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Was denken andere über mich? 9 Tipps, wie‘s dir endlich egal wird

19. Mai 2019
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„Es ist ein großer Unterschied, ob einem etwas wichtig ist oder ob einem wichtig ist, was andere über die Dinge, die einem wichtig sind, denken.“ – Sarah Knight

Als ich über diesen Satz stolperte, musste ich ihn immer wieder lesen. Er zog mich magisch an.

Mir wurde schlagartig bewusst, wie oft ich Dinge tat, weil ich dachte, dass man es eben so macht. Oder weil es cool war. Weil es halt alle tun.

So viele Erinnerungen, in denen ich nicht auf mich, sondern auf das, was ich dachte, was andere über mich denken könnten, gehört habe.

Hast du auch manchmal das Gefühl, Theater zu spielen?
Traust du dich nicht, zu dir und deinem Weg zu stehen?
Oder bemühst du dich, möglichst unsichtbar zu bleiben?

Wenn du dich unter Menschen unwohl fühlst, deine Meinung nur sagst, wenn du sicher bist, dass dir die anderen zustimmen, und dir nach Treffen mit anderen Menschen die Energie fehlt, wird es Zeit, dass du die Frage „was denken andere über mich?“ endlich aus deinem Kopf verbannst.

Was denken andere über mich? So wird’s dir egal

Dass wir so viel Gewicht auf die Meinung anderer legen, bedeutet leider auch, dass wir weniger in unserer eigenen Mitte sind. Automatisch übernehmen wir das, was wir denken, was andere denken, und verurteilen uns selbst.

Eigentlich weißt du gar nicht, was in den Köpfen der anderen vorgeht. Trotzdem wird die imaginierte Meinung der anderen unsere Wahrheit. Vor allem weil wir viel zu viel Wichtigkeit darauf legen, statt uns auf uns selbst zu besinnen.

Als soziale Wesen ist uns der Wunsch von anderen gemocht zu werden quasi angeboren. So scheint es aber nur. In Wahrheit ist es eine Gewohnheit.

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Und wie alle Gewohnheiten, kann man auch diese verändern.

#1 kenne deine Ideale und Werte

Um das zu umgehen, brauchst du eine genaue Vorstellung davon, was dir wichtig ist.
Wie sehen deine Werte aus?
Wenn deine Eltern beispielsweise Wert auf Sicherheit gelegt haben, muss das für dich nicht auch stimmen.

Setze deine eigenen Maßstäbe, dann kommst du in dein Potenzial.

Ein gutes Beispiel dafür sind Modetrends.
Deine Kleidung hat durchaus Einfluss darauf, wie du auf andere wirkst und was sie über dich denken.

Aber: Was machst du, wenn der aktuelle Trend so gar nicht zu deinem Körper passt?
Ist es dir wichtig, ob deine Jeans den aktuell angesagtesten Schnitt hat? Oder möchtest du einfach nur, dass sie gut sitzt, bequem ist und deiner Figur schmeichelt? Achtest du auf dein Körperempfinden?

#2 kenne dein Warum

Immer wenn du mit deinen Handlungen irgendwo aneckst, können die Reaktionen anderer für dich unangenehm sein. Damit du dich weniger davon beeinflussen lässt, ist eine starke Motivation wichtig.

Finde den tieferen Sinn für dich, damit dir die Reaktionen anderer im Vergleich nicht so wichtig erscheinen. Das kann etwas Großes wie Weltfrieden sein oder das Gesicht deiner Chefin, wenn du ihr mal so richtig die Meinung sagst.

Egal, was dich motiviert, mache es groß in deinen Gedanken. Wenn du den Berg hinter der Mauer siehst, kannst du dir leichter vorstellen, die Mauer zu überwinden, um zum Berg zu gelangen.

Dann kannst du Erfolg haben und auch mal Nein sagen. Nach deinen eigenen Regeln.

#3 das Universum dreht sich um dich

Wenn du denkst, dass sich alles nur um dich dreht, hast du vollkommen Recht.

Für dich, in deinem Leben dreht sich wirklich alles um dich.
Und in dem Leben der anderen, dreht sich alles um sie.

Was kannst du daraus lernen?

Für andere Menschen bist du weniger wichtig und weniger interessant, als du glaubst. Sie denken gar nicht so viel über dich nach.

