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6 Wege, dich selbst wirklich kennen zu lernen – Selbsterkenntnis kultivieren

Selbsterkenntnis

Alle sprechen von Selbstliebe und Authentizität.
Aber wer kennt sich selbst schon gut genug, um wirklich etwas mit diesen abstrakten Begriffen anfangen zu können?

Kennst du dich?
Ich meine: Kennst du dich wirklich? So richtig?

Nein?
Ich auch nicht.

Ich denke nicht, dass sich irgendjemand wirklich kennt.
Der menschliche Geist ist zu vielschichtig und er verändert sich mit jeder Erfahrung.

Wenn man sich gar nicht selbst kennen lernen kann, dann macht dieser Artikel gar keinen Sinn und ich höre jetzt einfach auf.

Da fällt mir aber gerade ein, dass es da doch ein wenig mehr zu erzählen gibt.
Bleib noch ein paar Minuten hier, dann erkläre ich es genauer.


Falls du noch genauer in das Thema einsteigen möchtest, lade dir doch das kostenlose Workbook herunter und lerne dich mit den Übungen noch besser kennen!

Workbook Titelbild SelbsterkenntnisWorkbook Selbsterkenntnis - Inhaltsangabe

 

 

 

 

 

 

 

 


Die Sache mit dem Selbstbewusstsein

Selbstbewusstsein ist eigentlich genau das: Sich seiner selbst bewusst sein.
Und das ist der Kern dieses Artikels.

Du kannst es niemals schaffen, alles völlig bewusst zu machen.
So funktioniert unser Gehirn einfach nicht – glaube ich, eigentlich weiß ja niemand so richtig, wie unser Gehirn funktioniert-.

Das bedeutet aber nicht, dass das gesamte Konzept wertlos ist.

Tatsächlich ist die Selbsterkenntnis, die so oft gepriesen wird, außerordentlich wichtig.
Du wirst damit vielleicht keine endgültige Lösung finden.
Bei der Suche nach dir selbst ist es aber wie bei jeder Veränderung.
Du musst die Ausgangsbasis erstmal kennen lernen, damit du dich weiterentwickeln kannst.

Selbsterkenntnis

Warum sollte ich mich selbst kennen lernen?

Irgendwie hat es unsere Gesellschaft geschafft, Individuen hervorzubringen, die wahnsinnig viel Energie dafür aufbringen, sich selbst aus dem Weg zu gehen.
Ich kenne dieses Phänomen von mir selbst.
Es erscheint schmerzhaft und unnötig anstrengend zu sein.

Und der Nutzen ist gleich null. Oder?

Tatsächlich ist Selbsterkenntnis aber der Startschuss zur Revolution. Mit ihr verändert sich alles.
Erst wenn du dich selbst kennst, kannst du dein Leben wirklich so gestalten, dass es dich glücklich macht.
Deine Lebensqualität erhöht sich also extrem und du bist insgesamt freudvoller.

Selbsterkenntnis

Nur wenn du dich selbst erkennst, kannst du dich weiterentwickeln.

Sich selbst zu kennen ist die Grundvoraussetzung, um sich zu lieben.
Du musst erst wissen, wer du bist, um dich wirklich akzeptieren zu können.
Das ist irgendwie logisch oder?
Trotzdem scheint es vielen nicht richtig klar zu sein.

Wenn du dich kennst, dann bringt dir das viel inneren Frieden. Nicht zuletzt, weil du um deine Reaktionen, Emotionen und Schwierigkeiten Bescheid weißt. Aber eben auch über deine Stärken und Fähigkeiten.
Das Wissen darum hilft gegen Angst und ermöglicht Zufriedenheit.

Nicht zuletzt kannst du zu einer sehr viel realistischeren Selbsteinschätzungen gelangen, wenn du dich selbst kennst.
So kannst du bessere Entscheidungen treffen und deine eigenen Wege gehen.

Wie stellt man es an, sich selbst kennen zu lernen?

Im folgenden stelle ich dir die unterschiedlichen Möglichkeiten vor, wie du zu einer besseren Einschätzung deiner Selbst kommst.
Damit hast du ein sinnvolles Werkzeug an der Hand, aber es bedeutet nicht, dass deine Arbeit damit gänzlich abgeschlossen ist.
Wie schon gesagt, verändern wir uns beständig und deshalb gibt es auch immer wieder neue Aspekte, die wir an uns kennen lernen können.

Mit den Übungen legst du eine Basis, von der aus du mit Achtsamkeit und Liebe weitergehen kannst.

#1 Persönlichkeitstests

Persönlichkeitstests sind zwar als unwissenschaftlich verschrien, aber für den Anfang stellen sie eine gute Möglichkeit dar, dich deiner eigenen Person zu nähern.
Sie haben den Vorteil, dass du nicht über das große Ganze nachdenken brauchst, sondern einfach situationsbezogene Fragen beantwortest.
Das ist viel einfacher.

