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Du weißt nicht, wer du bist? Mit dieser Übung findest du es heraus!

13. Februar 2019
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Ich wünschte, mir würde das Meditieren leichter fallen. Aber so ist es nicht. Es ist ein stetiges Auf und Ab. Mal fliegt es mir einfach so zu, mal bleibe ich keine Sekunde achtsam.

Selten habe ich das Gefühl, wirklich bei mir selbst anzukommen. Ich war schon immer ungeduldig und das ist keine besonders hilfreiche Eigenschaft beim Meditieren. Ich dümpelte ewig auf der Stelle.

Fühlst du dich auch getrennt von dir selbst? So als hättest du keinen Zugriff auf deine innere Quelle?

Was wenn es eine einfache und spielerische Möglichkeit gibt, dich selbst zu finden, authentisch zu leben und gleichzeitig innere Blockaden zu lösen?
Hört sich fast zu gut an, um wahr zu sein.

Authentisch leben

Der Selbstausdruck gehört zur menschlichen Natur, aber wir unterdrücken ihn gekonnt. Wir geben uns viel Mühe uns anzupassen.

Wir machen, was alle anderen machen. Denken, was uns von außen vorgegeben wird, und vergessen dabei völlig, dass wir eine tiefere Wahrheit in uns selbst haben.

Authentisch leben wir, wenn wir mit uns selbst verbunden sind und unserer inneren Stimme Ausdruck verleihen. Dazu gehört nicht nur Achtsamkeit, sondern auch Vertrauen und Ehrlichkeit. In uns sind unentdeckte Potenziale  aber auch Blockaden und alte Wunden verborgen.

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Im Prozess lernst du dich selbst kennen

Das macht es so schwierig, uns selbst auszuhalten und in Ruhe zu meditieren. Ich habe etwas entdeckt, dass mir nicht nur mich selbst näher bringt, sondern auch die Meditation vereinfacht.

Achtsamkeit und Mut brauchst du auch für diesen Weg. Du musst mit allen Sinnen anwesend sein und dich vollkommen einlassen.

Du lernst spielerisch, deine inneren Impulse wieder wahrzunehmen und umzusetzen. Wobei könnte das besser funktionieren als beim Malen?

Intuitives Malen ist für mich nicht nur ein Gegengewicht zum Alltag mit seiner Rationalität und Angepasstheit. Es ist ein relativ schneller Weg, sich selbst auszudrücken. Der Ausdruck wird dem Verstehen vorweggenommen.

Das macht  es so viel einfacher. Obwohl es nicht leicht ist. Wenn wir uns die absolute Regellosigkeit gönnen, werden wir automatisch mit alten Mustern und inneren Blockaden konfrontiert.

Gleichzeitig werden wir eingeladen, sie liebevoll wahrzunehmen, ihren Ursprung zu ergründen und loszulassen. In der Kreativität finden wir nicht nur Selbstausdruck sondern auch Heilung.

Weil es mich so tief ergriffen und so viel verändert hat, möchte ich mit dir teilen, wie du dich selbst im intuitiven Malen üben kannst. Es wird unterwegs emotional, aber du wirst viel Spaß haben.

Malen wie ein Kind

Zum intuitiven Malen gehört etwas mehr, als einfach einen Pinsel in die Hand zu nehmen und loszulegen. Nicht weil es schwierig ist, sondern weil wir diese Art des Spielens verlernt haben.

Als Kinder haben uns Farben noch begeistert. Wir dachten nicht darüber nach, ob unser Bild besser oder schlechter ist als das von Susie. Wir haben einfach gemalt. Wenn ein Bild fertig war, haben wir das nächste angefangen.

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Diese Freude am Schaffen, die Konzentration auf den Prozess ist uns spätestens mit den Schulnoten verloren gegangen.

Die gute Nachricht ist: Wir können es uns wieder beibringen. Die Macht der Kreativität ist tief in uns verwurzelt. Wir müssen uns nur daran erinnern, uns ihr wieder hinzugeben.

So fängst du mit dem intuitiven Malen an

Um mit dem intuitiven Malen zu starten, brauchst du nichts als eine halbe Stunde Zeit, einen Maluntergrund und irgendwelche Farben. Du kannst mit Buntstiften, Wassermalfarbe oder teurer Aquarellfarbe starten.

