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9 Möglichkeiten Meditation zu erlernen, wenn du echt nicht meditieren kannst

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„Echt jetzt?“
Mein Herz pumpt viel zu schnell Blut durch meine Adern und rauscht in meinen Ohren. Ich kneife meine Augen fest zusammen, um nicht gleich aufzuspringen.
Mein Rücken schmerzt, meine Augen wollen nicht geschlossen bleiben und irgendetwas zwickt in meiner rechten Wade. Und jetzt bohrt dieser vermaledeite Nachbar auch noch. Um sieben Uhr morgens!
Warte, wollte ich nicht meditieren? Einatmen, halten, ausatmen. Einatmen, halten, ausatmen. Irgendwie liegt mein Kissen seltsam. Wenn ich es nur ein wenig zurechtrücke, dann würde es mir leichter fallen.
Nein, nicht bewegen und nicht denken! Nur atmen. Atmen.
Puh, endlich hat er mit dem Bohren aufgehört. Die Stille ist so angenehm.
Atmen! Nur. Atmen.
Wie lange sitze ich hier eigentlich schon? Müsste die Zeit nicht gleich um sein?

Das bin ich nach nur einer Woche ohne Meditation. Meine Routine ist für den Arsch und wieder reinkommen plötzlich das Schwierigste auf der Welt.

Ja, ich bin ein Meister, wenn es um Probleme mit der Meditation geht. Es ist nichts, was mir einfach zufliegt und funktioniert. Ich habe so ziemlich jede Schwierigkeit mitgenommen. Es fiel mir wahnsinnig schwer, Meditation zu erlernen.

Vielleicht kennst du auch einige dieser Probleme. Eigentlich willst du ja meditieren, aber dein Körper, dein Verstand oder deine Umgebung machen einfach nicht mit?

Egal, ob du Anfänger bist und Meditation gerade erlernst oder schon länger dabei bist und hin und wieder auf verschiedene Hürden stößt, diese Anleitung ist für dich. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt, ohne dass du die Meditation gleich an den Nagel hängen musst.

Jeder kann Meditation erlernen.

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Um dir den Einstieg oder deinen weiteren Weg zu vereinfachen, habe ich die größten Probleme beim Meditieren zusammengestellt und unterschiedliche Möglichkeiten, mit ihnen umzugehen. Die Liste ist  nicht erschöpfend. Die vorgestellten Lösungen sind einfach diejenigen, die mir in der täglichen Praxis helfen.

Fische dir die Punkte heraus, die dich ansprechen, und ignoriere den Rest. Probiere erstmal einen einzigen Ansatz aus. Wenn du zu viel auf einmal änderst, wird es dir schwer fallen, Meditation zu erlernen.

#1 deine Augen flattern

Das Flattern der Augenlider am Anfang der Meditation ist ein übliches Phänomen in Zeiten von Computern, Smartphones und anderen Bildschirmen. Deine Augen sind einfach überanstrengt.

Um sie zu entspannen gibt es eine Übung, die nach dem Prinzip der Muskelrelaxation funktioniert. Die Anspannung ermöglicht im Anschluss eine völlige Entspannung.

So geht’s:

  • Kneife deine Augen fest zusammen.
  • Reiße sie dann weit auf.

Wiederhole das mindestens fünf Mal. Danach werden deine Augen so entspannt sein, als würdest du schlafen.

#2 dein Körper will nicht so lange stillsitzen

Das lange aufrechte Sitzen kann zu Beginn wirklich eine Herausforderung sein.

Aber es gibt zwei gute Nachrichten: Du kannst es dir einfacher machen und eigentlich ist es auch gar nicht notwendig. Du musst nicht unbedingt sitzen, um Meditation zu erlernen.

Das Problem ist, dass du zu viel sitzt. Wir zwingen unseren Körper notgedrungen stundenlang in ungesunden Posen auszuharren.

Der einzige Unterschied während der Meditation ist, dass wir nicht von anderen Dingen abgelenkt werden. Wir können dann gar nicht anders, als unseren Körper wirklich zu spüren. Das ist gut, denn unser Körper gehört zu uns und alles, was unsere Verbindung zu ihm stärkt, stärkt auch unsere Selbstliebe.

Wenn dir dein Körper nach stundenlangem Sitzen mitteilt, dass er nicht mehr sitzen möchte, solltest du auf ihn hören. Es bedeutet nicht, dass du jetzt gar nicht meditieren kannst.

 1) Lockerung

So wie du deinen Geist erst zur Ruhe kommen lässt, kannst du vor der Meditation die Bedürfnisse deines Körpers stillen.

Stelle dich hin und deinen Timer auf 5 Minuten.
Und jetzt schüttle deinen ganzen Körper aus. Hör nicht auf, bevor die Zeit um ist.