Die Ergebnisse sind immer spannend und du lernst dabei viel, was du vorher nie so genau betrachtet hast.
Aber bedenke immer, dass du einzigartig bist.
Wie alle Menschen kann man dich nicht einfach in eine Schublade stecken.

Frage dich also beim Lesen der Ergebnisse immer, ob das wirklich stimmt.
Wenn das Ergebnis nicht deiner Wahrnehmung entspricht, ist es vielleicht einfach nicht zutreffend.
Frage im Zweifelsfall jemanden, der dich wirklich kennt.

Bleibe also skeptisch, aber auch offen für neue Perspektiven.

Und denk daran, dass deine Persönlichkeit eine Gewohnheit und kein in Stein gemeißeltes Gesetz ist.
Du kannst alles ändern, was du möchtest.

Einige Persönlichkeitstests, die ich gemacht habe und erstaunlich gut fand sind:

RE/FLECT

16 Personalities

Charaktertest

#2 deine Werte

Das Aufschreiben der eigenen Werte ist eine schöne kleine Übung.
Sie löst wenig Abwehr aus, geht schnell und sagt viel über dich aus.

Du brauchst nur ein Blatt Papier, einen Stift und 5 bis 10 Minuten Zeit.

Hast du alles? Dann los!

Schreibe in die Mitte „meine Werte“ und mache einen Kreis drumherum.
Jetzt schreibst du einfach völlig ungeordnet alles hin, was dir einfällt.
Stelle dir die Frage, was dir wichtig ist – im Leben, in Beziehungen, auf der Arbeit-.

Hier gibt es kein richtig und falsch. Wenn es dir in den Kopf kommt, ist es auch gut genug, um aufgeschrieben zu werden.

Hast du dein Blatt vollgeschrieben?

Sehr gut. Dann kannst du jetzt nochmal durch deine Notizen gehen.
Nimm dir eine etwas dunklere Farbe oder einen dickeren Stift und zeichne die Worte nach, die dir besonders wichtig sind.
Je weniger du hervorhebst, desto klarer wird das Bild von deinen Werten.
Versuche dich auf höchstens 20 Hervorhebungen zu beschränken.

Meist sind uns besonders die Dinge wichtig, die wir noch nicht zu 100% beherrschen. Wundere dich also nicht, wenn sich deine Werte in einem halben Jahr stark wandeln.
Das bedeutet nur, dass du dich weiterentwickelt hast.

Selbsterkenntnis

Unsere Werte bestimmen, wer wir sind und wie wir uns selbst sehen.

Wen du deine wichtigsten Werte zusammengetragen hast, kannst du jetzt noch einen Schritt weiter gehen.
Stelle dir bei jedem deiner Werte die Frage, warum die das wichtig ist und wie du selbst es auslebst.
Wenn du diese Fragen beantworten kannst, dann kennst du dich schon wirklich gut.

Deine Werte verweisen nicht nur darauf, was dir wichtig ist, sondern auch auf deine Grenzen. Wenn du sie beachtest, kannst du ein glücklicheres Leben führen.

#3 deine Denkmuster

Die Art, wie du handelst, sprichst und denkst wird von Mustern beeinflusst, die du schon seit deiner Kindheit mit dir herum trägst.
Die Muster sind tief in deiner Persönlichkeit verankert und meist unbewusst. Aber es ist gar nicht so schwer, viele dieser Denkmuster aufzuspüren.

Dafür brauchst du nur eine ruhige halbe Stunde, ein Blatt Papier und einen Stift.

Ziel ist es, deine eigenen Denkmuster aufzuschreiben, wie sie jetzt sind. Dazu schreibst du auch die Denkmuster deiner Eltern und Großeltern. Und schließlich überlegst du dir,welche Denkmuster du in der Zukunft gerne hättest.

Dies ist ein unbeschreiblich effizienter Weg, sich selbst besser kennen zu lernen. Vielleicht brauchst du ein paar Abläufe, bis du tief genug kommst. Aber du wirst eine unglaubliche Erleichterung spüren, wenn du diese Übung gemacht hast.

Zuerst zeichnest du ein Bild von dir selbst in die Mitte eines Blattes. Du kannst dich so zeichnen, wie du dich gerade siehst. Oder du machst eine Strichzeichnung, nimmst ein Foto von dir oder schreibst einfach „ich“.

Dann beginnt die eigentliche Arbeit.
Schreib ungeordnet alle Denkmuster, die dir einfallen auf.
Du kannst entweder einen Kuli nehmen und später mit anderen Farben drüber schreiben. Oder du nimmst direkt zwei unterschiedliche Farben. Unterscheide in diejenigen Denkmuster, die dich stärken und voranbringen oder glücklich machen, und jene, die doch einschränken und unglücklich machen.

