lifestyle design

Schluss mit Selbstsabotage! Die 6 besten Mittel, die wirklich helfen

8. Mai 2019
selbstsabotage-zweifel

Denkst du oft darüber nach, was andere über dich denken? Glaubst du, sie reden hinter deinem Rücken oder lachen über dich?
Wenn du überall Zeichen für Ablehnung siehst, ist Selbstsabotage dein Thema.

Sie gehört zu unserer Komfortzone und ist so normal wie Zähneputzen. Selbstsabotage besteht nur aus Gedanken, aber sie verändern deine Wahrnehmung und wirken sich so auf dein ganzes Leben aus.

Wie sieht es bei dir in deinen Beziehungen, deiner Gesundheit oder deiner Karriere aus? Stehst du dir selbst im Weg?

Eindeutige Zeichen, dass du dich selbst sabotierst, sind:

– Dein schärfster Kritiker bist du selbst. Du konzentrierst dich auf deine Schwächen und Fehler.
– Du malst dir mögliche Fehlschläge und schlimme Folgen aus.
– Dein negatives Selbstbild beherrscht dich: Du führst innere Monologe gegen dich und bist voller Selbstzweifel.
– Immer gibt es jemanden, der es besser macht als du. Du vergleichst dich mit anderen.
– Andere denken schlecht über dich. Zumindest glaubst du das ohne Beweise.
– Du prokrastinierst und kommst nicht voran.
– Deine Komfortzone ist dein bester Freund. Du wagst nichts Neues.

Wenn einer oder mehr dieser Punkte auf dich zutreffen, kann ich dich beruhigen: du bist wie 90% aller Menschen. Aber du musst damit nicht leben.

Du hast die Wahl, ob du in alten Mustern bleibst oder dein Leben jetzt selbst in die Hand nimmst. Ab heute kannst alles erreichen und alles sein. Du musst dich nur entscheiden.

die 6 besten Mittel gegen Selbstsabotage

Wenn du erstmal erkannt hast, dass du dich selbst sabotierst, werden dir immer mehr Gedanken, Handlungen und Verhaltensweisen auffallen, die dich klein machen und deine Selbstliebe sabotieren.

Um dir diesen Prozess zu erleichtern, habe ich die Hilfsmittel zusammengestellt, die mir am meisten geholfen haben

#1 So nicht! Mit diesen Arten von Selbstsabotage musst du aufhören

Der erste Schritt besteht darin, es nicht noch schlimmer zu machen. Das ist gar nicht so einfach. Die Erkenntnis, dass du dich selbst sabotierst, führt automatisch zu Selbstvorwürfen und Kritik.

Das Schlimmste, was du jetzt tun kannst, ist dich in deiner Selbstkritik zu suhlen. Perfektionismus hat hier keinen Platz. Du hast erkannt, was schief läuft. Das ist eine großartige Leistung. Erkenne sie an. Der Rest kommt später.

selbstsabotage-zurueckziehen

Genauso schädlich ist es, wenn du dich dazu zwingst, unter allen Umständen positiv zu denken. Wenn es dir schlecht geht und deine Gefühle dich runterziehen, ist das die Realität. Sich ihr zu verweigern, verschlimmert alles nur.

Obwohl wir uns gerne mal zurückziehen und unsere Wunden lecken, kann das genau die falsche Reaktion sein. Eine kurze Verschnaufpause ist bestimmt gut. Wenn du dich aber dauerhaft zurückziehst und in Selbstmitleid versinkst, ist das auch eine Form von Selbstsabotage.

Du bist stark. Du kannst dein Leben selbst bestimmen. Fang an und stell dich deinen Dämonen.

#2 Verändere deine Gedanken und du gibst Selbstsabotage keine Chance

Obwohl zwanghaft positives Denken kontraproduktiv ist, gibt es sehr wohl Möglichkeiten, deine Gedanken zu beeinflussen. Dabei geht es nicht um Selbstbetrug. Nur um eine Richtigstellung deiner Wahrnehmung.

Hier sind die drei wichtigsten Stellschrauben, die dein Leben verändern werden:

1. Erfolge anerkennen

Um weiteren Selbstsabotagen vorzubeugen gibt es nichts besseres, als die Wahrnehmung deiner selbst zu verändern.

