lifestyle design

mein perfekter Tag

mein perfekter Tag

Hast du große Ziele für dein Leben?
Weißt du, was du in den nächsten fünf Jahren erreichen möchtest?

Und glaubst du, dass du damit nun alles getan hast, was notwendig ist?

Klar, das große Bild im Auge zu behalten ist wichtig.

Ohne zu wissen, wie dein Ziel ist, kannst du keinen Kurs setzen.
Aber wenn deine Augen immer durch das Fernrohr auf die Küste gerichtet sind, dann übersiehst du vielleicht das Riff, das genau vor dir ist.

Ob du also deine großen Ziele schon klar fokussiert hast oder noch gar nicht so richtig weißt, wo es hingehen soll, ich habe hier eine kleine Übung für dich, die dein Leben enorm erleichtern wird.

Das Original dieser Übung ist von Derek Franklin. Ich habe sie ein wenig angepasst, aber der Grundgedanke ist der gleiche geblieben.

Im Grunde stellst du dir eine einzige Frage: Wie sieht dein perfekter Tag aus?
Und dann beantwortest du diese Frage so detailliert, wie möglich.

Ich gebe dir gleich eine genaue Anleitung, wie du vorgehen kannst.
Vorher wollen wir uns aber noch kurz das Warum anschauen.

Wirkung und Vorteile der Übung

Wenn du dir deinen perfekten Tag genau vorstellen kannst und dich damit auseinandersetzt, welche einzelnen Bausteine darin vorhanden sind, dann wirkt sich das auf ganz vielen verschiedenen Ebenen aus.

Wenn du noch nicht genau weißt, wie deine Ziele aussehen, bringt dich diese Übung erheblich weiter.
Denn wenn du weißt, wie dein perfekter Tag aussieht, dann schließt du automatisch bestimmte Dinge aus, die du nicht machen möchtest. Gleichzeitig wird dir klar, womit dein idealer Tag und damit auch dein ideales Leben gefüllt ist.

Dabei betrachtest du nicht ein einziges Ziel – wie zum Beispiel Gesundheit und Fitness-.
Du schaust dir alle Aspekte deines Lebens an und beziehst alle Bereiche mit ein.
So werden deine Ziele viel klarer und realer. Sie sind schließlich in den konkreten Kontext eines Tages eingebettet und kein abstraktes Konstrukt mehr, das eigentlich nie in dein Leben gepasst hat.

Du siehst dir also an, wie sich deine Ziele auf der kleinsten, alltäglichen Stufe deines Lebens auswirken. Und wie sie sich in eben diesen Alltag integrieren.
So bekommst du praktische kleine Schritte, mit deren Umsetzung du sofort anfangen kannst.

Weil du dich aktiv mit deinen Zielen auf dieser Ebene auseinandersetzt und sie schwarz auf weiß festhältst, kannst du immer wieder darauf zurück kommen.
Du stellst dich dabei bewusst und unbewusst auf die Erreichung deiner Ziele ein. Du integrierst sie gedanklich schon in dein Leben und baust dadurch eine emotionale wie mentale Verbindung zu ihnen auf.

Über kurz oder lang wirst du deine Träume so langsam in die Realität umsetzen können.

Und schließlich muss ich dazu noch gestehen: Es macht einfach Spaß.
Sich vorzustellen, wie der perfekte Tag in dem perfekten Leben aussieht, macht gute Laune und motiviert dadurch zusätzlich.

Schritt 1: Klarheit gewinnen

Zunächst musst du ein wenig Zeit und Gehirnschmalz investieren, um dir Klarheit über deinen idealen Tag zu verschaffen.
Denke dabei an alle Elemente deines Lebens.
Wichtig ist nicht nur deine Karriere, sondern auch deine Gesundheit, die Menschen, mit denen du zusammen bist, und die Tätigkeiten, mit denen du deine Zeit verbringst.

mein perfekter Tag Bild

Erreiche deine Ziele

Gehen wir das nun Schritt für Schritt durch.
Nimm dir einen Block zur Hand und schreibe dir zu jedem Punkt ein paar Dinge auf.
Je ausführlicher du das machst, desto besser.

Hast du Stift und Papier bereit?
Dann legen wir jetzt los.

Du kannst jede Frage einzeln beantworten.
Noch besser ist es aber, wenn du zu jedem Punkt einen kleinen Fließtext schreibst.

Allgemeines Setting

Ort

Wo lebst du?
Wie sieht es aus?
Wie riecht es?