Es gibt kein richtig oder falsch. Du wirst intuitiv wissen, was dein Körper braucht und genau die richtigen Stellen ausschütteln.

Danach ist dein Körper gelockert. Diese Vorübung entspannt Körper und Geist. Und warm wird dir dabei auch.

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2) Bewegung

Statt einfach nur zu sitzen, kannst du auch bewusste Bewegungen mit der Meditation verbinden. Dazu eignen sich verschiedene Ansätze.

Du kannst das Ausschütteln auch als eigene Meditation machen. Manch einer schüttelt sich eine Stunde lang durch. Mit oder ohne Meditationsmusik. Es hat eine erstaunliche Wirkung.

Gehmeditation ist super, wenn du eh schon den ganzen Tag sitzt. Es ist oft einfacher, sich auf das Gefühl der Füße zu konzentrieren.

Halte dich gerade und setze langsam einen Fuß vor dir auf den Boden. Spüre jeder Bewegung genau nach.
Wie fühlt es sich an, das Bein zu heben und dein ganzes Gewicht auf das andere Bein zu verlagern? Welche Bereiche deiner Fußsohle werden belastet? Spürst du den Boden unter dir?

Wenn dir das noch zu langweilig ist, dann probiere es doch mal mit Yoga oder Qigong. Beides ist auf die Einheit von Körper und Geist ausgelegt und hilft dir mit der Bewegung zu entspannen.

All diese Möglichkeiten der Bewegung kannst du auch als Vorbereitung zur eigentlichen Meditation machen.

3) Nicht sitzen

Wer hat eigentlich behauptet, dass wir sitzen müssen, um zu meditieren?

Eigentlich ist unser Körper nicht dazu gemacht, zu sitzen. Zumindest nicht so lange Zeit. Im Sitzen zu meditieren bietet sich zwar an, ist aber keine Notwendigkeit.

Du kannst ebenso gut im Stehen oder im Liegen Meditation erlernen. Solange du nicht einschläfst jedenfalls. Wobei ein Nickerchen ja auch gesund ist.

Da ich den ganzen Tag über am Schreibtisch arbeite, meditiere ich beinahe täglich im Liegen. Bisher habe ich keinen Unterschied bemerkt.

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4) Die Störung als Anker nutzen

Was passiert, wenn dein Knie plötzlich mitten in der Meditation schmerzt oder deine Nase juckt?

Nichts.

Es wäre vollkommen egal, wenn wir nicht emotional aufgeladen darauf reagieren würden. Und es würde auch wieder vorüber gehen.

Statt dich über deinen Körper oder die spezielle Stelle aufzuregen, kannst du sie als Ankerpunkt nutzen, um deinen Körper wirklich zu spüren. Es ist ein Geschenk, das uns wahre Verbundenheit ermöglicht.

Das klingt schwieriger als es ist. Der Trick ist, genau in die Körperstelle hinein zu spüren. Wie fühlt es sich an? Was genau ist es, was dich stört?

Das hat zwei großartige Effekte. Du spürst deinen Körper, statt deinen Gedanken nachzurennen. Und die störende Empfindung lässt nach.

Versuche mal, das Gefühl noch stärker zu machen. Dann zerrinnt es dir zwischen den Fingern wie Nebel.

#3 Du kannst deine Gedanken nicht ruhig halten

Einer der größten Fehler bei Anfängern ist der Glaube, sie müssten ihren Kopf direkt leeren und nichts mehr denken. Dieser Irrtum hält dich davon ab, Meditation zu erlernen.

Natürlich ist es schön, wenn du in diesen schwerelosen Zustand gelangst, aber es braucht viel Übung und Geduld, um dorthin zu kommen.

Nimm alles etwas gelassener. Deine Gedanken und Gefühle sind nicht da, um dich zu quälen. Sie zeigen dir wichtige Aspekte deines Lebens, Probleme und Baustellen.

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1) Beobachte einfach was ist

Versuche nicht mit der Erwartungshaltung in die Meditation zu gehen, alle Gedanken zu überwinden. Siehe es stattdessen als ein Experiment.

Du bist Forscherin deines eigenen Geistes. Du beobachtest einfach, wie die Gedanken und Gefühle kommen und auch wieder gehen.

Das einzige, was du tust, ist dich nicht emotional in ihnen zu verstricken. Komm wieder zu deinem Atem zurück, wenn du merkst, dass du abgedriftet bist.

Am Anfang ist es vielleicht nervig, mit der Zeit wirst du daraus aber Ruhe und Stärke gewinnen. Bilder, Ideen, Worte. Sie kommen und gehen. Ganz ohne dein Zutun. Alles ist im Fluss und du musst nichts weiter tun, als dich mittragen zu lassen.

