Wie viel mehr Geld brauchst du, um glücklich zu sein?

25. März 2020
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Sitzt du auch manchmal mit deinen Lieblingsmenschen auf der Couch und träumst davon, im Lotto zu gewinnen? Von den Millionen Euro, die einfach zur Verfügung stehen? Oder halt einfach von etwas mehr Geld?
Dann könnten wir unser Leben frei gestalten und es wäre alles einfacher. Wir wären glücklicher. Oder nicht?

Seltsam ist nur, dass so viele Menschen nach einem Lotto-Gewinn ziemlich schnell wieder pleite sind. Und auch die zahlreichen reichen Menschen, die Selbstmord begehen, stimmen mich nachdenklich. Machen viele Euros auf dem Konto vielleicht doch nicht glücklich?

Allein sicher nicht. Aber wenn du schon mal Rechnung bezahlen musstest, weißt du, dass Geld dein Leben sehr viel einfacher macht. Die Frage ist also weniger, ob mehr dich glücklich macht, sondern: Wie viel Geld macht dich glücklich?
Darauf gibt es keine pauschale Antwort, denn wie bei allem gibt es auch beim Vermögen und Einkommen eine individuelle Komfortzone, die Ken Honda als Container bezeichnet.

Warum es uns so schwer fällt, mehr Geld zu bekommen

Die erste Million ist die schwierigste, sagt man ja. Das liegt weniger daran, dass man eine Million Euro braucht, um leichter mehr Geld zu machen. Es liegt einfach daran, dass so große Mengen außerhalb unserer Komfortzone liegen.

Unser Container hat nämlich nur eine bestimmte Größe, erlaubt also auch nur einen bestimmten Zufluss an weiteren Geldmitteln. Und mit dieser Größe fühlen wir uns wohl. Das ist die Menge an Vermögen, der wir uns würdig fühlen. Die Menge, die in uns weder Schuld, noch Scham oder Angst auslöst.

Überlege einmal selbst, welche Gefühle in dir hochkommen, wenn du daran denkst, so richtig viel Geld zu verdienen. Vielleicht denkst du, du hast es nicht verdient und nimmst es anderen weg. Vielleicht hast du aber auch Angst, dass dein Partner dich verlässt oder nur wegen des Geldes bei dir bleibt. Und natürlich ist auch die Angst, zu einem schlechten Menschen zu werden, in unserer Gesellschaft weit verbreitet.

Alle diese Gefühle um unsere Finanzen bilden sozusagen die Wände unseres Containers. Solange wir darin bleiben, fühlen wir uns sicher und geborgen. Wenn unser Geld durch eine Gehaltserhöhung oder etwas anderes mehr wird als der Container aufnehmen kann, erzeugt das unweigerlich Stress.

Wie groß ist dein Geld-Container?

Dein Container hat nicht unbedingt die Größe deines monatlichen Gehalts. Er kann sowohl größer als auch kleiner sein.
Ist er kleiner, wirst du wahrscheinlich feststellen, dass du viel des Geldes ziemlich schnell ausgibst, ohne recht zu wissen wofür. Ist dein Container größer, bekommst du sicherlich öfters zusätzliches Geld über verschiedenste Kanäle.

Deine Emotionen geben dir einen eindeutigen Hinweis darauf, wie groß dein Container ist. Um die Größe zu bestimmen, starten wir bei deiner aktuellen Situation. Also deinen monatlichen Einkünften – egal ob sie von deinem Lohn, Dividenden, Immobilien oder sonstigen Einnahmen kommen.

Wie viel Geld bekommst du jeden Monat? -Wenn das schwankt, nimm einen Mittelwert-

Und jetzt stell dir vor, du würdest jeden Monat 30% mehr bekommen.
Wie fühlst du dich dabei? Was löst diese Vorstellung in dir aus?

Stell dir dann vor, du würdest 50% mehr Einnahmen haben. Welche Gefühle löst das in dir aus?

