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Wie du aus deinen Träumen lernen kannst

traeumen

Hast du dich schon mal gefragt, warum wir überhaupt träumen? Oder warum sich viele Träume in Stil oder Thematik ähnlich sind?
Jeder Mensch hat eine individuelle Art zu träumen. Dass wir nicht auf göttliche Zeichen in unseren Träumen vertrauen können, heißt aber nicht, dass wir aus ihnen nicht lernen können.

Früher habe ich extrem viel geträumt. Jede Nacht mehrere Träume. Und so intensiv, dass ich mich an alle erinnern konnte. Einige weiß ich sogar heute noch. Besonders ein Traum, den ich mit etwa sechs gehabt haben muss, sehe ich heute noch ebenso klar wie vor 23 Jahren. Oft habe ich sogar die gleichen imaginierten Orte besucht und erinnerte mich dann, dass ich schon mal dort gewesen bin.

Früher dachte ich, das liege daran, dass ich nicht tief schlafe. Ich dachte, je besser mein Schlaf sei, desto weniger müsste ich träumen.
Und tatsächlich habe ich mir das Träumen abtrainiert. In den letzten fünf Jahren habe ich mich kaum je an einen Traum erinnert.

Erst in den letzten Monaten sind meine Träume langsam und zaghaft wieder zurückgekehrt. Und langsam begreife ich, welch wichtige Bedeutung sie für mich haben.

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In deinen Träumen erkennst du dich selbst – zumindest einen Teil von dir.

Als ich klein war träumte ich oft, dass ich in Gefahr sei und von jemanden gerettet wurde. Zum Beispiel von Bibi Blocksberg. Nun gut, das liegt vielleicht daran, dass ich einige Kassetten von ihr hatte und sie oft vor dem Einschlafen gehört habe.

Während meiner Pubertät und der schwierigen Beziehung, die mit ihr einher ging, träumte ich Abenteuer-Träume von Revolutionen, Aufständen und Flucht. Immer galt es einen Tyrannen zu stürzen und für Gerechtigkeit zu sorgen oder zu fliehen. Das war sicher nicht persönlich gegen meinen damaligen Partner gerichtet, sondern gegen die ganze Dynamik der Beziehung und meines Lebens zu dieser Zeit.
Im Nachhinein verstehe ich natürlich, was mein Unbewusstes mir sagen wollte. Die Beziehung war nicht gesund und ich hätte gut daran getan, sie Jahre früher zu beenden. Das wäre für uns beide besser gewesen.
Mit dem Ende der Beziehung hörten auch die Träume allmählich auf. Meine Nächte wurden immer stiller und ich genoß es, auch wenn ich manchmal Sehnsucht nach den Abenteuern hatte.

mein Traum

Irgendwann las ich über die besondere Bedeutung von Träumen bei der Problemlösung und Weiterentwicklung. Das leuchtete mir ein – gerade in Hinblick auf meine Erfahrungen. Und während ich mich der Idee öffnete, dass Träume vielleicht doch etwas Gutes an sich haben, kamen meine Träume langsam zurück. Nicht jede Nacht. Aber doch beständig.

Heute Nacht träumte ich, dass ich ein Mädchen aus meiner alten Schule wiedertraf. Ich glaube nicht, dass wir während unserer Zeit an der Schule überhaupt je miteinander gesprochen haben. Im Traum erinnerte ich mich aber an sie und auch an ihren Namen. Und ich sagte ihr, dass ich nicht mehr das kleine Mädchen von damals sei.

Erst jetzt, wo ich darüber nachdenke, wird mir klar, wie befreiend dieser Satz für mich ist.
Ich habe mich weiterentwickelt. Ich bin stärker, bewusster und einfühlsamer geworden. Habe mehr zu mir selbst gefunden und bin jetzt bereit, weiter zu gehen.

Heute Morgen wurde mir klar, dass ich noch immer viel Wut, Traurigkeit und Schmerz von damals mit mir herum schleppte. Die Emotionen waren zwar tief vergraben, hatten aber an Intensität nur wenig nachgelassen.
Ich war bereit, sie loszulassen. Endlich konnte ich alles vergeben – anderen Menschen und mir selbst.

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Unsere Träume sind Goldwert. Sie zeigen uns mehr, als wir im wachen Zustand bereit sind zu sehen.

Ich weiß nicht genau, was sich heute in mir verändert hat, aber ich spüre, dass ich ein wenig gewachsen bin. Ich bin dankbar für die Erfahrungen – auch für die weniger schönen -, denn sie haben aus mir die Person gemacht, die ich heute bin.

Hörst du auf die Weisheit deiner Träume?

Erinnerst du dich an deinen letzten Traum?
Versuche, dich nicht nur an die Geschichte, sondern vor allem an deine Gefühle zu erinnern. Spüre tief hinein und achte darauf, was es jetzt in dir auslöst.

Kannst du eine tiefere Wahrheit in deinem Traum erkennen?
Träume sind immer Reflexionen und Spiegelungen deiner Selbst und deines Lebens. In ihnen offenbart sich, was du bewusst noch nicht annehmen konntest.
Manchmal zeigen sie dir nur deine Ängste. Ein anderes Mal weisen sie auf Lösungen. Und dann erkennst du in ihnen vielleicht einfach, dass du nun bereit bist.

Vertraue auf die tiefe Weisheit, die in dir steckt und sich in deinen Träumen offenbart.

