personal growth

Wie du Veränderungen anstoßen kannst – egal worum es geht

veraenderungen-anstossen

Veränderungen fallen uns Menschen nie leicht.
Zumindest kenne ich nur wenige, die sich voller Freude in neue Umstände eingliedern.

Auch mir fällt es oft schwer, Veränderungen anzunehmen oder sie gar aktiv zu erzeugen.

Klar will ich das bessere Leben, in dem alles nach meinen Wünschen läuft.
Ja, ich will die rosaroten Wolken und die unbegrenzten Möglichkeiten.

Aber da ist eben auch die Angst. Die Angst alles zu verlieren und hinterher mit weniger dazustehen als jetzt. Die Angst vor der Unsicherheit. Und manchmal sogar die Angst vor genau dem Leben, das wir uns erhoffen.

Manchmal ist der Wunsch stärker als die Angst. In den meisten Fällen ist er es aber nicht.

Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft mich meine Angst schon gelähmt und Veränderungen behindert hat, die gut für mich gewesen wären.

Der Kampf gegen die Angst ist ein aussichtsloser. Das habe ich mal irgendwo gelesen. Und ich glaube, dass es stimmt.
Wenn du gegen deine Angst kämpfst, kämpfst du gegen einen Teil von dir. Dabei kannst du nur verlieren.

Wie schaffen wir es dann aber, uns trotz der Angst weiterzuentwickeln und nach unseren Träumen zu streben?

Kleine Schritte, die alles verändern

Der erste und wichtigste Schritt auf deinem Weg ist es, dir zu erlauben, loszugehen.
Wenn du dir selbst nicht erlaubst, dein Ziel zu erreichen oder glücklich zu sein oder auch nur danach zu streben, wirst du nicht ankommen.

Der Glaube daran, dass du es nicht verdient hast, ist noch verbreiteter – und noch gefährlicher – als die Angst, nicht gut genug zu sein.
Er wird dich unter allen Umständen zurück halten und dafür Sorgen, dass du keine Veränderung je umsetzt.

veraenderungen-anstossen

Warum gehst du keinen Schritt weiter? Sind es Vorschriften? Hat man das schon immer so gemacht? Oder hast du Angst, was passiert, wenn du den ersten Schritt gemacht hast?

Was können wir tun, wenn die kleine Stimme in uns flüstert, dass wir es nicht wert sind, glücklich zu sein?

#1 Die Wahrnehmung

Es ist wichtig, dass du deine Denkmuster so bewusst wie möglich machst.
Am einfachsten funktioniert das, wenn du sie aufschreibst.

Nimm dir also ein Blatt Papier, einen Stift und mindestens 15 Minuten Zeit.
Und jetzt schreibe einfach alles auf. Schreibe auf, warum du dein Ziel nicht erreichen kannst. Schreibe auf, was dich aufhält. Schreibe auf, wer Schuld ist.
Lass alles raus, was dir in den Kopf kommt.
Und versuche nichts davon zu bewerten oder zu korrigieren.
Positives Denken kann uns mal. Zumindest für diese 15 Minuten.

Das Problem ist, dass wir uns meist nicht eingestehen, dass wir zweifeln und schlecht von uns selbst denken.
Wir verdrängen es einfach so gut wie möglich. Das bedeutet aber leider nicht, dass es nicht weiterhin auf uns wirkt.
Tatsächlich verstärkt sich dadurch der Effekt von unbewussten Glaubenssätzen noch.

Der erste Schritt besteht darin, alles rauszulassen. Je länger du schreibst, desto tiefer dringst du vor. Wenn du gerade richtig in Fahrt bist, kannst du auch gerne länger schreiben.

Wenn der ganze Shitstorm raus ist, fühlst du dich vielleicht erschöpft und schwer, leer oder auch erleichtert. Gefühlsausbrüche sind völlig normal und zeigen dir, dass du auf dem Weg der Veränderung bist.
Wenn bei dir gar keine Gefühle hochkommen ist das auch kein Grund zur Besorgnis. Jeder reagiert anders auf die Bewusstmachung von Glaubenssätzen.

veraenderungen-anstossen

Wir müssen uns der Einöde in uns stellen, bevor wir einen Garten anpflanzen können.

Das einzig Wichtige ist, dass du nichts zurückhältst. Niemand außer dir, wird diesen Zettel je lesen. Wenn du magst, kannst du ihn anschließend auch zerschreddern oder verbrennen.

#2 Klarheit

Auch wenn es dir schwer fällt, lies dir deine geschriebenen Worte noch mal durch.
Fühlst du dich dabei klein, schwer, schwach, müde und erschöpft?
Das ist genau die Wirkung, die diese Gedanken jeden Tag auf dich haben. Nur dass du es meist nicht mitbekommst.