2) akzeptiere, dass es dir schwerfällt

Ein Großteil der Meditation besteht am Anfang darin, dich von deinen inneren Widerständen nicht abhalten zu lassen. Ja, es ist schwer. Ja, es nervt.

Wenn du es aushältst, die Gefühle in dir beobachtest und weitermachst, wächst du daran. Und genau darum geht es bei der Meditation.

Die Widerstände sind ein Teil von dir. Du musst dich ihnen stellen, um zu wachsen.

Je schwerer dir die Meditation fällt, desto mehr brauchst du sie. Sei mutig und stelle dich dem Unbekannten in dir.

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3) Nutze die aufkommenden Gefühle

Jedes Gefühl, dass in dir aufkommt, ist ein Geschenk. Du hast jetzt nämlich die Chance, es in einem geschützten Rahmen zu erfahren.

Spüre in das Gefühl hinein. Nicht mit dem Verstand, sondern mit deinem Körper.

Wo in deinem Körper spürst du es?
Wie fühlt es sich genau an?

Lasse die dazugehörigen Worte, Bilder und Erinnerungen ohne Druck zu dir kommen.

Danach fühlst du dich nicht nur befreit, du hast auch einen der Ursprünge deiner inneren Unruhe aufgelöst. Jedes Mal, wenn du so mit den aufkommenden Emotionen umgehst, wird dir die nächste Meditation leichter fallen. So kommst du immer weiter auf deinem Weg, Meditation zu erlernen.

4) Benutze ein Mantra

Wenn dein Verstand die Stille ständig unterbricht und dich ablenkt, bringt es nichts, ihn zu ermahnen und wieder in die Ecke zu setzen. Er ist wie ein kleines Kind. Wenn ihm langweilig ist, ist er unerträglich.

Damit du deine Ruhe hast, kannst du auf den gleichen Trick zurückgreifen, den auch genervte Eltern benutzen.

Lenke deinen Verstand ab.

Beschäftige ihn auf eine Art und Weise, die deine Meditation nicht stört. Das schaffst du mit einem Mantra. Es gibt tausende verschiedener Mantras. Du kannst dir einfach eines aussuchen, dass dir gefällt.

Manchmal ist so ein Hilfsmittel genau das Richtige, um dich in die Meditation hineingleiten zu lassen.

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Meditation findet nicht im luftleeren Raum statt. Wir sind immer im Austausch und im Wandel.

Meditation erlernen – aber wie?

Um Meditation zu erlernen brauchst du keine schicken Accessoires und auch keine teuren Kurse. Du brauchst nur ein paar Minuten Ruhe am Tag und die Bereitschaft, dir selbst auf tiefster Ebene zu begegnen.

Manch einer will in der Meditation vielleicht Gott begegnen, zuerst wirst du aber Bekanntschaft mit dir selbst machen müssen. Mit deinen Schatten und Wunden. Mit längst vergessenen Erinnerungsspuren und tiefsitzenden Gefühlen.

Wenn du dazu bereit bist, gibt es keine Hindernisse auf deinem Weg. Nur Chancen, dich selbst noch besser kennen zu lernen und zu heilen.

Du bist genug.
Mit all deinen Verletzungen und Schmerz bist du wunderschön und besonders.

 

Dein Problem war noch nicht dabei? Dann schreibe in die Kommentare. Gemeinsam finden wir eine Lösung.
Was fällt dir an der Meditation schwer?

 

Analyse deine größten Probleme und finde die für dich passende Lösung. Jeder kann Meditation lernen. Willst du wie ein Anfänger rumsitzen oder wirklich meditieren? Analyse deine größten Probleme und finde die für dich passende Lösung. Jeder kann Meditation lernen. Willst du wie ein Anfänger rumsitzen oder wirklich meditieren? Analyse deine größten Probleme und finde die für dich passende Lösung. Jeder kann Meditation lernen. Willst du wie ein Anfänger rumsitzen oder wirklich meditieren? Analyse deine größten Probleme und finde die für dich passende Lösung. Jeder kann Meditation lernen. Willst du wie ein Anfänger rumsitzen oder wirklich meditieren? Analyse deine größten Probleme und finde die für dich passende Lösung. Jeder kann Meditation lernen. Willst du wie ein Anfänger rumsitzen oder wirklich meditieren? Analyse deine größten Probleme und finde die für dich passende Lösung. Jeder kann Meditation lernen. Willst du wie ein Anfänger rumsitzen oder wirklich meditieren? Analyse deine größten Probleme und finde die für dich passende Lösung. Jeder kann Meditation lernen. Willst du wie ein Anfänger rumsitzen oder wirklich meditieren?

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