Du glaubst vielleicht, dass du alles versaust und dir nie etwas gelingt. Aber schau mal auf dein Leben zurück und frage dich, was du alles schon erreicht hast.  Dein Weg ist voller Erfolge, Erkenntnisse und Weiterentwicklungen.

Erinnerst du dich daran, wie bescheuert du noch vor 10 Jahren warst? Seitdem hast du so viel dazu gelernt. Mache es dir zur Gewohnheit all diese Entwicklungen und Erfolge anzuerkennen.

Lobe dich selbst, wenn du etwas erreichst. Schreibe deine Erfolge auf.

2. Fehler wertschätzen

Eine der häufigsten Selbstsabotagen ist die Übertreibung. Leider werden die eigenen Errungenschaften eher selten übertrieben. Stattdessen wird jeder Fehler, jeder noch so kleine Makel hochgespielt.

Dabei übersehen wir gerne, was Fehler eigentlich bedeuten: Die Möglichkeit zu lernen, was wir noch brauchen, um Erfolg zu haben.

Die Angst vor Fehlern hält dich klein.
Sie hindert dich daran, die notwendigen Schritte in ein schöneres Leben zu gehen.

Lerne deine Fehltritte wertzuschätzen und nimm sie als notwendige Schritte auf deinem Weg hin. Niemand wird erfolgreich, weil er keine Fehler macht. Erfolgreich sind diejenigen, die viele Fehler machen und daraus lernen.

3. Gefühle annehmen

Gerade wenn wir einen Fehler gemacht haben, ist unsere erste Reaktion Flucht. Vor der Situation und vor unseren Gefühlen.

Je mehr du deine negativen Gefühle unterdrückst, desto stärker wirken sie unbewusst in dir. Unverarbeitete Emotionen sind der Hauptgrund für Selbstsabotage.

Dabei ist es ganz einfach, diesen Teufelskreis zu durchbrechen: Spüre in dich hinein. Begrüße deine Gefühle, beobachte dein Körperempfinden genau. So bekommt dein Unbewusstes kein neues Futter, um gegen deine Ziele zu arbeiten.

Lerne mit deiner Angst umzugehen und du wirst alles bekommen, was du möchtest.

selbstsabotage-traurig

#3 Was würdest du einem Freund sagen?

Wenn du dich gerade dabei erwischst, wie du dich selbst innerlich zur Schnecke machst, halte kurz inne.
Würdest du so auch mit einem Freund sprechen, wenn ihm das Gleiche passiert wäre? Oder mit deinem Kind?

Eher nicht.

Warum also redest du so mit dir selbst?

Statt dich selbst noch weiter fertig zu machen, versuche dich aufzubauen und zu bestärken.

Was würdest du deiner besten Freundin sagen?
Schreibe zum Beispiel einen Brief an dich. Dabei fällt es dir leichter, die Perspektive eines Freundes einzunehmen.

#4 hol die Realität mit ins Boot

Neben den Fehlern übertreiben wir auch gerne die Folgen, die sich aus ihnen entwickeln. Wir gehen automatisch davon aus, dass jeder es mitbekommen hat und uns verurteilt. Dass der Fehler schlimme Auswirkungen auf unsere Zukunft haben wird.

Die realen Folgen sind nie so schlimm, wie wir sie uns ausmalen.

Beobachte erstmal, was kommt. Und bleib gelassen. Vielleicht kommt gar nichts.

Wusstest du, dass die meisten Gedanken eines Menschen auf sich selbst bezogen sind? Du glaubst vielleicht, dass andere schlecht über dich denken. Aber die Realität ist: Es ist ihnen wahrscheinlich total egal.

Auch ohne die Missgunst anderer glauben wir gern daran, dass wir etwas niemals könnten oder zumindest noch nicht jetzt. Mit dem Ergebnis, dass wir nie anfangen.

Aber mal ehrlich: Woher weißt du, dass du es nicht kannst, wenn du es nie probiert hast?

Heble diese Form der Selbstsabotage aus, indem du Zwischenziele setzt. Mache den nächsten Schritt so klein, dass er dir leicht fällt.

Du musst nicht gleich zum Mond fliegen. Es reicht erstmal, dich über Raketentechnik zu informieren.

