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meine Morgenroutine – ein kleiner Einblick in mein Leben

meine Morgenroutine

Die Routinen ändern sich im Laufe der Zeit ja öfters mal. Es kann sein, dass meine Morgenroutine in einem Monat wieder komplett anders aussieht.
Das hier ist nicht die ultimative Morgenroutine, sondern nur EINE Morgenroutine.
Eine, die gerade in mein Leben passt.

Im Moment sieht meine Routine wie folgt aus:

Vorbereitung

Wenn ich aufstehe, trinke ich sofort einen halben Liter warmes Wasser.
Ohne kann ich meinen Tag nicht starten.

Danach gehe ich ins Bad. Ich putze mir die Zähne, wasche mein Gesicht, bürste mir die Haare und ziehe mich an.
Eben alles, was man morgens so tut.
Außer schminken. Es überrascht viele Leute, aber ich schminke mich nicht. Nie.
Ich habe nicht mal Schminke.

Das ist eine andere Geschichte. Darüber schreibe ich vielleicht auch mal einen Artikel.

Wenn ich fertig bin, gehe ich in die Küche und mache Zitronenwasser.
Eine halbe Zitrone auf einen halben Liter warmes Wasser.
Das Vitamin C bringt einen erst so richtig auf Touren.

Auf dem Rückweg ins Wohnzimmer sind die Meerschweinchen schon wach und ich gebe ihnen neues Heu.

Meditation

Meine eigentliche Routine startet mit einer Meditation.
Das mache ich immer als erstes, weil ich sonst schon zu sehr darauf brenne, mit dem Tag anzufangen. Mich dann auf die Atmung zu konzentrieren fällt mir echt schwer.

Ich nehme mir 5 bis 10 Minuten Zeit, setze mich auf mein Meditationskissen und atme.
Ich mache keine spezielle Meditation, sondern folge eher meinem Gefühl.

Manchmal konzentriere ich mich wirklich nur auf den Atem, manchmal benutze ich ein Mantra. Und ein anderes Mal arbeite ich mit Energie und Farben.
Alles, was sich in dem Moment gut anfühlt, benutze ich auch.

Bewegung

Nach der langen Nacht, braucht der Körper etwas Bewegung.
Für 10 Minuten gebe ich diesem Bedürfnis nach.

Auch hierbei habe ich keine genaue Vorgabe.
Manchmal mache ich Yoga, manchmal mache ich Kraftübungen, gehe laufen oder tanze einfach zu meiner Lieblingsmusik.
Hauptsache ich bewege alle Teile des Körpers und lockere meine Gelenke.

Ich habe früher sehr intensives Krafttraining gemacht, ohne dabei sonderlich auf meine Gelenke zu achten. Deshalb bekommen sie jetzt besonders viel Aufmerksamkeit.

Frühstück

Nach der Bewegung geht es zum Frühstück.
Ich bin jetzt schon etwa eine Stunde wach, also wird es Zeit dafür.

Beim Frühstück folge ich weitestgehend den Ernährungsempfehlungen nach dem Zyklus, deshalb ändert sich mein Frühstück öfters mal.
Zumeist besteht es aber aus warmen Getreidebrei mit veganem Proteinpulver, Nüssen und Früchten.
Selten mal gibt es stattdessen einen Smoothie.

Ich stehe morgens eher auf warmes Essen.
Ein seltenes Highlight ist eine japanische Nudelsuppe. Mein absoluter Favorit fürs Frühstück.

Affirmationen

Nach dem Frühstück bleibe ich noch sitzen und schreibe für 10 Minuten in mein Notizbuch.
Meist starte ich mit eher allgemeinen Dingen, über die ich gerade nachdenke und bringe damit ein wenig Klarheit in meine Gedanken.

Spätestens nach fünf Minuten gehe ich zu freien Affirmationen über.

Wenn ich einen freien Tag oder einfach mehr Zeit habe, kann dies auch schon mal auf 30 Minuten Morning Pages ausgebaut werden. Ich mache das aber nicht mehr jeden Tag.

Lesen

Danach nehme ich mir weitere 10 Minuten und lese.
Ich habe immer ein inspirierendes Buch auf meinem Kindl, das jeden Morgen gelesen wird. Mindestens. Oft bleibe ich hier hängen, wenn ich mir keinen Alarm stelle.

Aufräumen

Zum Abschluss sorge ich für ein wenig Ordnung.
Für 10 Minuten wusel ich durch die Wohnung und räume auf, was mir in den Blick kommt.
Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viel 10 Minuten bringen.

Schlussgedanken

So sieht meine Morgenroutine im Moment aus.
Danach ist es schon Zeit, um die Meerschweinchen zu füttern und ich nehme mir nach Möglichkeit noch ein paar Minuten, um mit ihnen zu spielen.

Und dann beginnt der Arbeitstag – oder der freie Tag je nachdem.

Ich halte diese Routine nicht jeden einzelnen Morgen durch. Manchmal höre ich schon nach der Vorbereitung auf, manchmal lasse ich einzelne Teile aus.

Wenn ich der Routine folge, spüre ich aber eine deutliche Veränderung.
Ich habe mehr Energie. Ich kann mich besser konzentrieren. Ich habe einen Puffer, der mich gegen Stress schützt.
Und ich bin insgesamt viel glücklicher und gehe mit mehr Freude an alles heran, was ich tun muss.

Mir fällt die Routine schwer, wenn ich am Abend davor zu spät ins Bett gegangen bin, ich mich unwohl fühle oder der bevorstehende Tag so gar nicht meinen Bedürfnissen entspricht.

Wenn du einen allgemeinere Anleitung zur Gestaltung deiner Morgenroutine suchst, dann lies hier weiter.

 

Wie gestaltest du deine Morgenroutine?
Hältst du sie immer durch oder hast du auch ein paar Fallstricke, die dich darin behindern?
Oder hältst du vielleicht überhaupt nichts von einer Morgenroutine?

 

Wie durchgängig du deine Morgenroutine auch durchhältst, denke immer daran:
Du bist großartig. Pass dein Leben an dich an und liebe dich.

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