Angst uns direkt ins Ohr.

Erste spontane Gedanken nach Gebeten, Ideen oder Fragen sind entweder der Intuition oder der Angst entsprungen. Du kannst sie unterscheiden, indem du beobachtest, wie du dich dabei fühlst.

Wie du Intuition und Angst unterscheiden lernst

Angst ist das Gegenteil von Begeisterung. Sie holt dich aus der Handlung, indem sie deine Gedanken auf ein mögliches Versagen konzentriert. Sie sagt Dinge wie: „Was sollen denn die Leute von mir denken?“ oder „Das kann ich niemals.“

Gleichzeitig kann sie die Intuition nie ganz unterdrücken. Deshalb mischt sich die Angst immer mit einem vagen Gefühl des Wunsches, es doch zu tun. Aber mithilfe der Angst findest du eine Ausrede nach der anderen, um nicht ins Handeln zu kommen.

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Wenn dir etwas direkt ins Auge sticht oder du es besonders deutlich wahrnimmst, solltest du es genauer betrachten.

Mit der Intuition ist das etwas anderes. Wenn sie dir von etwas abrät, hindert sie dich nicht an der Handlung und richtet deinen Blick auch nicht auf die Zukunft.

Sie agiert über Emotionen, die aber immer erträglich bleiben. Dann fühlst du dich einfach gelangweilt, genervt oder ohne wirklichen Grund erschöpft. Die Tätigkeit fühlt sich an, als würde sie langsam jedes Glück, Begeisterung und Leben aus dir saugen. Und das tut sie auch.

Intuition ist grundsätzlich hartnäckig. Sie wird immer wieder bei dir anklopfen, auch wenn du dich gegen den gezeigten Weg entscheidest. Es lässt uns dann einfach nicht los.

So kannst du es testen

Wenn du dir nicht sicher bist, ob dein schlechtes Bauchgefühl nun von Angst oder Intuition herrührt, gibt es eine super simple Methode, um beides zu unterscheiden.

Mache eine Liste mit den nächsten Schritten, die du machen würdest, wenn dieses Bauchgefühl nicht da wäre.

Und dann mache einen Schritt. Nur einen winzig kleinen Schritt, der deine Angst noch nicht wirklich schürt und dich doch auf den Weg bringt. Teste es einfach mal aus.

Bleibe dabei aufmerksam und beobachte deine Emotionen.
Wie fühlst du dich dabei?
Wie fühlt es sich an, nachdem der erste Schritt gegangen ist?
Und wenn du nicht scheitern kannst? Was würdest du dann fühlen?

Auf alle drei Fragen können nur zwei Antworten gegeben werden: Entweder fühlst du dich gut oder schlecht.

Wenn du dich gut fühlst, bist du deiner Intuition gefolgt. Trotz der Nervosität fühlt es sich einfach richtig an und du empfindest absolute Freude.
Dein Bauchgefühl war also nur Angst und die Intuition wird dir helfen, die Angst zu überwinden.

Fühlst du dich schlecht? Dann ist dieser Weg wahrscheinlich nicht oder zumindest noch nicht für dich. Vertraue darauf, dass deine Intuition dir zu gegebener Zeit eine neue Möglichkeit zeigen wird.

Bist du dir nicht sicher?

Wenn deine Angst besonders stark ist, kann es sein, dass dein Ergebnis nicht eindeutig ist. Unterschätze nie die Macht der Angst. Sie kann uns ganz schön durcheinander bringen.

In diesem Fall ist es besser, wenn du außerhalb deiner Gefühle Klarheit suchst.
Dabei machen wir uns zu Nutzen, dass die Intuition immer in kleinen Stückchen kommt. Sie bürdet uns immer nur so viel auf, wie wir verarbeiten können.

Was bedeutet das?
Wenn wir mit diesem kleinen Schritt unserer Intuition gefolgt sind, wird sich der nächste Schritt ganz natürlich an den ersten anfügen. Der Weg offenbart sich beim Gehen und neue Möglichkeiten entstehen unterwegs.

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Folgen wir der Intuition setzt sich alles wie ein Puzzle nach und nach zusammen.