Wichtig ist, dass du Lust darauf hast, mit diesen Stiften oder Pinseln zu malen.

Bereite alles vor, damit du direkt starten kannst und nicht erst noch ein Wasserglas suchen musst. Nimm dir dafür Zeit und erlebe die Vorbereitung bewusst. Sie ist Teil des Prozesses. Sie stimmt unser Unbewusstes ein und öffnet unseren Geist.

Jetzt kommt der schwierigste Teil: Halte inne.

Das ist mein Ernst. Fang nicht einfach an zu malen.

Konzentriere dich einige Minuten auf deine Atmung. Nimm erst den Pinsel zur Hand, wenn du das Gefühl hast, dass du in dir ruhst.

Und jetzt wartest du.

Du wartest, bis ein Impuls kommt.

Male keinen einzigen Strich, ohne dass in dir ein solcher Impuls aufkommt.

Am einfachsten ist es, wenn du dich vorab für eine Farbe entscheidest.
Wo auf dem Bild möchtest du Farbe hinterlassen? Wohin zieht es dich?

Denke nicht darüber nach, was du eigentlich malst. Folge nur deinem Gefühl. Ist dir gerade nach einer feinen Linie oder einem dicken Strich? Fühlst du dich nach Rundungen und sanft geschwungenen Linien oder nach klaren Kanten?

Du kannst ganz klein starten oder direkt mit dem ersten Pinselschwung das ganze Bild durchziehen. Folge dem, was sich richtig anfühlt.

Hab keine Angst davor, dass kein Impuls kommt. Vielleicht dauert es etwas, aber er wird kommen. Versprochen.

Löse dich vom Ergebnis

Kreativität ist reines Spiel. Fallenlassen.

Um diesen Zustand zu erreichen, müssen wir etwas mehr leisten, als uns an dem Prozess zu erfreuen. Wir müssen unseren Kopf und damit auch unseren inneren Kritiker ausschalten. Uns von gelernten Techniken befreien.

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Es muss nicht immer ein großes Bild sein. Schon Gekritzel bringt dir viel Erkenntnis.

Dafür brauchen wir einen geschützten Raum, in dem wir mit allem, was kommt, einverstanden sein können. Überlege dir nicht, wie das Bild aussehen sollte. Lass jede Absicht fallen.

So wird dein Bild ein Zeuge deines inneren Prozesses. Deiner Selbsterkenntnis.

Denke immer daran: Dieses Bild ist für dich. Du kannst es vor dem Rest der Welt geheim halten. Du schuldest niemandem eine Erklärung.

Gebe dich dieser Erfahrung hin. Du kannst alles tun, was du willst. Es gibt keine Ansprüche, denen du genügen, keine Vorgaben, denen du folgen musst. Es gibt nur dich selbst und die Farben.

Wenn dir der Anfang schwer fällt

Fällt es dir schwer, dich fallen zu lassen? Dann ist diese Übung perfekt für dich.

Starte mit einem leeren Bild vor dir. Du kannst diese Übung im Stehen oder sitzen machen. Wichtig ist nur, dass du das Bild mit deinen Fingern berühren kannst.

Lege die Finger deiner Mal-Hand auf das Blatt und schließe die Augen. Atme ruhig ein und aus. Warte bis sich in dir das Bedürfnis regt, deine Hand zu bewegen.

Und dann folge diesen Impulsen. Es kann nichts passieren, du hinterlässt ja noch keine Spuren. Ziehe deine Hand so über das Bild, wie es sich für dich stimmig anfühlt.

Spürst du die Freude? Die Freiheit?

Wenn du willst, kannst du jetzt noch einen Schritt weiter gehen. Schnapp dir Finger- oder Wassermalfarbe und tauche deinen Finger in eine der Farben. Halte den Finger vor das Bild und schließe wieder deine Augen.

Wenn du den Impuls fühlst, lege deinen Finger auf den Bereich deines Bildes, der sich stimmig anfühlt. Folge einfach den Impulsen deiner Hand.

