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Smarter Aufräumen – mit weniger Aufwand zu besseren Ergebnissen Teil 1

smarter aufräumen 1 Titel

Putzt du gern?
Nein? Ich auch nicht. Wer macht das schon gerne.

Ich liebe es, wenn die Wohnung sauber und ordentlich ist, aber der Weg dahin ist mühsam und Zeitverschwendung. Besonders dann, wenn es am nächsten Tag wieder genauso aussieht wie vorher.

Mit dem Putzen ist es wie mit jeder anderen regelmäßigen Arbeit auch: Es gibt kein Ende und fängt immer wieder von Vorne an.

Ziemlich frustrierend, oder?
Dabei mag ich große Putzorgien eigentlich ganz gerne. Nur der tägliche Trott fällt mir schwer.

Es gibt nur einen kleinen Silberstreifen am Horizont:
Du kannst dir das ganze Aufräumen und Putzen mit kleinen Tricks deutlich vereinfachen.
Das ist wie mit Tastenkombinationen. Zu Beginn kostet es etwas Zeit, sie zu verinnerlichen. Danach sparen sie dir aber eine Menge Zeit und Energie.

Ich habe daraus eine kleine Challenge gemacht und die unterschiedlichen Möglichkeiten ausprobiert.

Weil es so viele Möglichkeiten gibt, deine Zeit beim Aufräumen einzusparen, habe ich es in drei Teile aufgeteilt.

In den ersten beiden Teil geht es darum, deine Wohnung so zu gestalten, dass es einfacher wird, aufzuräumen und zu putzen.
Im dritten Teil geht es dann um das Putzen selbst und was du dabei beachten kannst, um noch mehr Zeit zu sparen.

mein Ziel

Wenn du mich kennst, weißt du, dass ich faul bin.
Ich liebe es nicht nur, auf dem Sofa herumzusitzen, ich denke auch erstaunlich viel darüber nach, was ich tun kann, um die alltäglichen Dinge zu vereinfachen. 

So auch beim Aufräumen.
Mein Ziel war nicht nur eine ordentliche Wohnung, die auch so bleibt und selbst bei unangekündigtem Besuch vorzeigbar ist.

31.1 ins smarter aufräumen

Sei schlau statt fleißig

Ich will möglichst wenig Aufwand ins Putzen und Aufräumen investieren.
Das bedeutet schneller und leichter putzen.
Also weniger Zeit und weniger Energie verbrauchen, sodass mehr Zeit für die Dinge bleiben, die mir wichtig sind.

Wie deine Wohnung zum Paradies wird – weniger Aufräumen durch mehr Strategie

Weil ich ein Strategie-Freak bin, habe ich mit diesen Aspekten angefangen. Das fiel mir deutlich einfacher als neue Routinen in meinen Alltag einzubauen.
Wenn es bei dir andersherum ist, dann kannst du gerne zuerst den dritten Artikel dieser Reihe lesen. Die Reihenfolge ist letztendlich egal.

Für mich fing alles damit an, dass ich nach vier Tagen Arbeiten nach Hause kam und der Dreck in den Ecken nur von den Haufen unnützen Krams übertroffen wurde. Ich hatte mir mal den Vorsatz gesetzt, entspannter mit Unordnung umzugehen.
Als ich aber im Flur stand überkam mich eine Erkenntnis.
Entspannung ist ja schön und gut, aber ich fühle mich im Chaos einfach nicht wohl. Dann komme ich nicht gerne nach Hause und es ist weit von einem Kraftort entfernt.
Dabei liebe ich meine Wohnung und ich verbringe gerne Zeit in ihr.

Es mussten also Lösungen her und zum Glück ist das Internet voll damit.
Ich habe Wochen damit verbracht, sie auszuprobieren und auf ihre Tauglichkeit zu prüfen.

Hier sind sie also: die besten und einfachsten Methoden, um deine Wohnung ohne Mehraufwand aufgeräumt zu halten.

#1 feste Plätze für alles

Spätestens seit Marie Kondo* kennen die meisten dieses Prinzip schon.
Für alle anderen möchte ich es trotzdem nochmal ausführen. Und eine kleine Erinnerung schadet ja auch nie.

Der einfachste und zugleich effizienteste Trick ist es, jedem Gegenstand ein festes Zuhause zuzuordnen. Also einen Ort, wo er immer ist.
Das bedeutet am Anfang, dass du erstmal etwas Ordnung hineinbringen musst.
Danach spart es dir aber wahnsinnig viel Zeit.

Ein fester Platz bedeutet nicht nur, dass du nie wieder Zeit mit Suchen verschwenden musst.
Es wird auch viel einfacher, Dinge wegzuräumen. Du musst nicht erst einen Platz dafür finden, sondern weißt immer genau, wo etwas hingehört.
Das klingt erstmal wenig beeindruckend. Aber es bedeutet tatsächlich, dass du alles viel eher wieder wegräumst.

#2 Sortierung nach Kategorien

Noch einfacher machst du es für dich und die anderen Menschen, die mit dir ein Zuhause teilen, wenn du Plätze nach Kategorien ordnest.