Rät unsere Intuition uns aber davon ab, diesen Weg weiter zu gehen, werden sich immer mehr Hindernisse direkt vor uns auftürmen. Und weißt du, warum diese Hindernisse so groß und unüberwindbar erscheinen? Weil du nicht mit vollem Herzen dabei bist und dein Ziel zu klein ist, um es hinter den Hindernissen noch zu sehen.

Deine Intuition hatte also völlig Recht, dich auf einen anderen Weg zu führen. Schau dich um und bleib offen für Veränderungen, dann wird sich dir offenbaren, wonach du suchst.

Wenn die Angst vor dem Weg zu stark ist

Manchmal stellt sich gar nicht die Frage, ob es Intuition oder Angst ist. Dann wissen wir ganz genau, welcher Weg der richtige für uns ist. Die Angst davor, ihn zu gehen ist nur so stark, dass wir entweder völlig erstarrt sind oder -und das ist noch schlimmer- unser Wissen verdrängen. In beiden Fällen bleiben wir in unserer Komfortzone.

Wenn du eine dieser beiden Situationen bei dir bemerkst, kannst du sie mit den richtigen Fragen aushebeln. Deine Intuition wird genau die Antworten geben, die dir helfen, deine Angst zu überwinden.

Es gibt zwei Grundfragen, die du so umwandeln kannst, dass sie dir zusagen.
Die beiden Fragen sind:

1. Wie kann ich meinem Ziel näher kommen?

2. Was brauche ich noch, um Erfüllung zu finden?

Die Antworten werden zu dir kommen. Nur nicht unbedingt sofort. Es kann einige Zeit dauern, bis du bereit dafür bist.

Stelle die Frage erstmal in den Raum und schaue, ob eine Antwort direkt zu dir kommt.
Wenn ja, ist das super. Schreibe sie am Besten direkt auf, damit du sie nicht wieder vergisst.

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Intuition gibt dir einen Fahrplan an die Hand. Du kannst dem Weg vertrauen.

Wenn nicht, kannst du auf zwei Wegen dafür sorgen, dass dein Unbewusstes an der Frage arbeitet.

Meditiere 10 bis 20 Minuten und stelle dir die Frage dabei immer wieder wie ein Mantra. Halte nur zwischendurch inne, um auf eine mögliche Antwort zu lauschen. Bedanke dich am Ende der Meditation für die Führung durch deine Intuition. Du kannst auch mit einem Gebet enden.

Ebenso effektiv, aber weniger Zeitintensiv ist die zweite Möglichkeit. Dafür brauchst du eine Karteikarte, die in dein Portemonnaie oder deine Hosentasche passt. Schreibe deine Frage einfach darauf. Wenn dir im Laufe des Tages eine Antwort in den Sinn kommt, kannst du sie sofort auf die Karte schreiben. Am Abend hast du dann wahrscheinlich eine vollgeschriebene Karte mit Antworten, die dich weiter bringen werden.

Noch sinnvoller als die beiden Möglichkeit ist natürlich eine Kombination. Schreibe dafür zuerst deine Frage auf und lass sie mitsamt Stift vor dir liegen, während du meditierst. Vielleicht kannst du nach der Meditation schon den ersten Teil deiner Antwort aufschreiben.

Das wichtigste ist Vertrauen

Wenn du dich darin übst, deine Intuition wahrzunehmen, von der Angst zu unterscheiden und ihren Weisungen zu folgen, wird sie immer stärker werden und die Angst wird weniger dominant in dir sein. Das Ganze ist wie immer ein Prozess und je mehr du übst, desto besser wirst du darin.

Du bist wundervoll und du hast ein Recht darauf, ein wundervolles Leben zu führen. Lass dich also nicht aufhalten und vertraue auf deine innere Weisheit.

Du möchtest mehr über Intuition und deinen Zugang zu ihr erfahren? Dann lese direkt weiter und lerne, wie du die Stimme deiner Intuition stärken kannst.

Stehst du vor einer wichtigen Entscheidung oder willst etwas verändern? Unser Bauchgefühl kann uns in die Irre führen. Intuition oder Angst? Beides ist leicht zu verwechseln. Lerne sie zu unterscheiden und verändere dein Leben.
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