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Wie dich negative Gefühle glücklich machen können

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Du gegen die Gefühle.

Oder deine Gefühle gegen dich?

Würdest du nicht gerne rund um die Uhr glücklich sein?

Eigentlich steht deinem Glück ja nichts im Wege. Wenn da nur nicht diese Stimmen wären, die dir zuflüstern, dass du es nicht verdient hast, du nicht liebenswert bist und auch nie etwas erreichen wirst. Oder dein Partner endlich anfangen würde, das Geschirr abzuspülen.

Wir haben gelernt, die Fassade des Glücklich-Seins nach Außen aufrecht zu erhalten und uns nach innen mit Watte auszupolstern, damit wir den Haufen negativer Emotionen ertragen können. Positives Denken und glücklich lächeln ist zur Leitkultur geworden. Für negative Gefühle ist da kein Platz.

Ich möchte dir eine etwas andere Sicht auf deine „negativen“ Gedanken und Emotionen mit auf den Weg geben. Denn wie immer teilt sich nicht alles in Gut und Böse, Hell und Dunkel auf.

Du bist mehr als eine Polarität.

Und deine Gedanken sind es auch.

Warum haben wir überhaupt negative Gefühle?

Als soziale Wesen haben wir bestimmte Vorstellungen in unserem Kopf, wie wir sind und wie wir sein sollten. Diese Ideen werden uns schon mit der Muttermilch eingeimpft und es ist schwer, sie später wieder aufzulösen.

Wenn du zufällig genauso bist, wie die Gesellschaft dich haben will, hast du das goldene Los gezogen. Wir Normalsterblichen aber spüren diese Differenz zwischen dem, was ist, und dem, was sein sollte. Wir passen nicht in das Bild, dass wir der Welt zeigen müssen, um Liebe und Anerkennung zu bekommen.

Das ist nur die eine Seite der Medaille.
Gleichzeitig stecken in uns selbst Potenziale und Stärken, die gelebt werden möchten. Sie passen nicht unbedingt in unsere Ideen von einem guten Menschen oder einem guten Leben. So entsteht noch mehr Druck.

Egal was wir tun, wir machen etwas falsch.

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Die zwei Gründe für Negativität

Hast du dich schon mal gefragt, warum es in dir etwas geben sollte, was dich schwächt und dir nichts bringt? Egal wohin du schaust, in der Natur wird eliminiert, was nicht funktioniert. Warum sollte es bei uns anders sein?

Wenn alles in dir nur da wäre, um dich zu quälen, hätten wir tatsächlich die Hölle auf Erden. Aber so ist es nicht. Wenn du dich verletzt, zeigt dir der Schmerz, dass du die Wunde verarzten musst.

Warum sollte dieses perfekte Prinzip nur für den Körper und nicht für unsere Psyche gelten? All deine drängenden Gefühle haben einen tieferen Sinn.

Zwei um genau zu sein.

Auflösen von Blockaden und Ideenmüll

Schlechtes Gewissen, nagende Unruhe und Scham sind Anzeichen dafür, dass wir versuchen, Idealen zu entsprechen, denen wir nicht entsprechen können.
Nicht weil wir zu schwach oder schlecht sind, sondern weil die Ideale entgegen unserer inneren Natur sind.

Unsere Gedanken und Emotionen sind in solchen Momenten schwer zu ertragen. Und genau darum geht’s.
Wir sollen sie nicht ertragen können. Es ist ihre Aufgabe so drängend zu sein, dass wir nicht anders können, als sie wahrzunehmen.
Und dann etwas zu ändern.

Wir könnten morgen alle aufwachen und würden das Leben führen, dass perfekt zu uns passt und uns erfüllt.
Stattdessen versuchen wir uns mit positiven Denken abzulenken und noch etwas tiefer in die fremde Passform zu pressen.

Ins volle Potenzial wachsen

Auf der anderen Seite stehen unsere endlosen Gedankenschleifen aus negativen Erwartungen und Ängsten. Das nagende Bauchgefühl, das darauf hinweist, dass etwas nicht stimmt.