Statt also das Putzmittel fürs Bad im Badschrank und das für die Küche im Küchenschrank aufzubewahren, finde doch einen zentralen Platz in der Wohnung, wo alle Putzsachen stehen.
Dadurch ist es nicht nur einfacher, Dinge zu finden und wieder wegzuräumen.
Du hast auch immer den Überblick darüber, was da ist und was nachgekauft werden muss.

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Zeit, die du beim Putzen sparst, kannst du in dein Leben investieren

#3 Kästen und Körbe

Die genialste und zugleich günstigste Methode, um mehr Ordnung in deine Wohnung zu bringen, sind Kisten.
Egal ob im Regal, im Schrank oder in der Schublade der Kommode. Du profitierst von diesem einfachen Ordnungstool.

Stell dir mal deine schlimmste Kramkiste vor.
Weißt du genau, was darin alles ist? Suchst du manchmal ewig nach etwas bestimmten?
Geht die Schublade überhaubt noch zu?
Dann sind kleine Kästen die perfekte Mögichkeit für dich.
Du kannst alles ebenso einfach hineinpfeffern wie vorher. Nur dass die Dinge jetzt geordnet nach Kategorien in unterschiedlichen Kisten liegen.
Das spart Platz, Zeit beim Suchen und sieht viel ordentlicher aus.

Kisten haben außerdem den Vorteil, dass sie für alles verwendet werden können.
Schuhe, die sonst durcheinander im Regal liegen würden. Saucen. Müsli, Getreide und Hülsenfrüchte. Sogar deine Schminksachen, deine Papiere und andere Schreibunterlagen lassen sich perfekt mit Kisten organisieren.

Und sie machen es auch viel einfacher durchzuwischen. Du kannst nämlich gleich die ganze Kiste herausnehmen.

Dabei musst du nur eine einzige Sache beachten:

#4 alles erreichbar?

Eine der ersten Erkenntnisse meiner kleinen Challenge lautete: keine der Strategien funktioniert, wenn nicht alles auf Anhieb erreichbar ist.

Ein gutes Beispiel war unser Küchenschrank.
Egal wie oft ich darin aufräumte und versuchte, die unterschiedlichen Lebensmittel sinnvoll zu sortieren, nach wenigen Tagen sah es darin wieder aus wie auf einer Müllhalde. Alles lag kreuz und quer durcheinander und man konnte nichts finden.

Ich verstand erst nicht, woran das lag. Dann wurde es mir aber klar.
Wenn du nicht vernünftig an die Sachen herankommst, ist es zu schwierig, sie wieder an den richtigen Platz zu räumen.
Und beim Suchen wirfst du auch alles andere durcheinander.
Besonders wenn es schnell gehen soll.

Hierin stecken zwei Regeln, die dir bei Nichteinhalten sofort das Genick brechen:
1. nichts übereinander lagern
2. nichts hintereinander lagern (außer bei Schubladen, bei denen du auch an die hinteren Dinge herankommst)

Diese Regeln gelten für alles. Für Lebensmittel und Küchenutensilien ebenso wie für Papiere, Putzmittel und Kleidung.

Das ist einer der Gründe, warum ich für meine Kleidung eine Kommode und keinen Schrank habe. Und warum darin alles aufrecht gefaltet ist.

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Wo liegen deine Prioritäten?

#5 Stauraum richtig nutzen

Obwohl Kisten meist eine gute Idee sind, funktionieren sie nicht überall. Es gilt, den vorhandenen Stauraum optimal zu nutzen. Egal, wie klein er ist.

Wir haben nur eine winzig kleine Abstellkammer, die hoch, aber weder breit noch tief ist. Denkbar ungünstig, denn an die hohen Regalböden kommt niemand so richtig ran. Und wir haben eine ganze Menge Kleinkram, den wir einfach nicht sinnvoll darin untergebracht bekommen haben.
Das Ergebnis war ein ständiges Chaos.

Zumindest bis ich die Idee hatte, einen dieser Schuhorganizer zu kaufen, die man an die Tür hängen kann.
Zugegeben, sie sind nicht besonders hübsch. Das war mir für die Abstellkammer aber egal. Und für 10 € haben wir das Chaos komplett verbannt.
Darin kann man nämlich auch kleine Teile super aufbewahren ohne je den Überblick zu verlieren.

Schau dir deine Abstellkammer oder wo auch immer du den ganzen Kleinkram aufbewahrst genau an und suche nach der richtigen Lösung, die den Platz optimal ausnutzt.
Das können die Innenseiten von Schranktüren sein oder einfach zusätzliche Einhängeböden.
Was auch immer für dich funktioniert, ist super!

Schlussgedanken

Mit diesen 5 Tipps wirst du deinem Ziel, nämlich eine ordentliche Wohnung ohne viel Aufwand zu halten, ein großes Stück näher kommen.
Ich habe damit schon so einige Probleme in unserer Wohnung gelöst.

Welcher Stauraum ist bei dir noch ungenutzt oder nicht optimal genutzt?

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