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Betrachte das große Ganze – Quartals- und Monatsplanung

Blogtitle Monatsplanung

Hast du dich schon mal gefragt, warum manche Menschen sich beständig weiter entwickeln, ihre Ziele erreichen und erfolgreich sind – und du nicht?
Glaub mir, diese Menschen sind nicht talentierter, schlauer oder gerissener als du.

Was sie von den Normalsterblichen unterscheidet ist, dass sie ihr Leben aus der Vogelperspektive heraus planen.
Sie leben nicht einfach jeden Tag vor sich hin und reagieren auf die Reize der Umwelt. Sie sehen ihre Ziele ganz klar vor sich und wissen, was sie heute tun können, um sie in der Zukunft zu erreichen.

Mit dieser Vorgehensweise kannst auch du dein Leben völlig revolutionieren.
Das funktioniert so gut, weil du so nicht einfach in den Tag hinein lebst.
Du hast das große Bild des Jahres, des Quartals und des Monats im Kopf und leitest davon die Gestaltung deiner Woche und jedes einzelnen Tages ab.

Die Menschen überschätzen schnell, was sie an einem einzelnen Tag machen können.
Aber sie unterschätzen, was sie in einem Jahr erreichen können, wenn sie jeden Tag ein bisschen machen.

Wie einfach und schnell du die Planung deiner Ziele zur Gewohnheit machen kannst, zeige ich dir jetzt.

Vorbereitungen

Als Vorbereitung brauchst du eigentlich nicht viel.
Es wäre gut, wenn du deinen Fokus für dieses Jahr bereits festgelegt hast.
So weißt du bereits, was dein Ziel für das gesamte Jahr sein wird.

Zusätzlich brauchst du ein wenig Zeit, einen Stift und die Vordrucke für die Planer als PDF.

Dann kann es schon losgehen.

Schritt 1: Jahresplanung

Die Aufteilung des Jahres in Quartale hat den Vorteil, dass du keine 12 Einheiten hast, sondern nur vier.
Damit kommt unser Gehirn viel besser zurecht, weil es übersichtlicher wirkt.

Ein Quartal besteht aus drei Monaten – also Januar bis März, April bis Juni, Juli bis September und Oktober bis Dezember.
Du kannst die Quartale auch anders zusammensetzen, wenn das deinen Bedürfnissen eher entspricht.

Am Anfang kann es hilfreich sein, sich das Ziel des ganzen Jahres zusammen mit den 4 Untersegmenten anzuschauen.
Weil du hier alles auf einen Blick hast, bekommst du einen besseren Überblick.

Entscheide dich für jedes Quartal für ein grobes Ziel, das dem Gesamtziel des Jahres entgegen kommt.

Wenn du zum Beispiel ein Buch schreiben und veröffentlichen möchtest, könnte das erste Quartal dem Schreiben des Buches gewidmet werden. Im zweiten und dritten überarbeitest du das Buch und recherchierst die verschiedenen Möglichkeiten der Veröffentlichung. Im vierten Quartal veröffentlichst du dein Buch.

Natürlich ist das nur ein grober Plan, aber jetzt hast du eine ungefähre Vorstellung, wie du dein Ziel erreichen kannst.

Das kannst du mit einem einzigen Ziel machen oder du nimmst dir zwei drei Ziele aus unterschiedlichen Bereichen.
Du könntest zum Beispiel ein Buch schreiben, regelmäßig zum Sport gehen und die Beziehung zu deinem Partner verbessern wollen.
Wichtig ist nur, dass du dich nicht übernimmst. 5 oder 6 Ziele gleichzeitig werden wahrscheinlich dazu führen, dass du keines davon erreichst.

Diesen Überblick musst du nicht am Anfang des Jahres machen.
Deine Ziele werden sich wahrscheinlich zwischendurch ändern, also macht diese Übung immer dann Sinn, wenn du das Gefühl hast, keinen Überblick zu haben.

Wenn du den Überblick hast, kannst du das kommende Quartal genauer planen.

Monatsplanung

Schritt 2: Quartalsplanung

Für jedes Quartal aus drei Monaten kannst du dir nun genau überlegen, welchen Fokus du setzt, welche Ziele und Projekte du erarbeiten möchtest.

Fokus setzen

Frage dich als erstes:

Worauf möchtest du in diesem Quartal deinen Fokus legen?

Anders als bei dem Jahresziel ist es beim Fokus wichtig, dass du nur einen einzigen Fokus setzt.
Und zwar in einem Wort.

Der Fokus ist kein Ziel, das du erreichen möchtest.

Er ist der Bereich oder die Geisteshaltung, auf die du dich in den kommenden drei Monaten fokussieren möchtest.