Und wenn du mal einen Albtraum hast, nimm dieses wundervolle Geschenk an.
Als ich anfing, meine Ängste zu heilen, hatte ich plötzlich sehr viele Albträume. Erst fand ich es schrecklich und anstrengend.
Aber dann wurde mir klar, dass die Emotionen in meinen Träumen verdrängte Gefühle frei ließen. So konnte ich viele Blockaden auflösen, ohne mich wirklich gefährlichen Situation aussetzen zu müssen.

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Keine Angst vor schlechten Träumen! Sie zeigen dir, was du noch verarbeiten musst.

Wenn du nicht träumst

Falls du nie träumst oder deine Träume sofort wieder vergisst, weist das auf eine Blockade in dir hin.
Vielleicht warst du bist jetzt nicht bereit, dich zu öffnen?

Möchtest du das ändern?

Dann empfehle ich dir zwei Vorgehensweisen.

Bereitschaft zeigen

Zunächst ist es wichtig, dass du deine Bereitschaft zu träumen deutlich machst.
Das kannst du tun, indem du vorm Schlafen gehen Sätze wiederholst wie:

Ich möchte träumen und mich daran erinnern.
Ich bin bereit, meine Träume anzunehmen.

Formuliere den Satz so, wie er sich für dich am natürlichsten anfühlt.

Vielleicht wirst du nicht direkt in der ersten Nacht träumen.
Je öfter du deine Bereitschaft beteuerst, desto wahrscheinlicher wird es aber, dass du dich an deine Träume erinnerst. Nach einigen Nächten träumst du garantiert.

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Träume entspringen wachen Gedanken. – Wu Cheng-En

Erinnerungen stärken

Wenn deine Träume nach dem Aufwachen direkt verschwimmen, kannst du ebenfalls mit einer Affirmation am Abend arbeiten.
Noch besser funktioniert es jedoch, einen Stift und ein Blatt Papier direkt neben dem Bett zu haben und am morgen als erstes aufzuschreiben, woran du dich erinnerst. So signalisierst du, dass es dir ernst ist. Handlungen sind die stärksten Affirmationen.
Und durch das aufschreiben stärkst du die Erinnerungen an den Traum .

Schlussgedanken

Mach dir keine Sorgen, wenn es mit den Träumen nicht sofort funktioniert. Oder wenn sie für dich keinen Sinn ergeben.
Vieles erkennt man erst mit einigem Abstand und manchmal muss der Kopf auch einfach ganz viel Mist loswerden. Das ist auch wichtig, denn so sickert der ganze Scheiß des Tages nicht in dein Unbewusstes.
Ich bin selbst nicht immer gut darin, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Sei einfach bereit, achtsam mit deinen Träumen umzugehen. Das ist genug.

Das Ganze ist ein spielerischer Austausch. Wenn du zu hartnäckig und ehrgeizig daran gehst, wirst du die Leichtigkeit töten und das Unbewusste noch weiter verschließen.
Wie bei der Meditation geht es darum, in den Fluss zu kommen und einfach anzunehmen was ist.

Gehe liebevoll mit dir und deinen Träumen um.
Du bist großartig. Vertraue in deine eigene Weisheit.

Wovon hast du das letzte Mal geträumt? Welche Schlüsse ziehst du daraus?

Hast du oft Albträume, die dich nachts wach halten? Oder träumst du vielleicht gar nicht? In dir steckt eine innere Weisheit, die sich nicht immer bewusst erschließen lässt. In deinen Träumen wird dein Unbewusstes und darin Verborgenes sichtbar. So nutzt du deine Träume, um innere Blockaden zu lösen und dich weiterzuentwickeln. Hast du oft Albträume, die dich nachts wach halten? Oder träumst du vielleicht gar nicht? In dir steckt eine innere Weisheit, die sich nicht immer bewusst erschließen lässt. In deinen Träumen wird dein Unbewusstes und darin Verborgenes sichtbar. So nutzt du deine Träume, um innere Blockaden zu lösen und dich weiterzuentwickeln. Hast du oft Albträume, die dich nachts wach halten? Oder träumst du vielleicht gar nicht? In dir steckt eine innere Weisheit, die sich nicht immer bewusst erschließen lässt. In deinen Träumen wird dein Unbewusstes und darin Verborgenes sichtbar. So nutzt du deine Träume, um innere Blockaden zu lösen und dich weiterzuentwickeln. Hast du oft Albträume, die dich nachts wach halten? Oder träumst du vielleicht gar nicht? In dir steckt eine innere Weisheit, die sich nicht immer bewusst erschließen lässt. In deinen Träumen wird dein Unbewusstes und darin Verborgenes sichtbar. So nutzt du deine Träume, um innere Blockaden zu lösen und dich weiterzuentwickeln. Hast du oft Albträume, die dich nachts wach halten? Oder träumst du vielleicht gar nicht? In dir steckt eine innere Weisheit, die sich nicht immer bewusst erschließen lässt. In deinen Träumen wird dein Unbewusstes und darin Verborgenes sichtbar. So nutzt du deine Träume, um innere Blockaden zu lösen und dich weiterzuentwickeln. Hast du oft Albträume, die dich nachts wach halten? Oder träumst du vielleicht gar nicht? In dir steckt eine innere Weisheit, die sich nicht immer bewusst erschließen lässt. In deinen Träumen wird dein Unbewusstes und darin Verborgenes sichtbar. So nutzt du deine Träume, um innere Blockaden zu lösen und dich weiterzuentwickeln. Hast du oft Albträume, die dich nachts wach halten? Oder träumst du vielleicht gar nicht? In dir steckt eine innere Weisheit, die sich nicht immer bewusst erschließen lässt. In deinen Träumen wird dein Unbewusstes und darin Verborgenes sichtbar. So nutzt du deine Träume, um innere Blockaden zu lösen und dich weiterzuentwickeln.

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