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Warum dein bester spiritueller Lehrer dein Haustier ist

3. Februar 2019
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Als ich mit dem Studium fertig wurde, wollte ich wieder ein Haustier haben. Ich bin mit Tieren groß geworden und mir fehlte diese innige Verbundenheit.

Als wir uns dann für Meerschweinchen entschieden, war das eher eine praktische Überlegung. Und doch würde ich sie nicht mehr hergeben wollen.

Gleichzeitig sind einige Dinge nun deutlich komplizierter geworden. Einfach mal für ein paar Tage zu einem Retreat fahren? Keine Chance. Erst müssen die Tiere irgendwo untergebracht werden.

Man könnte also zu dem Schluss kommen, dass Haustiere die spirituelle Praxis eher einschränken als zu fördern.
Tatsächlich schränken  sie die Ausnahmen ein, bringen aber die Spiritualität direkt in deinen Alltag. Und darin besteht die wahre Praxis.

Hast du zu wenig Zeit für Meditation, Yoga oder ein Wochenend-Retreat?
Auch wenn Haustiere deine Zeit noch weiter beschneiden, gleichen sie fehlende Praxis spielerisch aus. Sie sind die besten Lehrer für deine Weiterentwicklung.

Bewusst und achtsam: Zeit mit deinem Haustier

Die große Besonderheit von Tieren ist, dass sie mit ihren Gedanken nicht hin und her springen. Sie verweilen nicht in der Vergangenheit und denken auch nicht an die Zukunft. Sie leben in diesem Moment.

Sie essen, wenn sie essen. Spielen, wenn sie spielen. Da gibt es keinen Platz für Sorgen.

Mit einem Haustier an deiner Seite kannst du wieder lernen, so selbstvergessen zu sein wie ein Kind.

Diese Art der Selbstvergessenheit fehlt uns im Alltag. Wir denken ständig über etwas nach. Schauen fern, wenn wir essen. Schreiben Nachrichten, wenn wir uns unterhalten. Wir hören Musik, wenn wir gehen.

Ein Haustier kann dir als Anker dienen, dich an die Wichtigkeit des Augenblicks zu erinnern. Dabei ist es egal, welches Tier du hast. Es funktioniert bei einem Hund ebenso gut wie bei einem Leguan oder Fisch.

Wenn du also das nächste Mal Zeit mit deinem Haustier verbringst, dann sei achtsam. Genieße die Stille, die ihr miteinander teilen könnt.

Liebst du dein Haustier? Dann schenke ihm mindestens ein Mal am Tag deine ungeteilte Aufmerksamkeit. Das ist mindestens so gut wie jede Meditation.

Übe dich darin, dein Tier bewusst wahrzunehmen, bewusst zu beobachten oder zu spielen. Es ist die perfekte Achtsamkeitsübung. Das bringt dir nicht nur inneren Frieden, sondern macht auch einfach glücklich.

Dein Haustier als Lehrer und Spiegel

Die wichtigste Lehre unserer Haustiere ist die bedingungslose Liebe. Dabei ist es egal, wie menschenbezogen dein Haustier tatsächlich ist. Es geht hierbei nicht nur um die enge Verbindung, die ja auch wieder eine Bedingung wäre.

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Gefährte und Spiegel zugleich: ein Haustier verrät mehr über uns, als wir glauben.

Natürlich ist es wunderschön, wenn ein Tier zu uns Vertrauen fasst und sich an uns bindet. Aber die eigentliche Lehre ist die Liebe, die in uns entfacht wird.

Und diese Liebe bietet nicht nur einen emotionalen Ausgleich zum Alltag, sondern auch zu den Beziehungen zu anderen Menschen. Menschliche Kontakte sind fast immer von Erwartungen, Pflichten und Bewertungen geprägt. Von Tieren aber erwarten wir nichts. Von manchen nicht mal Liebe.

Wir sehen sie einfach an und lieben sie. Sie sind da und wir fühlen uns nicht mehr einsam. Wir kümmern uns um sie und lernen, dass es glücklich macht, etwas für andere zu tun.

Gleichzeitig geben sie uns Halt und Geborgenheit, wenn die Welt außerhalb unserer kleinen Blase mal schwieriger ist.

Die meisten Haustiere sind extrem sensibel und spüren jede Stimmung ihres Menschen sofort. Sie reagieren darauf und spiegeln uns. In ihnen kannst du also dich und deine Emotionen reflektieren.

Überwindung des Ego

Dabei dürfen wir natürlich nicht vergessen, dass mit einem Haustier auch Verantwortung einhergeht. Immerhin halten wir die Tiere in absoluter Abhängigkeit.

Die Bedürfnisse des Tieres müssen gestillt werden, egal ob wir einen stressigen Tag hatten oder krank sind. Diese Verantwortung lehrt uns, unseren inneren Schweinehund und unser Ego zu überwinden.

Haustiere lehren uns Empathie. Sie verändern unsere Selbst- und Weltwahrnehmung. Wir spüren instinktiv, dass unsere Fürsorge mit einem Energieaustausch belohnt wird.

Selbst ein Fisch kann zum spirituellen Lehrer werden, wenn du seiner gelassenen Lebensfreude mit Achtsamkeit begegnest.

Trotzdem machen Haustiere nicht immer, was wir wollen. Das kann manchmal frustrierend sein. Und genau damit unterwandern sie wieder unser Ego und unsere Erwartungshaltung davon, wie es sein sollte.

Haustiere machen uns freier, sprengen unsere eigenen Begrenzungen und ersetzen sie durch Liebe und inneren Frieden. Kein Wunder, dass Menschen schon seit über 40.000 Jahren Tiere halten und dass einige von ihnen sogar als heilig gelten.

Nimm dir heute bewusst Zeit für dein Haustier und beobachte, wie glücklich und ausgeglichen es dich macht. Übe dich in dieser Form der Achtsamkeit und du übst dich in Liebe.

Du verdienst es, mehr Liebe in deinem Leben zu fühlen. Und du allein bestimmst darüber.

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