Lebst du ruhig auf dem Land oder in einer pulsierenden Stadt?
Lebst du an einem Strand oder vielleicht in den Bergen?
Wie warm oder kalt ist es? Wie ist das Wetter?

Gehe ins Detail. Beschreibe den Ort so genau, wie du kannst. Wenn du den Namen der Stadt/ des Dorfes oder auch nur des Landes weißt, dann schreib ihn auf.

Haus/ Wohnung

Wie genau sieht dein Haus/ deine Wohnung aus?
Wer wohnt mit dir dort oder wohnst du allein?

Wie groß sind die Räume?
Wie sind die Räume aufgebaut?
Welche Farben und Gerüche nimmst du wahr?
Welche Materialien kannst du sehen?
Wie groß sind die Fenster?
Wie viel Licht ist vorhanden?

Beschreibe deine Idealwohnung so detailgenau, als müsstest du sie jemand anderem verkaufen. Beziehe möglichst viele Sinne mit ein.

Direkte Nachbarschaft

Wo genau liegt deine Wohnung/ dein Haus?
Wie sieht es drumherum aus?
In welchem Stil sind die Nachbarhäuser gehalten?
Wie sehen die Straßen aus?
Wie sieht es mit Einkaufsmöglichkeiten/ Freizeitangeboten/ Wald/ Wasser etc. aus?

Schreibe alles auf, was dir einfällt, auch wenn es nicht in den Fragen angesprochen wird.

Style

Welche Kleidung trägst du?
Wie sieht sie aus?
Wie fühlt sie sich an?
Welche Schuhe hast du an?
Was assoziierst du mit dieser Kleidung?

Freunde

Wer sind deine Freunde?
Welche Eigenschaften zeichnet sie aus?
Warum magst du sie?

Hier kannst du abstrakter bleiben oder aber so konkret werden, wie es dir möglich ist.

Freizeit

Wie verbringst du deine Freizeit?
Was genau machst du?
Wer ist bei dir?
Was lernst du in deiner Freizeit?
Wie entspannst du?
Wie hast du Spaß?
Wo verbringst du deine Freizeit?

Dein perfekter Tag im Überblick

Aufwachen

Um wieviel Uhr stehst du auf?
Was ist das erste, das du siehst/ höhrst/ riechst?
Wie fühlst du dich?
Liegt jemand neben dir oder bist du allein?

Beschreibe das Aufwachen als ganze Erfahrung.

Frühstück

Wo frühstückst du?
Wie sieht es um dich herum aus? Was hörst du?
Was genau isst du? Wie riecht es? Wie schmeckt es?
Mit wem isst du?
Wie viel Zeit lässt du dir für dein Frühstück?

Dein Morgen

Wie verbringst du deinen Morgen?
Was genau machst du morgens? Folgst du einer bestimmten Routine?
Bist du morgens allein oder verbringst du die Zeit mit jemandem? Mit wem?
Konzentrierst du dich eher darauf, wichtige Dinge zu erledigen? Oder entspannst du?

Deine Arbeit

Was genau machst du?
Würdest du es auch dann machen, wenn du nicht dafür bezahlt würdest?
Was an deiner Arbeit kann man als kreativ bezeichnen?
Wie lange arbeitest du?
Wo arbeitest du? Wie sieht es da aus? Was hörst du?
Womit arbeitest du?
Wie fühlst du dich dabei?

Dein Mittagessen

Wo isst du?
Wie sieht es um dich herum aus? Was hörst du?
Was genau isst du? Wie riecht es? Wie schmeckt es?
Mit wem isst du?
Wie viel Zeit hast du für dein Mittagessen?

Dein Nachmittag

Womit verbringst du deinen Nachmittag?
Arbeitest du oder gehst du deiner Freizeit nach?
Mit wem verbringst du den Nachmittag?

Dein Abendessen

Wo isst du?
Wie sieht es um dich herum aus? Was hörst du?
Was genau isst du? Wie riecht es? Wie schmeckt es?
Mit wem isst du?
Wie viel Zeit lässt du dir für dein Abendessen?

Dein Abend

Was machst du an deinem Abend?
Mit wem bist du abends zusammen?
Lernst/ entspannst/ liest du oder bist du vielleicht kreativ?
Wie fühlst du dich?

Ins Bett gehen

Was machst du, bevor du zu Bett gehst?
Wie sieht deine Routine aus?
Wie fühlst du dich dabei?

