Wie du den richtigen Weg für dich findest – in jeder Situation

26. Februar 2020
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Bist du unzufrieden und fühlst keine richtige Verbindung zu deinem Leben?
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Wie oft hast du das Gefühl, wirklich mit dir verbunden zu sein? Aus deiner inneren Weisheit heraus den richtigen Weg zu wählen? Im Einklang mit deinem wahren Selbst zu sein?

Wir alle brauchen manchmal Führung. Ob wir vor schwierigen Entscheidungen stehen, uns in destruktiven Situationen verstrickt haben oder einfach etwas Unterstützung benötigen.

Warum suchen wir immer im Außen nach Führung und Hilfe? Vielleicht empfinden wir uns selbst nicht als kompetent, wertvoll oder intelligent genug.

Und so kommt es dann, dass wir auf unsere Müdigkeit reagieren, indem wir danach googlen und uns erstmal eine Packung Mate bestellen.
Wir haben schon vor langer Zeit verlernt, in uns selbst nach Antworten zu suchen.

Im letzten Artikel haben wir uns schon angeschaut, wie du deine Gefühle als emotionales Leitsystem nutzen kannst, um ein glückliches Leben zu erschaffen. Hier gehen wir noch etwas weiter. Denn du kannst aus dir heraus nicht nur deine Misstände erkennen, sondern auch gleich die Lösung bekommen.

Unsere Gefühle sind dabei der erste Schritt. Sie sind wie ein Warnsystem. Achtung, hier läuft etwas schief.  Über unsere Emotionen treten wir in Verbindung zu unserem Inneren, unserem wahren Selbst.

Innere Führung bringt dich immer auf den richtigen Weg

Wenn wir unseren Gefühlen vertrauen lernen und sie als Zeichen verstehen, können wir unsere Handlungen danach ausrichten. Darüber hinaus kannst du immer weitreichendere Führung erlangen, wenn du dich darauf auszurichten vermagst.

Die Wahrheit – selbst die, die wir nicht sehen wollen – ist in uns. Manchmal tief verborgen. Aber doch immer vorhanden. Und unsere innere Weisheit will sich uns mitteilen.

Wir sind nur meist so von Erwartungen und Vorstellungen eingenommen, dass wir nicht zuhören. Selbst unsere körperlichen Empfindungen kommen uns dann wie unliebsame Unterbrechungen vor. Schließlich müssen wir ja funktionieren.

Wir unterdrücken unsere Gefühle, zwingen unseren Körper bis zum Äußersten und machen selbst dann noch weiter, wenn wir krank werden.

Krankheiten wie Erkältungen oder Burnout sind dann schon vehementere Zeichen vom Körper, dass wir jetzt mal abschalten oder uns Zeit zum Nachdenken nehmen müssen.

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Reagieren wir auch dann nicht, verstricken wir uns immer weiter in etwas, das nicht der richtige Weg für uns ist. Dann begegnen uns mehr Hindernisse und es wird anstrengender. Solange bis eine richtige Katastrophe uns von diesem Weg zwingt, der nicht der unsere ist.

Kaltes Wasser ins Gesicht oder ein sanfter Kuss auf die Wange?

Soweit muss es gar nicht kommen.
Wie eine Weckdienst ruft uns das Leben immer wieder zum Wachstum. Wenn wir sofort aufwachen, dann reicht ein sanftes Wecken. Wenn nicht werden die Maßnahmen immer härter.
Wenn wir lernen auf die kleinen Hinweise und geflüsterten Richtungsangaben zu achten, brauchen wir keine schwerwiegenden Anstupser. So wird unser Leben also viel einfacher.

Wir können lernen, empfindlicher auf unser  emotionales Leitsystem zu reagieren. Ja, sogar unser ganzes Leben damit zu gestalten. Meist verweisen unsere Emotionen auf das Logische. Aber manchmal zeigen sie uns aber auch mehr, als wir mit dem bloßen Verstand begreifen können.
Gerade dann ist es wichtig, zu vertrauen und wirklich danach zu handeln.

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Drei Schritte zu dem richtigen Weg für dich

1. Schritt: Empfinden schulen

Im ersten Schritt geht es natürlich darum festzustellen, wie wir uns fühlen.

Wie fühlst du dich jetzt gerade? Bist du glücklich oder unglücklich?
Ist dein Energielevel hoch oder niedrig?

2. Schritt: Ursachenforschung

Wenn du weißt, wie es dir gerade geht, kannst du auch herausfinden, warum es so ist.
Natürlich sollst du niemanden dafür verdammen, dass er oder sie dir irgendetwas angetan hat. Es geht nur um das Erkennen, nicht um Schuldzuweisungen.

Hier identifizierst du also das genaue Problem, das wir im dritten Schritt zu lösen suchen.