Auch wenn du nicht genau weißt, was dieses Etwas ist, zeigt es dir, dass du noch nicht am Ziel bist.
Negative Gefühle lassen nach mehr streben. Genauer gesagt nach dem, was wir sein können.

Wenn du dir Gedanken darüber machst, dass du keine gute Mutter bist, dann steckt in dir etwas, das du noch nicht entdeckt hast oder auslebst, das dich tatsächlich zu einer besseren Mutter machen würde. Es bedeutet nicht, dass du eine schlechte Mutter bist.
Es bedeutet nur, dass in dir das Potenzial zu mehr ist.

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Und wir wollen dieses ganze Potenzial leben.
Wir wollen kein mittelmäßiges Leben und unser Inneres wehrt sich gegen den Stillstand.

Wenn es noch nicht perfekt ist, ist es nicht das Ende.

Wir aber sperren uns gegen unser tieferes Wissen. Wir ignorieren es, gehen joggen und betäuben es mit Drogen.

Wie wir Selbstkritik und negative Gefühle für uns nutzen können

Negative Gefühle einfach auszuhalten oder zu betäuben, ist natürlich eine Möglichkeit.

Aber es gibt noch so viel mehr zu entdecken. Lass uns die liebevollen Hinweise in uns endlich als solche annehmen und sie als Maßstab für unser Leben nutzen, statt fremden Idealen nachzujagen.

Willkommen auf dem Weg zur Erfüllung!

#1 Bewusst machen, dass etwas nicht stimmt

Wenn wir unser volles Potenzial leben und das verwirklichen, was wir wollen, fühlen wir inneren Frieden. Wir sind dann mit uns selbst im Reinen. Und mit der Welt um uns.

Bis wir dort angekommen sind, spüren wir dieses innere Drängen und Unruhe.
Wir fühlen uns nicht wohl und fangen an zu zweifeln – an uns, an einem bestimmten Lebensbereich oder an anderen Menschen.

Negative Gefühle bedeuten aber nicht, dass mit uns etwas nicht stimmt.
Sie sind Warnsignale.

Wie würdest du auf einen Rauchmelder reagieren? Du würdest das Haus verlassen oder den Rauchmelder ausschalten und das kaputte Ding ersetzen.

Wir aber denken „Ich müsste doch glücklich sein.“
Das ist so als würden wir versuchen, weiter zu arbeiten, wenn der Rauchmelder über uns schrill piepst und der Rauch uns schon in die Lunge sticht.

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Der erste Schritt besteht aus einer wichtigen Erkenntnis:

Du musst nicht glücklich sein.

Wenn sich etwas für dich nicht richtig anfühlt, du zweifelst und grübelst, darfst du deinem inneren Alarmsystem vertrauen.
Es zeigt nicht, dass du ein schlechter Mensch bist.

Es zeigt dir, dass es da noch mehr gibt. Dass noch etwas Größeres, Schöneres auf uns wartet.
Dass der aktuelle Ist-Zustand noch nicht genug ist.

Und das ist ok.

#2 auf Anzeichen achten

In unseren Gedanken und Emotionen verstecken sich überall kleinere und größere Alarmglocken, die uns zum Weitergehen bringen möchten. Wir haben es zur Meisterschaft gebracht, diese Anzeichen zu ignorieren. Jetzt wird es Zeit, dass wir wieder darauf achten.

Das fängt damit an, dass wir ehrlich zu uns selbst sind.
Irgendetwas an dem Job oder der Beziehung stört uns, aber eigentlich ist es ja doch ganz gut.

Zum Beispiel findest du deine Aufgaben zum Gähnen, aber deine Arbeitskollegen sind nett und das Geld ist auch ok.
Oder der Sex in deiner Beziehung ist richtig mies, aber dafür bemüht sich dein Partner um dich und du fühlst dich wirklich geliebt.

