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Der Zufall trifft nur einen vorbereiteten Geist – kannst du deine Intuition nutzen? Teil 1

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Solange wie es schon Geschichten gibt, gibt es auch ein Gefühl dafür, von irgendetwas geleitet zu werden.
Die einen nennen es höhere Mächte oder Gott, die anderen führen es auf die innere Weisheit zurück, aber die meisten ignorieren sie komplett: die Intuition.

In dieser kleinen Reihe schauen wir uns an, was Intuition eigentlich ist und warum es sinnvoll ist, sich mit ihr auseinander zu setzen. Im zweiten Teil dreht sich dann alles um die Frage, wie wir die Intuition stärken können.

Was zum Geier soll Intuition eigentlich sein?

Intuition 1.3

Die meisten Menschen, die ich kenne, stehen der Idee einer Intuition eher skeptisch gegenüber. Und das war auch meine Sicht darauf. Zumindest solange, bis ich mich damit auseinander gesetzt habe.

Intuition ist nämlich anders als die meisten denken nicht einfach ein esoterisches Konzept. Viele namhafte Wissenschaftler haben sich mit dem Phänomen beschäftigt und sich auf erstaunliche Erkenntnisse gekommen.

Dabei ist die Intuition als Begriff nur schwer fassbar. Anders als konkrete Verstandesarbeit, ist das „Bauchgefühl“ irgendwie diffus.
Sie ist nicht magisch oder esoterisch.
Tatsächlich kommt sie in der Wissenschaft und in der Kunst gleichermaßen vor.
Ob als Geistesblitz oder Quelle der Fantasie, Intuition bringt uns zu Entscheidungen, ohne dass wir den Weg wirklich verstehen.
Sie wird als Eingebung, als Teil der Kreativität und als Einsicht beschrieben.

Intuition ist eine Art von Empathie,
Sie kann nach innen gerichtet sein. Dann zeigt sie sich als Gespür für die eigenen Bedürfnisse und sogar Krankheiten.
Oder sie ist nach außen gerichtet. Dann nimmst du deine Umgebung besonders gut wahr und kannst daraus Schlüsse ziehen, die anderen verborgen bleiben.

Wenn die Wissenschaft auch keine genaue Erklärung für das Phänomen der Intuition hat, so ist es doch sicher, dass jeder Intuition besitzt.
Die Frage ist nur, ob man sie auch wahrnehmen kann.
Und nein, Intuition ist nicht typisch weiblich. Frauen sind nur meist besser darin, Gefühle und ihre körperlichen Ausprägungen zu spüren.

Was dir die Beschäftigung mit der Intuition bringt

Die Intuition ist eine andere, eine schnellere Art des Denkens.
Die Informationen werden nicht vom Bewusstsein, sondern vom Unbewussten verarbeitet.

Das hat einige Vorteile, denn spätestens seit Freud wissen wir, dass das Unbewusste den deutlich größeren Teil unseres Gehirns in Anspruch nimmt.
Vielleicht liegt es daran, dass das Unbewusste viel mehr Informationen aufnehmen und verarbeiten kann als unser bewusster Verstand.

Intuition 1.1

Wenn du also vor einer schwierigen Entscheidung stehst und nicht weißt, was du machen sollst, dann bringt es tatsächlich viel, eine Nacht darüber zu schlafen.
Das Unbewusste arbeitet an der Lösung und nur das Ergebnis kommt uns dann bewusst in den Kopf.

Gerade wenn das Problem hochgradig komplex ist, kann das Unbewusste besser damit umgehen als der Verstand. Alle Eindrücke werden zu einem ganzheitlichen Bild zusammengesetzt, das sich auch aus jenen Dingen speist, die du nicht bewusst wahrgenommen hast.
Die größeren Zusammenhänge werden vom Unbewussten erfasst und dann als Gefühl ans Bewusstsein weitergegeben.

Intuition ist also kein Hokuspokus, sondern einfach eine effiziente Art des Denkens.
Mehr Informationen, schneller und ohne bewusste Anstrengung.

Was kann es besseres geben?

Gefahren der Intuition – Erfahrungen und Ängste

Leider ist es nicht so rosarot, wie es sich zunächst anhört.

Intuition ist nicht unfehlbar.
In vergleichenden Experimenten hat die Intuition eine höhere Trefferquote als der pure Verstand, aber das bedeutet nicht, dass du deiner Intuition immer blind vertrauen kannst.

Dass die Intuition auch mal Fehler macht, liegt daran, dass sie eben kein äußeres Phänomen ist, keine kleine Gottheit, die uns schnell mal zur Hilfe kommt.
Sie speist sich nicht nur aus den Informationen, die wir konkret zu der Entscheidung aufnehmen, sondern auch aus allen Erfahrungen, die wir früher mal gemacht haben.

Das ist aus evolutionstheoretischer Sicht sinnvoll, weil so Fehler nicht wiederholt werden und das Überleben gesichert wird.
Es bringt aber auch einige Probleme mit sich.
Wenn wir uns zu sehr auf vergangene Erfahrungen verlassen, entwickeln wir uns nicht weiter.
Schlimmer noch, was wir als Intuition deuten, sind vielleicht nur Vorurteile oder Ängste.

Intuition 1.2

Es ist also wichtig, die Intuition auch zu hinterfragen und mit dem Verstand zu prüfen.
Lass dich nicht von deinen Ängsten lenken.
Frage dich, ob du diese Entscheidung aus Angst triffst. Wenn die Antwort ja ist, dann ist es vielleicht das Gegenteil von dem, was dich voran bringt.

Auch wenn die Intuition nicht immer richtig liegt, haben Studien ergeben, dass die Menschen mit ihren Entscheidungen zufriedener sind, wenn sie auf ihre Intuition gehört haben – auch dann, wenn sie falsch lagen.
Der Intuition zu folgen gibt dir das sichere Gefühl, dir selbst treu zu sein. Und das stärkt deine Selbstakzeptanz und macht glücklich.

Schluss

Wenn du dir jetzt sorgen machst, weil du keine Ahnung hast, wie du deine Intuition zu Rate ziehen kannst, dann kann ich dich beruhigen.
Intuition ist einfach nur eine Art der Wahrnehmung.
Und sie ist erlernbar.

Mit ein bisschen Übung wirst du die Intuition für dich nutzen können, ohne dass du darüber überhaupt noch nachdenken musst.

Darum, wie genau du den Zugang zu deiner Intuition erlangst, geht es im zweiten Teil dieser Artikelreihe.

Du bist großartig.
Pass dein Leben an dich an.
Und liebe dich. Du bist es wert.

Hast du schon Erfahrungen mit der Intuition gemacht?
Dann lass mir doch einen Kommentar da.
Ich freue mich über den Austausch mit dir!

Lies weiter im zweiten Teil und lerne, wie du deine Intuition wirklich nutzen kannst.

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