Aber Achtung: Das kann eine ziemliche Sauerei verursachen. Lege also besser etwas unter.

Selbstreflektion

Wie fühlst du dich im Prozess?

Frage dich während des Malens immer wieder, wie du dich fühlst.
Dein Regelbewusstsein hebelst du am einfachsten aus, indem du dich selbst befragst.

Möchtest du wirklich mit diesem Pinsel und mit dieser Farbe malen? Oder ist es an der Zeit, zu wechseln?

Ist der Impuls wirklich das, was du jetzt gerade willst? Oder richtet sich deine Aufmerksamkeit auf das Ergebnis?

Du wirst beim malen immer wieder auf innere Blockaden stoßen. Das gehört zum Heilungsprozess dazu. Nutze diese Chancen, die Themen deiner Seele zu verarbeiten.
Spüre dafür in deine Widerstände hinein und gebe sie mit in das Bild.

Wie wirkt das Bild auf dich?

Beim intuitiven Malen geht es darum, aufs Papier zu bringen, was angesehen werden möchte. Was heraus möchte. Das funktioniert übers Malen besonders gut, weil unser Unbewusstes in Bildern denkt.

Durch das spontan gemalte entstehen oft Symbole und Farbkombinationen, die für uns eine tiefere Bedeutung haben. Gerade weil wir uns dessen beim Malen nicht bewusst sind.

Wenn wir uns das Bild anschauen, entsteht eine Art Rückkopplung. Wir erkennen uns selbst oder Teile von uns wieder.

Das können Blockaden und sogar Traumata sein, aber auch bisher unterdrückte Potenziale oder Wünsche. Was auch immer wir bisher nicht sehen konnten oder wollten, wird im Bild zum Ausdruck gebracht und damit erfahrbar.

Erkenntnisse würdigen

Wichtig ist, dass du deine Erkenntnisse während des Malens nicht herabwürdigst. Was du da gemalt und gefühlt hast ist ein Teil deiner Wahrheit – egal ob es dir gefällt oder nicht.

Am besten würdigst du diesen inneren Erkenntnisprozess, indem du festhältst, wie du dich fühlst und was hochgekommen ist. Schreibe alle Erfahrungen und Erkenntnisse auf, um sie tiefer in dir zu verankern und den Effekt des intuitiven Malens zu verstärken.

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Erinnerst du dich daran, wie das Malen und Spielen für dich als Kind war?

Je öfter du dich dem intuitiven Malen hingibst, desto lauter und klarer wird deine innere Stimme. Das zeigt sich erst dadurch, dass dir das Malen leichter fallen wird. Aber bald erstreckt es sich über das Malen hinaus auf dein gesamtes Leben.

Du lernst deine eigenen Ansprüche und äußere Erwartungen loszulassen. Und du lernst, dich von deiner eigenen Freude leiten zu lassen. Du erkennst, was du wirklich willst, was du liebst und machst dich frei von allem anderen.

Dadurch räumst du dir mehr Gewicht ein und strebst immer natürlicher zu einem Leben im Einklang mit dir selbst.

Gleichzeitig gibt es auch die Soforteffekte. Nachdem ich gemalt habe, fühle ich mich glücklich und ausgeglichen. Irgendwie vibrierend und in mir ruhend.

Das wichtigste, was du beim intuitiven Malen lernst ist: Dir das Recht zuzugestehen, ausschließlich auf dich selbst zu hören. Das ist das größte Geschenk überhaupt. Das ist Freiheit.

Jeder Mensch ist ein Künstler. Jeder ist Schöpfer.

Finde zu deinem Potenzial und erschaffe dir dein Leben. Starte heute. Mache den ersten Schritt und male ein Bild.

Es ist egal, wie das Bild aussehen wird. Es ist egal, was du damit machst. Es geht nur um den Prozess und die Öffnung, die wir dabei erfahren.

Lass dich fallen und finde den ganzen Reichtum dieses Universums in deinem Inneren.
Alles in dir ist wundervoll und alles hat das Recht, ausgedrückt, gesehen zu werden.

Übrigens ist diese Übung auch perfekt, um sie als Teil deines Selbstliebe-Notfall-Kits zu nutzen.

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