An sich ist nichts schlechtes daran, die positiven Seiten zu sehen. Solange du nicht einfach dabei stehen bleibst. Du musst deine Beziehung nicht aufgeben, wenn der Sex nicht befriedigend ist, aber es wäre auch fatal, diesen Umstand einfach hinzunehmen ohne daran zu arbeiten.

Ein ziemlich grelles Warnsignal ist die Selbstkritik. Sie gehört zu den Gedanken, die am schwierigsten zu ertragen sind.

Das liegt nicht daran, dass du wahnsinnig schlecht bist.

Du weißt einfach, dass in dir so viel mehr steckt. Und du willst dieses Mehr sein. Sonst würde dir nicht auffallen, dass da noch etwas fehlt.

Deine negativen Gedanken über dich selbst laden dich zum Wachsen ein. Wir dürfen nur nicht bei ihnen stehen bleiben und in Verzweiflung versinken. Das ist die große Gefahr der Selbstkritik: Sie kann uns blind für unsere Stärke machen.

So kannst du besser damit umgehen

Nimm dir einmal am Tag, in der Woche oder im Monat etwas Zeit für dich und denke darüber nach, was sich noch nicht stimmig anfühlt. Führe eine Liste mit den Dingen, die dich quälen und zur Veränderung drängen.

Dadurch machst du es dir zur Gewohnheit, negative Gedankenschleifen und Emotionen nicht länger zu verdrängen, sondern sie aktiv wahrzunehmen. Und deine Gefühle werden erträglicher, weil sie nicht mehr um deine Aufmerksamkeit ringen müssen.

Dabei solltest du die Selbstliebe nicht vergessen. Dich weiterzuentwickeln und in deine Potenziale zu wachsen ist kein Gegensatz zum Akzeptieren deiner Selbst.
Du kannst an dir arbeiten und dich gleichzeitig lieben.

Überlege dir bei den Dingen, die du aufschreibst, ob es dich selbst stört oder nur die anderen Menschen. Und nimm in Liebe an, was zu dir gehört.

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#3 alles in Frage stellen

Wie könntest du dich weiterentwickeln, wenn du es einfach so hinnimmst, wie es ist?
Du darfst alles in Frage stellen.
Sogar dich selbst. Vor allem aber dein Leben.

Es schadet nicht, in sich hineinzuhorchen und Antworten auf die großen Fragen zu finden:

Bin ich, wer ich sein möchte?
Wie möchte ich sein und warum?
Ist mein Leben so, wie ich es leben möchte?
Bin ich glücklich?

So kannst du auch negative Gefühle betrachten.
Wenn du Angst, Wut, Trauer, Verzweiflung oder Neid spürst, kannst du dich fragen:
Möchte ich mich so fühlen?
Wenn deine Antwort darauf NEIN ist, lernst du deine Baustellen kennen.
Frage weiter:
Warum fühle ich mich so? Was steckt dahinter?

So legst du den Grundstein für Veränderungen.

#4 kleine Schritte

Und dann kannst du noch weiter gehen.
Nehmen wir nochmal negative Gefühle als Beispiel. Wenn du verstehst, warum du dich so fühlst, kannst du darüber nachdenken, was du ändern kannst. Damit meine ich nicht, dich den Vorstellungen deines Partners komplett anzupassen, damit er dich liebt. Aber du kannst an deiner Selbstliebe arbeiten, um dich nicht mehr so abhängig von der Zuneigung anderer zu fühlen.

Wenn wir den Grund für unser Unbehagen verstehen, können wir anfangen etwas zu verändern. In kleinen Schritten können wir immer weiter in unser volles Sein wachsen.

Das kann damit starten, dass du dich zu dem Bereich, der noch nicht stimmig ist, informierst. Oder dich intensiver mit deinen Bedürfnissen beschäftigst. Vielleicht möchtest du etwas völlig Neues ausprobieren oder etwas Bestehendes ändern.

