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Wie Vorurteile dir bei der Suche nach dir selbst helfen können

Nutze Kategorien, um dich selbst besser zu verstehen.

Niemand möchte gerne in eine Schublade gesteckt werden.
Und wir passen dort ja auch nicht wirklich rein. Klar, stimmen manche Kategorien, aber damit kannst du deine gesamte Persönlichkeit nicht abbilden.
Du bist eben nicht nur Mutter oder Tochter. Du bist nicht nur ein kreativer Freigeist oder eine Workaholikerin. Vielleicht bist du alles zugleich und vielleicht treffen auf dich ganz andere Beschreibungen zu.

Obwohl kein Mensch mit diesen Schubladen wirklich beschrieben werden kann, können wir gar nicht anders, als andere auf diese Weise zu sortieren.
Das Leben wäre viel zu schwierig, wenn jede Person ihre eigene Schublade hätte.
Dann wäre Herr Schubert in der Kategorie aufopfernder-seine-Kinder-der-Arbeit-vorziehender-und-sich-selbst-hintenanstellender-Vater-mit-einem-Hang-zu-Horrorfilmen-und-Musicals, während Frau Maier die Kategorie in-verrückte-Farben-gekleidete-Businessfrau-mit-zwei-Schildkröten-und-Liebe-zu-Zahlen.
Welchen Erklärungswert hätten wir dadurch?
Genau, keinen Einzigen. Wir brauchen Kategorien, um uns in der Welt zurecht zu finden und Verhalten vorherzusehen, wo es möglich ist. Das gibt uns das Gefühl der Kontrolle und Sicherheit.

Was Kategorien mit dir zu tun haben

Aber was ist mit dir selbst?
Du kennst dich gut genug, um zu wissen, dass du nicht in eine bestimmte Kategorie passt.
Und trotzdem kann du sie auf außergewöhnlich ertragreiche Weise für deine Weiterentwicklung nutzen.

Immerhin steckt in jeder Kategorie ein wenig Wahrheit über dich.
Wenn du dich also mit der Kategorie auseinandersetzt, findest du Dinge über dich selbst heraus, die dir vorher vielleicht noch verborgen waren.

Du stärkst so nicht nur dein Wissen über dich, sondern auch dein Verständnis. Es mindert die Schuldgefühle und Scham ungemein, wenn du über die Zusammenhänge Bescheid weißt und etwas besser verstehst, warum du bist, wie du bist.

ein Beispiel

Ich bin dafür ein ebenso gutes Beispiel wie jede andere von euch.
Ich bin kreativ und tobe mich darin gerne aus, ich bin organisiert und liebe jede Form der Planung und Strukturierung, ich bin chaotisch und ich liebe Ordnung, ich bin introvertiert, breche daraus manchmal aber gerne mal aus, ich bin Tochter-Schwester-Tante-Freundin, ich bin nachdenklich und habe einen Hang zur Spiritualität, aber ich bin auch aufbrausend und schnell voller Begeisterung. Ich kann schüchtern sein und manchmal als erste auf der Tanzfläche stehen, um zu tanzen. Ich bin still und manchmal rede ich Menschen einen Knopf an die Wange oder singe lautstark beim kochen. Ich bin sensibel, fair und ich neige zu Vergleichen.

Ich bin eben, wie ich bin. Und ich dachte immer, das es keine Lebens-Anleitung für genau diese Art von Mensch gibt, die ich bin.
Das muss es zum Glück auch nicht.

Nutze Kategorien, um dich selbst besser zu verstehen.

Und was machen wir mit dem ganzen Sein?

Es reicht, wenn du einen einzigen Aspekt deiner vielschichtigen Persönlichkeit heraus nimmst und dich mit ihr auseinander setzt.
Das habe ich beispielsweise mit der Introversion gemacht. Ich habe Bücher gelesen, Podcasts gehört und mit anderen Introvertierten gesprochen.
Ja, es gibt viele Aspekte daran, die auf mich nicht zutreffen.
Aber es gibt auch wahnsinnig viel, was ich durch die Lektüre über mich selbst gelernt habe.

Zum Beispiel, dass es ok ist, wenn ich mir zwischendurch Auszeiten von den Menschen gönnen muss – selbst wenn ich sie liebe. Dass ich meinen unbewussten Wahrnehmungen der Situation vertrauen kann, weil ich damit meistens richtig liege, auch wenn ich keine Begründung dafür habe. Oder dass ich meine Gefühle ernst nehmen muss, um in Verbindung zu mir selbst zu bleiben.

All das hätte ich wahrscheinlich alles irgendwann gelernt. Aber durch die gebündelte Auseinandersetzung mit einem so wichtigen Aspekt von mir, habe ich ein paar Umwege übersprungen und bin direkt die Leiter herauf geklettert.

Und ganz nebenbei bemerkt: Es ist unheimlich spannend, sich mit Teilaspekten der eigenen Persönlichkeit auseinanderzusetzen.
Ganz davon abgesehen, dass du auch etwas über deine Mitmenschen lernst und sie danach besser verstehst.

Schlussgedanken

Wenn dich das nächste Mal jemand in eine Schublade steckt, recherchiere doch einfach mal darüber. Selbst wenn du im ersten Moment mit Abwehr reagierst, findest du doch vielleicht etwas Wichtiges über dich heraus.
Diese Erkenntnis könnte dein ganzes Leben verändern, also gib ihr eine Chance.

Obwohl wir alle in bestimmte Kategorien passen, ist es wichtig daran zu denken, dass du einzigartig bist. Keine Schublade kann dich ganz abdecken.
Und aus einer Schublade, die heute noch irgendwie passt, kannst du morgen herausgewachsen sein. Du bist kein starres Gebilde, sondern ein sich immer im Fluss befindlicher Prozess.
Veränderung ist immer möglich, wenn du bereit bist, genau hinzuschauen und ehrlich zu dir zu sein.

Du bist wundervoll und perfekt, so wie du bist. Du verdienst nichts als Liebe und Wertschätzung.

Welche Kategorien beschreiben dich am besten?
Welche davon würdest du am liebsten ändern und warum?

Nutze Kategorien, um dich selbst besser zu verstehen. Nutze feste Kategorien und Vorurteile, um dich selbst besser zu verstehen. Nutze feste Kategorien und Vorurteile, um dich selbst besser zu verstehen. Nutze feste Kategorien und Vorurteile, um dich selbst besser zu verstehen. Nutze feste Kategorien und Vorurteile, um dich selbst besser zu verstehen.

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