3. Schritt: Zapfe deine innere Weisheit an

Du hast jetzt genau definiert, worum es dir gerade geht. Natürlich kannst du nun einfach eine schnelle Lösung suchen und das Problem beheben.

Dabei stoßen wir aber schnell auf ein ganz anderes Problem: Unsere beschränkte Sichtweise.
Wir lösen ein Problem und es entsteht ein neues. Oder wir fühlen uns dadurch nicht besser, weil wir den Kern nicht wirklich erfasst haben.

In unserem Unbewussten geschieht so viel und stapeln sich all die Erinnerungen nur so, dass du unmöglich bewusst darauf zugreifen kannst, um alle Aspekte zu begreifen. Du kannst die darin liegende Weisheit aber anzapfen.

In dir ist eine tiefere Wahrheit verborgen und du kannst darauf zugreifen. Dafür bedarf es nur drei einfacher Sätze:

1. Das ist es, was ich über den Einfluss von [setze hier dein Thema ein] auf mein Leben weiß.

2. Dies ist es, was ich über den Einfluss von [dein Thema] auf mein Leben wissen möchte.

3. Das ist es, was [dein Thema] mich über seinen Einfluss auf mein Leben wissen lassen will.

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Klingt zu einfach oder? Natürlich gehört noch ein bisschen mehr dazu.
Du brauchst etwas zum Schreiben, ein wenig Ruhe im Außen und Inneren, damit du empfänglich für die inneren Weisungen wirst.

Der Ablauf

Dazu musst du dich vorbereiten. Und zwar für jeden Satz einzeln.
Schreibe deinen Satz zunächst auf.
Schließe dann deine Augen und atme ein paar Mal tief durch, bis du dich ruhig fühlst.

Gehe dann wie ein Scanner durch deinen gesamten Körper und erspüre den einen Ort, der sich gerade bemerkbar macht. Das kann dein Bauch sein, dein Herz, aber auch dein linker großer Zeh oder das rechte Ohrläppchen.

Ganz egal, was sich gerade aufdrängt, das ist dein Kraftort für diesen Satz.
Öffne die Augen wieder und lies deinen Satz nochmal. Am besten laut.

Beantworte aber noch nichts. Schließe deine Augen wieder und atme drei Mal tief in den Kraftort hinein, den du gerade erspürt hast.

Nimm dann deinen Stift zur Hand und schreib einfach alles auf, was dir in den Sinn kommt. Schreibe so lange, bis du nichts weiter hinzuzufügen hast.
Denke beim Schreiben nicht so viel darüber nach. Lass es einfach fließen. Schließlich wird das niemand außer dir je lesen.

Wenn du alles geschrieben hast, spüre nochmals in dich hinein und schaue, wie es dir geht. Welche Emotionen sind in dir aufgestiegen? Hat dich etwas überrascht?

Wiederhole den Ablauf dann mit den beiden anderen Fragen.

Wenn du fertig bist, kannst du alles nochmal lesen.
Schreibe dir die wichtigen und überraschenden Punkte nochmal raus.

Überlege dir, was deine Erkenntnisse für dich bedeuten.
Welche Vorgehensweise oder Handlungen ergeben sich daraus für dich?

Und so finde ich wirklich den richtigen Weg für mich?

Von außen betrachtet, erscheint diese Vorgehensweise wenig wirksam und keinesfalls spirituell genug, um dich in tiefe Trance zu versetzen oder ähnliches.
Wenn du dich aber darauf einlässt, wirst du von den neuen Erkenntnissen umgehauen. Du wirst einfach wissen, dass es stimmt.

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So erhältst du in wenigen Minuten wertvolle Einblicke in die Situation, dein Innenleben und dem, was du wirklich willst.

Wichtig ist dabei nur, es anzunehmen. Sich damit auseinanderzusetzen, was das Erfahrene für das eigene Leben und dieses konkrete Thema bedeutet. Und dann auch wirklich danach zu handeln.

Auch wenn dir die Handlungen zunächst absurd vorkommen, wirst du schnell merken, wie viel besser du dich damit fühlst. Dein Leben wird erfüllter und Probleme lösen sich langsam.

Und mit etwas Übung wirst du immer tiefere Erkenntnisse haben, die dich immer weiter zu dem Menschen bringen, der du wirklich bist. Genau das macht den für dich richtigen Weg nämlich aus.

Ich wünsche dir den Mut, dich auf diese neue Herangehensweise einfach mal einzulassen und deiner inneren Weisheit zu vertrauen.

Alles Liebe
Janina

P.s. Wenn du noch mehr erfahren möchtest, schau doch mal in das Buch von Rose Muenker Writing from Source*.

Du möchtest tiefer in die Verbundenheit mit dir selbst eintauchen? So kann ich dich dabei unterstützen.

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