Das Leben ist voller Möglichkeiten. Du kannst dich in jede Richtung ausdehnen, die dir gefällt. Du musst nur anfangen. Mache einen Schritt und dann noch einen.

Trau dich.

#5 auf deine Gefühle vertrauen

Mach dir keine Sorgen, dass es ein falscher Schritt sein könnte.
Wenn du deiner Begeisterung folgst und auf negative Gefühle achtest, kannst du gar nichts falsch machen.

Und wenn doch ist das halb so schlimm.
Ein kleiner Umweg ist kein Versagen.

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Solange du dich nicht vollkommen mit Liebe und Frieden erfüllt fühlst, bist du noch nicht am Ende deines Weges.

Solange ist dein Plan noch größer, als du ihn bisher lebst. – Jennifer Weidmann

Du kannst dem Leben und deinen Wegweisern vertrauen.
Es gibt noch so viel zu entdecken, so viel mehr zu leben. So viel mehr zu sein.
Veränderungen können leicht sein, wenn du aufhörst, dich gegen sie zu wehren.

Natürlich musst du nichts verändern. Wenn du mit dem aktuellen Stand vollkommen zufrieden bist, ist das super. Wenn du aber spürst, dass es mehr geben muss, dann wartet noch Wundervolles auf dich.

Was dieser Weg verändern kann

Als mir klar wurde, dass es ok ist, schlecht drauf zu sein, mehr zu wollen und größer zu träumen, ist mir leichter ums Herz geworden.
Dieses Wissen erlöst uns nicht nur von der Angst, etwas zu verlieren.
Es tötet jeden Perfektionismus, weil es den Blick auf den Weg richtet.

Wir sind Wachsende. Das bedeutet, wir dürfen Fehler machen, wir dürfen Umwege gehen, verzweifeln und nicht wissen, was wir eigentlich wollen. Ja, wir dürfen die Signale unserer Seele sogar falsch verstehen und lange Zeit in die entgegengesetzte Richtung laufen.

Alles ist erlaubt.

Der einzige Maßstab bist du selbst.
Ist dein Glück.

Vertraue der Weisheit deiner Seele und fange an, negative Gefühle und Gedanken als das zu schätzen, was sie sind:
Liebevolle Erinnerungen an das, was wir sein können. Was unser Leben sein kann.

Du bist wundervoll, so wie du bist, und du verdienst alle Wunder dieser Welt.

In welchem Bereich deines Lebens spürst du, dass es Zeit für Veränderungen wird?

Läufst du vor deinen negativen Gefühlen davon? Lerne jetzt, wie du wirklich mit ihnen umgehen und sie als Sprungbrett zu dem Leben, das du verdienst, nutzen kannst. Läufst du vor deinen negativen Gefühlen davon? Lerne jetzt, wie du wirklich mit ihnen umgehen und sie als Sprungbrett zu dem Leben, das du verdienst, nutzen kannst. Läufst du vor deinen negativen Gefühlen davon? Lerne jetzt, wie du wirklich mit ihnen umgehen und sie als Sprungbrett zu dem Leben, das du verdienst, nutzen kannst. Läufst du vor deinen negativen Gefühlen davon? Lerne jetzt, wie du wirklich mit ihnen umgehen und sie als Sprungbrett zu dem Leben, das du verdienst, nutzen kannst. Läufst du vor deinen negativen Gefühlen davon? Lerne jetzt, wie du wirklich mit ihnen umgehen und sie als Sprungbrett zu dem Leben, das du verdienst, nutzen kannst. Läufst du vor deinen negativen Gefühlen davon? Lerne jetzt, wie du wirklich mit ihnen umgehen und sie als Sprungbrett zu dem Leben, das du verdienst, nutzen kannst. Läufst du vor deinen negativen Gefühlen davon? Lerne jetzt, wie du wirklich mit ihnen umgehen und sie als Sprungbrett zu dem Leben, das du verdienst, nutzen kannst.

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