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Zu guter letzt gehen wir das Szenario nochmal mit weniger Geld durch. Stell dir vor, du bekommst nur noch 80% von deinen jetzigen Einnahmen.
Wie fühlst du dich dabei? Entsteht in dir ein Gefühl der Enge und Beschränkung? Oder ist es eher eine Erleichterung?

Wenn du mit deinem jetzigen Einkommen vollkommen zufrieden bist, dann wird 20% mehr wahrscheinlich die Größe deines Containers sein. Es ist so viel mehr Geld, dass du die Veränderung zum positiven in deinem Alltag spüren kannst, aber nicht so viel, dass es dich stresst und du dich neuen Herausforderungen musst.

Dein momentaner Geld-Container umfasst genau die Menge an Geld, bei der du dich rundum wohl fühlst und keine negativen Emotionen entstehen. Diese Menge macht uns glücklich. Mehr überfordert und und triggert unangenehme Gefühle. Weniger schränkt uns ein und macht unser Leben schwieriger.

Wenn du die Größe deines Containers bestimmt hast, bedeutet das natürlich nicht, dass du bei dieser Menge an Einkommen stehen bleiben musst. Ein kleiner Container ist vielleicht in unserer Komfortzone, lässt uns aber trotzdem nicht unbedingt alle Rechnungen zahlen.
Kämpfst du gegen den Container an, wird das Erlangen von mehr Geld immer anstrengender. Dann rennst du gegen innere Blockaden und musst dich mit einigen Selbstsabotagen herumschlagen.

Einfacher wird es, wenn du zuerst deinen Geld-Container vergrößerst. So wie eine Person mit sozialer Phobie nicht direkt ein Meeting mit hunderten Leuten moderieren kann, sondern erst die Komfortzone langsam erweitern muss, bis sie ihre Ängste bearbeiten kann.

Vergrößere deinen Geld-Container

Unsere Container-Größe ist abhängig von unseren Glaubenssätzen über Geld und unseren Erfahrungen, die wir in unserer Kindheit und danach gesammelt haben. Unsere Gefühle zeigen uns dabei, wie stark diese Glaubenssätze in uns wirken.

Kommen wir plötzlich zu mehr Geld, sprengt das unseren Container. Wir fühlen uns zwar glücklich, aber auf unbewusster Ebene werden wir von Stress und Angst getrieben. Wir wissen dann nicht, wie wir mit der Situation umgehen sollen. Und die Stress-Reaktionen in unserem Gehirn verhindern die rationale Auseinandersetzung damit zusätzlich.
Deshalb sorgen wir, ohne es überhaupt zu merken, dafür, das Geld wieder loszuwerden. Wir stellen den ursprünglichen Status Quo wieder her.

Dabei ist es sowieso sehr schwierig, an eine größere Menge Geld zu kommen. Der Container beschreibt nämlich auch unsere Fähigkeit, Geld zu empfangen. Wenn wir mehr Einkommen wollen, müssen wir unseren Container erst vergrößern.

Schritt 1: Dein Warum

Die wichtigste Maßnahme, um deinen Container zu vergrößern, ist das Finden eines guten Grundes. Du musst genau wissen, was es dir und vor allem anderen bringt, mehr Geld zu haben. Das löst das schlechte Gewissen, Schuld und die Angst auf, die dich noch hindern.

Je stärker und emotionaler die Gründe sind, desto natürlicher und einfacher wird dein Container wachsen. Geld kommt dann auf den unerwartetsten Wegen und ganz natürlich zu uns. Der Geld-Flow wird aktiviert.

Dabei ist es wichtig, auch an andere zu denken. Das erzeugt nämlich viel mehr positive Emotionen. Die Vorstellung einer Weltreise ist für mich zwar wundervoll, aber emotional bei weitem nicht so stark wie zum Beispiel die Bildung meiner kleinen Nichte zu unterstützen. Die Vorstellung, ein wichtiges Projekt zu finanzieren, das Menschen wirklich hilft, ist stärker als eine eigenen Jacht.

