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Was ich über den Weg zu mir selbst gelernt habe – Selbstreflexion

Selbstreflexion

Die Auseinandersetzung mit dir selbst ist ein lebenslanger Prozess.
Du wachst nicht irgendwann auf und sagst: „Aha, jetzt habe ich mich vollkommen verstanden.“
Nicht nur veränderst du dich mit jeder Erfahrung und insbesondere mit jeder Erkenntnis über dich selbst, du bist auch ein viel zu komplexes Wesen, als dass du dich je komplett erfassen könntest. Es bedarf immer wieder der Selbstreflexion.

Das kann ernüchternd wirken, wenn du darüber nachdenkst. Warum solltest du dir überhaupt die Mühe machen, wenn du doch nie so recht ankommen kannst?

Ich bin noch nicht so weit gekommen, dass ich wirklich etwas über das Ende des Weges sagen kann. Zum Glück, denn ich genieße diesen Weg und werde ihn noch einige Jahre länger genießen können.
Hinter mir liegen aber schon genug Schritte, um etwas verstanden zu haben, was dich nur der Weg lehren kann.

Mein Anfang

Als ich mit der Auseinandersetzung mit mir selbst anfing, habe ich das erstmal nur über Umwege gemacht. Ich habe nämlich nicht mit mir, sondern mit der Erleuchtung angefangen.
Ja, das klingt absurd. Und das war es auch. 
Anstatt mich nach innen zu wenden, habe ich im Außen nach meinem Inneren gesucht.
Heute kann ich darüber nur schmunzeln, aber damals war es der einzige Weg, den ich bereit war zu gehen. Die einzige Möglichkeit, um anzufangen.

Dabei hatte ich nie das Gefühl, irgendwo angekommen zu sein.
Ich wollte mehr. Schneller. Sofort.
Immer war in mir ein latentes Gefühl von Stress. Ich habe mich beständig mit Fragen gequält.
Gibt es nicht einen schnelleren Weg? Mache ich das überhaupt richtig? Wäre ein anderer Weg vielleicht besser? Muss ich mehr von einer Richtung lesen oder vielleicht mehr unterschiedliche Dinge?

Ich war mir nie sicher. Über rein gar nichts.
Wenn ich mich an Aspekte von Büchern nicht erinnern konnte, habe ich mich verrückt deshalb gemacht. Auch wenn der Grund schlicht und ergreifend darin lag, dass ich zu schnell und ohne Reflexion gelesen habe.
Oder wenn ich mich an Dinge nicht erinnern konnte, von denen ich vor einigen Wochen noch als „Meinem großen Durchbruch“ gesprochen hatte.

Ich fühlte mich verloren und irritiert.
Wo zum Teufel war nun die Erleichterung, die der Buddhismus mir versprochen hatte?

Die Wahrheit über meinen und deinen Weg

Die Wahrheit war, dass mir nichts je irgendetwas versprochen hatte.
Ich habe mir nur eingeredet, dass es mein Recht sei, nebenbei Erleuchtung zu finden.

Ich war weder bereit für Erleuchtung, noch für die Lehren hinter der Meditation.
Was ich aber gelernt habe, war die Fähigkeit, überhaupt zu meditieren. Inne zu halten und Stille in meinen Geist zu lassen.

Die Wahrheit ist: Der Weg – dein Weg, mein Weg – ist keine gerade Linie durch eine gepflegte Rasen-Landschaft.

Der Weg besteht aus Umwegen. Aus kleineren und größeren Schlenkern.

Und weißt du was?
Das ist alles völlig egal.

Manchmal muss man sich nur entspannen und Vertrauen darauf haben, dass es schon wird.
Lass los. Lass das Leben passieren.
-Kody Keplinger

Dir begegnen genau die Dinge, Menschen, Ideen, Konzepte und Worte, die du jetzt gerade brauchst. 
Und du verarbeitest sie so, wie du es in diesem Moment brauchst. 

Wenn dich ein Satz in diesem Moment berührt und etwas in die in Gang setzt, hat er seine Schuldigkeit getan. Wenn du dich nach zehn weiteren Schritten nicht mehr an ihn erinnerst, ist er für dich einfach nicht mehr notwendig. Du hast dich ja schon weiter entwickelt.
Wenn du dich erinnern musst, werden die gleichen oder ähnliche Worte ihren Weg wieder zu dir finden.
Du nimmst sowieso nur das auf, was zu deinen momentanen Schwingungen passt. 

Egal wohin es dich zieht, welche Worte dich ansprechen, wonach sich dein Herz gerade verzehrt, es ist genau das Richtige für dich für diesen Moment.

Vertraue dem Weg.

Tief in dir vergraben ist das Wissen, was der richtige Schritt ist. Du weißt, was du willst. Was dir gut tut und was nicht.
Du musst nur wieder vertrauen. Dir selbst, deinen Empfindungen und dem Weg, auf dem du dich befindest.
Er bringt dich in jedem Moment genau dahin, wo du sein musst, um das zu lernen, was du lernen musst.
Du wächst unterwegs und jeder Umweg ist vielleicht notwendig, damit du weiter gehen kannst.

Der Weg ist das Ziel.
Ein Weg, den du nicht genießen kannst, ist nicht dein Weg. 
Der Sinn des Lebens besteht darin, den Weg zu genießen.

Das bedeutet nicht, dass es immer einfach ist.
Aber es ist auch nicht so schwer, wie wir es uns oft machen.

Du bist großartig. Liebe dich und vertraue auf den Weg, der vor dir liegt.

Was war dein schönster Umweg?
Und was hast du dabei gelernt?

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