#5 Sprich mit Freunden darüber

Wenn dir die bisherigen Schritte schwer fallen, gibt es eine einfachere Möglichkeit. Greif zum Telefon und rufe einen lieben Menschen an.

Andere Menschen haben durch ihre Distanz zur Situation eine viel realistischere Perspektive. Sie können in Ruhe darüber nachdenken und lassen sich nicht von starken Emotionen beeinflussen.

Damit sind sie perfekt, um deine Sicht mit der Realität abzugleichen.

Und ein inniges Gespräch bringt einen weiteren Vorteil mit sich: Bleiben deine Gedanken im Kopf, schrauben sie sich gerne hoch und drehen sich im Kreis.
Wenn du es laut aussprichst, wird dir alles klarer erscheinen. Dann merkst du selbst, wenn du übertreibst oder alte Muster wiederholst.

Probiere es aus. Ein Gespräch ist die beste Sofort-Lösung gegen Selbstsabotage.

Alternativ hilft ein Stift und ein Blatt Papier ebenso gut.

selbstsabotage-allein-sein

#6 Du bist nicht die Stimme

Die Stimme in deinen Kopf, die dich beschimpft, klein hält und nicht will, dass du etwas Neues wagst, ist unbestreitbar da. Aber du bist nicht sie.
Diese Erkenntnis nimmt dir den Druck, Schuld zu sein.

Was ist die Stimme, wenn nicht du selbst?

Die einen sagen, sie solle als eine Art Eindringling behandelt werden. Die anderen sprechen von einem inneren Anteil. Nimm die Erklärung, die dir am meisten zusagt.

Wenn du deinen inneren Kritiker als Eindringling wahrnimmst, ist der Umgang mit ihm einfach. Nimm den Kritiker in dir wahr. Und weise ihn zurück.

Denke etwa: „Netter Versuch. Aber ich weiß, dass ich …“
Zieh dein Ding weiter durch. Lass dich nicht aufhalten.

Eine etwas elegantere Lösung ist die Auseinandersetzung mit deinem inneren Anteil. Hier löst du nicht nur die Situation auf, sondern arbeitest an einer langfristigen Besserung.

Konzentriere dich auf den inneren Anteil, der dich abhalten möchte. Bitte ihn zu dir.
Wie sieht er aus? Wie ist seine Mimik und Haltung? Gib ihm einen Namen, wenn du magst.

Wenn du ihn vor dir siehst, kannst du einen Dialog beginnen. Entweder im Kopf oder auf dem Papier. Frage ihn, warum er dich davon abhalten will, etwas zu tun oder zu sein.

Der Grund dafür ist immer Liebe. Dein innerer Anteil will dich schützen.

Du musst erreichen, dass er versteht, dass du seinen Schutz nicht brauchst. Dass du alles im Griff hast und ihn deinerseits liebst und schützt. Hast du das erreicht, wird dir der weitere Weg leichter fallen.

Zum Abschied kannst du deinen Anteil in den Arm nehmen. Sage ihm, dass er jederzeit mit dir sprechen kann. So bleibst du offen für aufkommende Gefühle und gerätst nicht in die positives-Denken-Falle.

Schlussgedanken zur Selbstsabotage

Selbstsabotage ist kein Problem, dass du über Nacht lösen kannst. Doch schon die reine Erkenntnis, dass du dir selbst im Weg stehst, wird dir helfen, dich weiterzuentwickeln.

Halte immer mal wieder inne und frage dich: Was schiebst du gerade auf?
Überwinde dich und verlasse deine Komfortzone. Auf dich wartet ein wundervolles Leben.

Du bist es wert, glücklich und zufrieden zu sein.

Ich wünsche dir viel Kraft.
Alles Liebe
Janina

Wie sabotierst du dich?
Hinterlasse einen Kommentar und lass uns gemeinsam über eine Lösung nachdenken.

Möchtest du Schöpferin deines Lebens sein?
Sei glücklich und feiere dein Leben!

Abonniere jetzt kostenlos die zusätzlichen Übungen und Anregungen, die ich wöchentlich mit dir teile, und ich schenke dir mein Ebook mit 5 effektiven Sofort-Hilfen, um langfristig glücklich zu sein.

Garantiert ohne Spam.

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.