Lasse dir Zeit für diese Übung. Sie ist schwierig und kann auch emotional anstrengend werden. Also belohne dich danach ruhig.

Wenn du deine eigenen Denkmuster aufgeschrieben hast, kannst du mit den Denkmuster weiter machen, die deine Eltern und Großeltern für dich verkörpern. Das wird wahrscheinlich nicht genau das wiedergeben, was sie selbst aufgeschrieben hätten. Als Kinder nehmen wir die Dinge oft anders wahr, als sie tatsächlich waren. Das ist normal und nicht weiter schlimm. Bei der Übung geht es schließlich um dich und nicht um deine Eltern.
Ich empfehle dir, diese Aufzeichnungen niemandem zu zeigen. Das könnte deine Lieben sonst verletzen und zu unnötigen Diskussionen führen.

Während du dieses zweite Blatt ausfüllst, werden dir vielleicht einige Denkmuster ins Auge springen, die du bei dir selbst auch hättest aufschreiben sollen. Ergänze sie dann ruhig.

Du solltest jetzt auf jedem Blatt eine relativ ausgewogene Mischung aus positiven und negativen Aussagen haben. Wenn etwas davon wirklich stark überwiegt, überprüfe deine Perspektive.
Es kann sein, dass du eine Person besonders positiv oder negativ im Kopf hast. Manchmal stimmt das natürlich auch. Aber manchmal musst du die Abwehr erst durchbrechen, um zum Kern zu gelangen.

Nun wirst du ziemlich genau sehen können, welche deiner eigenen Denkmuster von deiner Familie kommen und welche nicht. Nimm dir etwas Zeit, um darüber nachzudenken.

Ich dachte am Anfang, dass ich viele schlechte Denkgewohnheiten von meiner Familie mitbekommen habe. Aber dann war ich doch sehr dankbar, weil ich so viele positive Eigenschaften von ihr mitbekommen habe.

Bedenke bitte, dass es nicht darum geht, deiner Familie Vorwürfe zu machen. Jeder macht Fehler und sie haben bestimmt das Beste getan, was ihnen möglich war.

Mit dieser Übung machst du bewusst, was in deiner Kindheit unbewusst übernommen wurde. Und hierin liegt nicht nur viel Erkenntnis, sondern auch die Möglichkeit zur Weiterentwicklung.

Im letzten Schritt kannst du all die positiven Denkmuster nehmen, die du bereits hast, und sie durch jene ergänzen, die du gerne noch erlangen würdest.

Das war’s. Mehr ist nicht nötig, um dir selbst und deiner Familie etwas näher zu kommen.

#4 deine Erwartungen

Eine viel schnellere Methode, dich besser kennen zu lernen, ist der Blick auf deine Erwartungen.

Stelle dir einfach folgende Fragen und beantworte sie am besten schriftlich:

Was erwarte ich von mir selbst?

Und was erwarte ich von der Welt?

Was glaube ich, was andere von mir erwarten?

Wenn du dieseFragen beantwortest hast, kannst du noch etwas tiefer gehen.

Frage dich bei jedem Punkt, den du aufgeschrieben hast:

Warum erwarte ich Das? Woher kommt diese Erwartung?

Entspricht die Erwartung meinen (eigenen) Wünschen?

Selbsterkenntnis

Manchmal muss man sich Zeit für sich selbst nehmen, um sich wirklich zu verstehen.

#5 deine Prioritäten und Entscheidungen

Eine Überlegung ist es auch wert, wie du eigentlich deine Entscheidungen triffst.

Was sind deine Prioritäten? Und warum?

Worauf fokussiert du dich in deinem Leben? Was erhoffst du dir davon?

Was sind deine großen Ziele? Warum? Wie glaubst du, wird dich dieses Ziel fühlen lassen? Welche Emotion steht hinter deinem Ziel?

#6 deine Stärken und Schwächen

Zuletzt fehlt natürlich noch die Frage, was dich ausmacht.

Was sind deine Stärken? Was deine Schwächen? Und was magst du an dir? Was würdest du gerne ändern?

Was macht dich glücklich?

Fazit

Bei all der Suche nach dir selbst darfst du nicht vergessen, dass du ein großartiger und wundervoller Mensch bist.
Gehe liebevoll mit dir um und liebe dich, egal was du über dich selbst erfährst. Du bist perfekt, so wie du bist.

Du bist großartig.
Pass dein Leben an dich an und liebe dich.

Was gut kennst du dich selbst?
Was war deine größte Hürde auf deinem Weg zur Selbsterkenntnis?

 

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