Deine Selbstliebe muss praktisch und individuell sein

17. Juni 2020
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Alle sprechen von Selbstliebe und es gibt tausende von Büchern und Kursen, die dir eine Verbesserung versprechen. Trotzdem klappt es meist nicht, Selbstliebe praktisch und langanhaltend umzusetzen.
Aber warum?

Wenn du in Selbstliebe als Praxis einführen willst, ist das ein bisschen wie eine Ernährungsumstellung.
Du informierst dich, liest vielleicht ein Buch dazu. Und dann startest du voller Enthusiasmus.
Aber schon bald verfliegt die anfängliche Freude und es wird immer schwieriger, dabei zu bleiben.

Zumindest meistens.

Ob eine Ernährungsumstellung klappt oder nicht, hängt davon ab, wie gut sie zu deinem Geschmack und deinem Alltag passt. Und genau so ist es auch bei der Selbstliebe.

Um Selbstliebe praktisch in deinem Alltag umzusetzen, muss du Mittel und Wege finden, wie sie zu dir passt. Und das Wichtigste: Du musst dich damit wohl fühlen.

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Du kannst dir also ein dickes Arbeitsbuch für mehr Selbstliebe kaufen und es komplett durcharbeiten. Wenn das für dich nicht der richtige Weg ist, wird es dir aber leider nichts bringen. Außer vielleicht ein paar Erkenntnisse.

Wie kannst du Selbstliebe also praktisch umsetzen?

Selbstliebe praktisch in deinem Alltag umsetzen

Um deine Selbstliebe zu stärken oder sogar Selbsthass in solche umzusetzen, musst du zunächst herausfinden, was du eigentlich brauchst, um dich geliebt zu fühlen.

Liebe spricht unterschiedliche Sprachen. Und wenn du dich selbst mehr lieben und akzeptieren willst, musst du deine eigene Sprache herausfinden. Dazu ist der Test da. Geh einfach schnell und intuitiv durch die Fragen und finde heraus, was deine Selbstliebe wirklich stärkt.

Wenn du weißt, in welche Richtung es geht, kannst du dir einfach eine Liste mit Umsetzungsmöglichkeiten machen. Nimm dir dafür ruhig ein paar Tage Zeit und schreib immer etwas hinzu, wenn es dir einfällt. So erschaffst du dein eigenes Selbstliebe-Notfall-Kit, auf das du immer zurückgreifen kannst.

Die besten Ideen bringen dir nichts, wenn du es nicht umsetzt.
Schau mal durch deine Liste. Dort findest du sicher kleine und größere Dinge.

Überlege dir ein paar einfache Praktiken, die du jeden Tag umsetzen kannst. Je nach Typ könnten das beispielsweise:

  • Berührungen: achtsame Gesichtspflege, ein Bad, luxuriöse Kleidung, eine Massage
  • kleine Geschenke: eine kleine Belohnung nach der Arbeit
  • Quality-Time: eine kurze Yoga- oder Tanz-Session, malen, lesen etc.
  • Dich umsorgen: ein richtig gesundes und leckeres Essen, eine aufgeräumte Wohnung
  • Affirmationen: Tagebuch schreiben, tägliche Affirmationen, Reflexion oder ermutigende Selbstgespräche

sein. Versuche jeden Tag eine dieser Handlungen umzusetzen. Werde ruhig kreativ und wechsle deine tägliche Praxis ab.

Schau auch in deinem Kalender nach und nimm dir regelmäßig Zeit für die aufwendigeren Dinge. Selbst wenn du nur alle drei Monate dazu kommst, wird es dich in deinem Selbstwert stärken.

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Lange Rede kurzer Sinn: Tu, was dir gut tut.
Dann wirst du automatisch mehr Selbstvertrauen und Selbstliebe erfahren.

Achte nur darauf, dass du dich nicht von Angst leiten lässt. Deine Lieblingsserie zu schauen, kann durchaus zu deiner Selbstliebe-Praxis gehören. Wenn du aber jeden Abend fernsiehst, um dein Leben ertragen zu können oder aus Angst davor, deine Einsamkeit zu spüren, ist das eine Vermeidungstaktik. Und das hat nichts mit Selbstliebe zu tun.

Horche also in dich hinein und frage dich: Tut mir das wirklich gut oder schützt es mich vor etwas?

Du verdienst es, rundum glücklich zu sein.
Und täglich deine Selbstliebe praktisch auszuleben, ist der erste und vielleicht wichtigste Schritt dahin.

Ich wünsche dir viel Freude beim ausprobieren. Denk daran: Wenn sich etwas nicht gut anfühlt, lass es einfach weg. Egal welcher Guru es empfiehlt. Du musst auf dein Herz hören.

Alles Liebe
Janina

P.s. du kannst durchaus mehrere der Sprachen der Liebe verwenden, um deine Selbstliebe zu stärken. Der Test zeigt dir nur deine dominante Art. Die Ideen aus den anderen Typen kannst du zusätzlich nutzen, wenn sie sich für dich gut anfühlen.

Für genauere Ausführungen schau doch in das Buch die fünf Sprachen der Liebe* von Gary Chapman hinein. Darin findest du noch viele weitere Ideen.

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