Hast du alle Fragen beantwortet?
Super!

Das fühlt sich schon mal großartig an oder?
So viel Klarheit zu bekommen, gibt mir immer richtig viel Energie und Motivation.

Am Ende der Übung sind wir damit aber noch nicht.

perfekter Tag

Wie sieht dein perfekter Tag aus?

Schritt 2: Was liebe ich?

Wenn du deinen perfekten Tag zusammengestellt hast, dann machen wir jetzt mit dem zweiten Schritt weiter.
Falls du die Übung 1 noch nicht gemacht hast, dann lies nicht weiter, sondern nimm dir vorher die Zeit dafür.

Wenn du deinen perfekten Tag beschrieben hast, kannst du daraus nun die Kernelemente herausziehen.
Nimm von jedem Punkt ein paar Dinge, die dir wirklich wichtig sind und erstelle daraus eine praktische Liste.

Das ganze sieht dann so aus:

Ich liebe es, ausgeschlafen und voller Energie aufzuwachen.
Ich liebe es, früh aufzustehen, bevor alle anderen wach werden.
Ich liebe das Licht der frühen Sonne und die frische Luft des Morgens.

Du verstehst, was ich meine.

Schreibe mindestens 20 oder besser 30 Sätze auf und beginne jeden mit „Ich liebe es,“.
Benutze kurze knackige Sätze, aber nimm ruhig ein paar Details mit hinein.
Konzentriere dich auf das Erlebnis, den jeder Aspekt deines perfekten Tages darstellt.
Es geht darum, wie du dich fühlst. Nicht darum, was du besitzt.

Wichtig ist, dass du die Reihenfolge, wie sie in deinem Tag vorkommen, einigermaßen beibehältst.

So bekommst du auf einer Seite eine Kurzfassung deines perfekten Tages.

Schritt 3: Review

Jetzt hast du es eigentlich schon geschafft.

Es fehlt nur noch ein winzig kleiner Tipp:

Komm auf deine Liste zurück.
Nimm die Liste, die du erstellt hast, immer mal wieder zur Hand.
Am besten täglich.

Lese deinen perfekten Tag aber nicht einfach so runter, während du in Gedanken schon bei dem stressigen Meeting heute Nachmittag bist.
Nimm dir die zwei Minuten Zeit und versetze dich wieder in die Beschreibungen hinein. Konzentriere dich auf die Gefühle, die du dabei haben wirst.

So stärkst du die Verbindung immer wieder und gibst dir die Erlaubnis, wirklich an deine Ziele zu glauben.

Und jetzt?

Wenn du die Übung gemacht hast, dann hast du schon ein wundervolles Werkzeug an deiner Hand, um deine Ziele auch tatsächlich zu erreichen.

Aber weißt du, was das tolle an dieser Übung ist?
Du weißt jetzt schon, wie die einzelnen Aspekte deines perfekten Lebens aussehen.

Was hindert dich also daran, sie umzusetzen?

Klar, du hast die Villa am Strand vielleicht noch nicht.
Und du kannst deine Arbeit nicht selbst bestimmen, weil du ja schließlich die Rechnungen zahlen musst.

Aber es gibt viele kleine Dinge, die du heute schon umsetzen kannst.
Nimm dir eine kleine Sache heraus. Zum Beispiel das Frühstück oder deine Morgenroutine.
Wenn du einen Aspekt regelmäßig so hinbekommst, wie du es dir in deinem perfekten Leben vorstellst, dann kannst du einen weiteren hinzunehmen und dann noch einen.

So kommst du nach und nach deinem perfekten Leben näher. Es wird zur Gewohnheit und die großen Erfolge werden dann nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Du bist großartig. Pass dein Leben an DICH an!

 

Hast du die Übung ausprobiert? Was hältst du von ihr?
Hast du sie genau wie beschrieben umgesetzt oder etwas verändert?
Ich freue mich, von deinen Erfahrungen zu lesen!

Möchtest du mehr Inspiration und zusätzliche Übungen?
Werde zum Profi in Sachen Selbstliebe und Achtsamkeit!

Abonniere jetzt kostenlos meine zusätzlichen Übungen und Anregungen, die ich zwei Mal im Monat mit dir teile, und ich schenke dir ein Workbook mit 6 intensiven Übungen, um dich selbst wirklich kennen  und verstehen zu lernen.

Garantiert ohne Spam.

No Comments

Leave a Reply

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.