Wenn du tatsächlich ein Buch schreiben oder regelmäßig zum Sport gehen möchtest, könnte dein Fokus zum Beispiel auf Kontinuität liegen.

Ziele setzen

Im nächsten Schritt überlegst du dir, was du in den nächsten drei Monaten erreichen möchtest.
Habe bei dieser Überlegung dein Jahresziel mit den vier Teilzielen im Kopf.

Du darfst hier mehrere verschiedene Ziele angeben, achte aber darauf, dich nicht zu überfordern.
Drei gut gesetzte Ziele sind besser als 6 schwammig formulierte.

Ziele sollten so formuliert werden, dass sie klar sind, aber doch mehrere Projekte beinhalten.
Ein gutes Ziel ist zum Beispiel: Die Veröffentlichung meines Buches vorbereiten.

Da wir nur von einem Quartal sprechen, ist das Enddatum automatisch gesetzt und du brauchst dir darüber keine Gedanken mehr zu machen.

Im nächsten Schritt schauen wir uns die einzelnen Projekte an, die dazu führen, dass du deine Ziele auch erreichst.

Projekte, die dir helfen, deine Ziele zu erreichen

Jetzt kannst du dir für jedes Ziel überlegen:

Was muss ich tun, um dieses Ziel zu erreichen?

Wenn wir bei dem Beispiel der Veröffentlichung des Buches bleiben, fallen mir einige mögliche Projekte ein.  Zum Beispiel die Recherche verschiedener Möglichkeiten, Gestaltung des Designs, ein Netzwerk aus Leuten, die bereits Erfahrungen haben, Recherche und Verhandlung mit Verlagen und so weiter.

Wie du siehst, können die Projekte recht unterschiedlich sein, obwohl sie demselben Ziel zugeordnet werden.

nächste Schritte

Jetzt kannst du noch einen Schritt weiter gehen.
Für jedes Projekt kannst du dir die nächsten Schritte überlegen.

Das hilft, weil die abstrakten Ideen dadurch realer und greifbarer werden.

Nehmen wir die Gestaltung des Designs deines Buches. Hier kannst du zum Beispiel einen Onlinekurs zum Gestalten von Titelbildern belegen, du kannst dich in ein Programm einarbeiten oder einen Designer damit beauftragen.
In jedem Fall wirst du unter ähnlichen Büchern recherchieren, wie diese Titelbilder gestaltet sind und dir Notizen machen, was dir gefällt und was nicht.

Wenn du dir einige Schritte für jedes Projekt überlegt hast, bist du mit der Quartalsplanung fertig.
Damit hast du einen wichtigen großen Schritt in Richtung deiner Ziele gesetzt.

Jetzt fehlt nur noch die Planung des nächsten Monats. Wenn du dein Quartal geplant hast, wird dir dieser Schritt sehr leicht fallen.

Schritt 3: Monatsplanung

Die Monatsplanung verläuft im Wesentlichen genau wie die Quartalsplanung.
Nur hast du jetzt weniger Zeit zur Verfügung, also macht es Sinn, auch die Anzahl deiner Ziele und Projekte stärker zu beschränken.

Je nachdem wie gut dein Überblick über den kommenden Monat schon ist, wirst du für die Monatsplanung 15 bis 30 Minuten brauchen.

Finde als erstes ein Wort, dass den kommenden Monat beschreibt.
Das funktioniert wie das Setzen eines Fokus. Aber du entscheidest dich nicht für beispielsweise Kontinuität wie im Beispiel oben, sondern für etwas wie kreativ, aufregend oder erfolgreich.
Das gesuchte Adjektiv bezieht sich weniger auf dich und mehr auf den Monat, der vor dir liegt.

Es macht aber Sinn, den Fokus von der Quartalsplanung dabei zu beachten.

Kalender

Die eigentliche Planung des Monats beginnst du dann am besten, indem du alle wichtigen Termine in deinen Kalender einträgst.
Beachte Meetings ebenso wie Arztbesuche oder Geburtstage. Alles, was Zeit in Anspruch nimmt oder an das du denken willst, wird jetzt eingetragen.

Ich mache diesen Schritt immer zu Beginn, weil einem dabei deutlich wird, wie viel Zeit  noch für die eigenen Ziele übrig bleiben.
Wenn du jeden Tag 4 Stunden für ein Projekt einplanst, du aber nur zwei Mal die Woche überhaupt dazu kommst, wird deine Planung nicht funktionieren.

Monatsziele

Wenn du deine Zeitreserven und Termine vor dir siehst, kannst du dich mit den Zielen beschäftigen.

Wähle nur ein oder zwei Ziele aus, auf die du dich in diesem Monat konzentrieren möchtest.
Wenige Ziele bringen dich viel weiter als eine ganze Masse.