Wie hilft ein größerer Money-Container dir und anderen?

Je spezifischer und ausführlicher du diese Frage beantwortest, desto besser. Dabei kannst du gerne groß und klein denken. Die Unterstützung von lernschwachen Kindern in sozialen Brennpunkten ist ebenso wichtig wie die Sicherstellung, dass dein Hund jederzeit medizinische Versorgung bekommt.

Schritt 2: Begeisterung

Wie reagierst du eigentlich, wenn Geld hinein oder hinaus geht?
Schaust du auf Rechnungen und bekommst ein ungutes Gefühl? Löst dein Gehalt ein Gefühl von Enge aus?

Wie wir auf ein- und ausgehendes Geld reagieren, bestimmt unsere gesamte Einstellung zum Geld überhaupt. Probiere es mal mit einer etwas anderen Haltung.

Wenn Geld hinein kommt, freu dich einfach darüber. Egal wie viel es ist. Sei dankbar dafür.

Und wenn du Geld ausgibst, besonders dann wenn es unerwartet ist, sei dankbar, dass du Geld hast, dass du dafür ausgeben kannst.

Je positiver deine Gefühle in Hinblick auf jeden Aspekt des Geld-Flusses ist, desto entspannter wirst du. Und je entspannter du bist, desto mehr weitet sich dein Container.

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Schritt 3: Finde Wege

Nachdem du dich nun intensiv mit deinen Gefühlen und Gedanken beschäftigt hast, fehlen noch die Handlungen. Sind deine Emotionen bereits positiv auf Geld ausgerichtet, wird dir diese Übung leichter fallen, als es im ersten Moment den Anschein hat.

Finde zusätzliche Wege, um Geld zu bekommen.

Reiche Menschen haben nicht nur einen Kanal, über den sie Geld bekommen. Sie haben eine ganze Reihe davon. Das schenkt ihnen nicht nur ein gewisses Maß an Sicherheit. Auch viele kleine Beträge aus unterschiedlichen Quellen ergeben zusammen eine ganze Menge.

Überlege dir also mal, wie du zusätzlich Geld hinein bekommen könntest. Das muss nicht unbedingt ein Nebenjob sein. Vielleicht investierst du etwas Geld in Aktien, die dir regelmäßig Dividende geben. Oder du erschaffst Möglichkeiten für passives Einkommen. Vielleicht gehst du auch einem Hobby nach, das sich durchaus in Geld umwandeln lässt.

Sei einfach mal kreativ. Überlege dir, was du gerne machst. Und wie du daraus Geldfluss erschaffen kannst. Mach dir keine Gedanken, ob es zu wenig Geld einbringt oder schwierig wird. Sammle erstmal verschiedene Ideen. Egal ob dies auch wirklich die für dich richtigen Wege sind.

Und dann entscheide dich für einen einzigen davon. Und zwar für die Idee, die dir am einfachsten und spaßigsten erscheint. Setze sie erstmal um und nimm später eine zweite, dritte oder vierte Maßnahme hinzu.

Sagen wir zum Beispiel mal, dass du gerne malst. Du kommst also auf die Idee, deine Bilder auf Etsy zu verkaufen. Das bringt dir ein bisschen Geld ein. Und wenn du dieses Geld in Aktien investierst, die dir zusätzliche Dividende einbringen, hast du daraus schon zwei Kanäle erschaffen, die beide zusätzliches Geld in dein Leben bringen.

Glaub mir, es gibt nichts, woraus sich nicht Geld machen lassen würde. Jedes Talent und jedes Hobby ist für jemand anderen genau das, was ihm fehlt. Damit erhöhst du nicht nur deinen eigenen Geld-Zufluss, sondern hilfst anderen Menschen auch gleich.

Ich wünsche dir, dass du deinen eigenen Wert als grenzenlose Liebe erkennst. Du gibst dieser Welt in jedem Moment etwas Wertvolles und du verdienst eine entsprechende Vergütung.

Alles Liebe
Janina

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