Was glaubst du, wie viel mehr Energie und Spaß du haben könntest, wenn du deine Einschränkungen loslassen könntest?

Schau noch mal genauer hin.
Welche Themen wiederholen sich? Was sticht besonders hervor?
Vielleicht hast du viel zum Thema Geld(-Probleme), Wertlosigkeit oder Einsamkeit geschrieben. Was auch immer dir direkt auffällt ist das Thema, dem du dich als erstes widmen solltest.
Hier wirst du schon mit kleinen Veränderungen große Wirkung erzielen und das motiviert ungemein.

Dabei ist eine Sache ganz wichtig: deine aufgeschriebenen Sätze sind nicht die Realität.
Sie sind die Gedanken, nach denen du dein Leben lebst. Nicht deine Wahrheit.

#3 Bereitschaft zur Veränderung

Bist du bereit, deine einschränkenden Glaubenssätze loszulassen?

Als ich mir diese Frage gestellt habe, kam mir direkt eine Antwort in den Sinn: Ja klar, nur wie verdammt soll ich das machen?

Die Idee, Glaubenssätze und Überzeugungen, die wir unser ganzes Leben mit uns herum getragen haben, einfach so aufzulösen, ist beängstigend und überwältigend.
Und genau deshalb funktioniert es nicht so einfach. Wir glauben nicht daran, dass es möglich ist. Und eigentlich sind wir uns nicht mal sicher, ob wir es wollen.
Klar, es fühlt sich beschissen an, aber daran haben wir uns so lange gewöhnt, dass sich Scheiße nun mal wie Zuhause anfühlt.

Willst du etwas ändern?
Dann wird es Zeit, dass du dich, dein Unbewusstest und das Universum davon überzeugst.

veraenderungen-anstossen

Bist du bereit?

#4 erkläre deine Bereitschaft

Wie du wahrscheinlich schon weißt, glauben wir das, was wir am meisten hören. Das gilt sowohl für die Nachrichten und die Werbung, als auch für unsere Gedanken.
Genau hier kommen Affirmationen ins Spiel. Sie helfen dir dabei, Glauben und Vertrauen zu entwickeln.

Das schwierige ist nur, dass du völlig absurde Dinge wie „Ich bin Millionär“ wahrscheinlich nicht glauben kannst.
Deshalb fangen wir klein an.

Starte mit einer der folgenden Erklärungen:

Ich bin offen und bereit für Veränderungen.

Ich bin bereit, es anders zu sehen.

Danke, Universum/ Gott/ Allah oder was auch immer, dass du mich führst, um es anders zu sehen.

Du kannst mit einem der drei Affirmationen anfangen oder dein eigenes schaffen. Je näher es an deiner Realität und deiner Sprache ist, desto besser wird es funktionieren.

Wiederhole die Affirmation einfach so oft es geht. Auf dem Weg zur Arbeit, morgens vor dem Spiegel, abends im Bett.
Und immer dann, wenn du negative Gedanken in dir aufkommen spürst.

Je öfter du die Affirmation anwendest, desto schneller wirst du Veränderungen wahrnehmen.

Irgendwann fühlt sich dein Satz nicht mehr richtig an. Dann kannst du zu einem anderen übergehen, der deiner aktuellen Situation eher entspricht.

veraenderungen-anstossen

Stell dir vor, wie schön alles sein kann, wenn sich etwas verändert.

Schlussgedanken

Auf den ersten Blick mag es albern erscheinen, einfach zu sagen, dass du bereit für Veränderungen bist. Ich habe zu Beginn meiner Reise nicht wirklich daran geglaubt, aber das freudige Kribbeln hat mich weitermachen lassen.
Im Nachhinein kann ich nicht sagen, ob die vielen Veränderungen wirklich auf die Affirmation zurückzuführen ist. Aber ich habe seither so viele Veränderungen in meinem Leben erfahren, dass ich gerne bereit bin, es zu glauben.

Probiere es aus. Du hast nichts zu verlieren.

Mit welcher Erklärung startest du deinen neuen Weg?

So gehst du jede Veränderung richtig an und bleibst am Ball. So gehst du jede Veränderung richtig an und bleibst am Ball. So gehst du jede Veränderung richtig an und bleibst am Ball. So gehst du jede Veränderung richtig an und bleibst am Ball.

Möchtest du mehr Inspiration und zusätzliche Übungen?
Werde zum Profi in Sachen Selbstliebe und Achtsamkeit!

Abonniere jetzt kostenlos meine zusätzlichen Übungen und Anregungen, die ich zwei Mal im Monat mit dir teile, und ich schenke dir ein Workbook mit 6 intensiven Übungen, um dich selbst wirklich kennen  und verstehen zu lernen.

Garantiert ohne Spam.

No Comments

Leave a Reply

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.