Und der Monat ist recht kurz. Im nächsten Monat kannst du dir wieder neue Ziele suchen.

Projekte

Frage dich auch hier, welche Projekte dich deinen Zielen näher bringen werden.
Falls ein Ziel nicht in einem einzigen Monat erreicht werden kann, dann überlege dir, welche Projekte du zeitlich schaffen kannst und welche erst im nächsten Monat anstehen.

Monatsplanung

Wichtiges

Wahrscheinlich hast du einige Dinge, die du in diesem Monat erledigen willst, die nicht unbedingt einem größerem Ziel zugeordnet werden.
Wenn zum Beispiel die Fenster geputzt werden müssen, ist das kein richtiges Ziel, außer du willst dich diesen Monat auf deine Wohnung konzentrieren.

Schreibe in das Kästchen „wichtiges“ alles hinein, woran du zusätzlich denken willst.

Schritt 4: Rückblick

Dieser Schritt ist natürlich eigentlich der erste Schritt, denn du wirst ja den letzten Monat erst abschließen, bevor du den nächsten planst.
Aus der Perspektive eines einzigen Monats ist dies dennoch der Abschluss.

Wenn du einen Monat hinter dich gebracht hast, deine Ziele mehr oder weniger erfolgreich verfolgt und die einzelnen Projekte durchgezogen hast, wird es Zeit für einen kleinen Rückblick, damit du den Überblick nicht verlierst.
Dies ist der Moment zur Reflexion und Besinnung.

Wie bei der Planung auch, ist es sinnvoll, dir etwas Zeit zu nehmen und deine Umgebung angenehm zu gestalten.
Du wirst etwa 15 bis 20 Minuten für diesen letzten Schritt brauchen.

Den Rückblick mache ich auch am Ende eines Quartals, da die Vorgehensweise aber sehr ähnlich ist, gehe ich darauf nicht extra ein.

Wie war dein Monat?

Versuche den vergangen Monat mit einem oder zwei Worten zu beschreiben.
Bei mir stehen hier oft Adjektive wie aufregend, anstrengend, kompliziert oder kreativ.

Meist ist das erste Wort, dass dir einfällt auch das richtige.

Highlights

Im nächsten Schritt erinnerst du dich an die Höhepunkte des Monats.
Das können Erfolge sein, Projekte, die abgeschlossen wurden. Persönlichere Dinge wie eine Heirat, ein Umzug. Oder einfach schöne Dinge, wie ein Ausflug.
Alles was du nicht vergessen möchtest, kommt hier hinein.

Bei mir war es im letzten Monat zum Beispiel, dass ich Tante werde. Das hat nichts mit meinen Zielen zu tun, aber es war ein sehr emotionales Erlebnis, das ich nicht vergessen möchte.

How did I?

Nachdem wir uns mit den schönen Dingen beschäftigt haben, wird es Zeit für eine etwas kritischere Perspektive.
Betrachte deine Ziele und Projekte, alles was du so getan oder nicht getan hast, und frage dich:

Wie lief es?
Habe ich etwas gelernt?
Kann ich etwas demnächst besser machen?

Sei dabei nicht zu kritisch mit dir selbst.
Denk daran, dass du dein Bestes gegeben hast – in diesem Moment zumindest.
Aber mit dieser Frage stellst du sicher, dass dein Bestes im nächsten Monat etwas besser sein wird.

Dankbarkeit

Zum Abschluss kannst du dich noch fragen, wofür du dankbar bist. Das wird sich mit den Highlights etwas überschneiden, aber das ist nicht weiter wild.
Wichtig ist nur, dass du den Rückblick mit positiven Gefühlen abschließt.

Fazit

Im Endeffekt funktioniert die Planung und der Rückblick bei großen Einheiten wie Jahren und Monaten genauso wie bei kleineren Einheiten wie einer Woche(link).
Wichtig ist nicht, dass du dich genau an die Reihenfolge hältst, sondern dass du überhaupt bewusst mit deiner Zeit umgehst.

Finde die Art der Planung, die am Besten zu dir und deinem Leben passt.
Und wenn du sie gefunden hast, halte sie beharrlich fest.

Wenn du die hier vorgestellte Art der Planung ausprobieren möchtest, kannst du hier einen Überblick über die Quartalsplanung und die Monatsplanung als PDF zum ausdrucken herunterladen.
Schau dir hier auch die Wochenplanung an.

Du verdienst es, deine Träume und Ziele zu erreichen – und das auf dem einfachsten Weg, der möglich ist.

Du bist großartig. Pass dein Leben an dich an und liebe dich!

Hast du eine Routine in der Planung deines Monats?
Lass mich daran teilhaben, wie du planst. Ich freue mich darauf, von dir zu hören.


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