Selbst wenn andere schlecht über dich denken und sogar lästern, sind das nur flüchtige Erscheinungen. Am nächsten Tag oder spätestens nach einer Woche ist es wieder vergessen.

Hast du schon mal nach Jahren voller Scham an etwas gedacht, das du echt versaut hast? Du bist bestimmt die Einzige, die sich noch daran erinnert.
Das gute daran ist, dass du deine negativen Gefühle nutzen kannst, um alte Verletzungen zu heilen.

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#4 wenn du es allen Recht machst

Es ist unmöglich, es allen Menschen Recht zu machen. Aber stellen wir uns mal für einen kleinen Moment vor, dass es doch möglich wäre. Wie sähe dein Leben dann aus?

Es würde bedeuten, dass du dich ständig verbiegen müsstest. Schließlich haben nicht alle Menschen die gleiche Meinung.
Du dürftest gar keine haben, geschweige denn eine Identität. Alles was dich einzigartig macht, eckt schließlich an.

Aber selbst wenn dir das irgendwie gelingen würde, würde es bedeuten, dass du total langweilig wärst. Wer möchte schon mit jemandem befreundet sein, der … nun ja … nichts ist?

Du würdest also nicht geliebt, sondern höchstens geduldet und die meiste Zeit ignoriert.

Genau das ist dein Wunsch?

Dann habe ich eine schlechte Nachricht für dich. Die Menschen würden trotzdem schlecht über dich sprechen.

Im Endeffekt wäre dein Leben also so wie jetzt auch, nur dass du unglücklicher wärst.
Möchtest du lieber dass die Leute über dich reden, während du im Hamsterrad dahinvegetierst?
Oder sollen sie über dich reden, weil du dein Leben in vollen Zügen genießt und deine kühnsten Träume lebst?

Deine Entscheidung.

„Was denken die anderen über mich?“ Völlig egal!

#5 lebe deine Einzigartigkeit

Jeder Mensch ist einzigartig und genau das ist seine Stärke. Es ist auch deine Stärke.

Du musst nicht perfekt sein, um ein liebenswerter besonderer Mensch zu sein. Jeder hat Schwächen und jedem geht es mal schlecht. Das beeinflusst nicht deinen Wert.

Erkenne die Tatsache an, dass du einzigartig bist. Lebe es in vollen Zügen aus.

Du hast keine Figur wie ein Calvin Klein Model? Super!
Ich liebe deinen Körper.
Zwing ihn nicht in Kleidung, die für andere Figuren gemacht sind. Finde heraus, was zu dir und deiner Form passt. Finde deinen eigenen Stil.

Sag, was du denkst. Besonders dann, wenn es dir schwer fällt.

Tu, was dir wichtig ist. Gehe deinen Weg. Lass dich nicht aufhalten.

Sei mutig und sei stolz darauf, du selbst zu sein. Dich gibt es nur ein einziges Mal.

#6 ein bisschen Realitätssinn gefällig?

Menschen lästern. Das tun sie immer. Und es sagt deutlich mehr über sie aus als über dich. Wie du selbst lernst weniger zu lästern, kannst du hier nachlesen.

Warum also stört es uns überhaupt so sehr?

Was wäre denn, wenn du dich tatsächlich total blamieren würdest und alle schlecht über dich denken? Was passiert, wenn du abgelehnt wirst?
Mache dir bewusst, welche Konsequenzen du erwartest. Und dann vergleiche sie mit der Realität.

In Wahrheit wäre es vielleicht peinlich, wenn du an der Kasse stehst und kein Geld dabei hast. Mehr aber auch nicht. Am nächsten Tag würde sich niemand daran erinnern.

Die Ängste sind nur in uns. Wir glauben noch immer, dass wir sterben würden, wenn andere schlecht über uns denken, weil ein Ausschluss aus der Gruppe in der Vergangenheit den Tod bedeutete.

Warum ist es dir so wichtig, was andere von dir denken?
In welchen Situationen denkst du überhaupt darüber nach? Was oder wer ist der Auslöser für deine Selbstzweifel?

Stell dir vor, du würdest dir nie wieder die Frage stellen „was denken andere über mich?“.
Wie würde dein Leben dann aussehen? Wie würdest du dich fühlen?

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#7 dein übertriebenes Ich-Ideal

Kritik oder schlechte Meinungen anderer kann uns nur dann treffen, wenn wir uns insgeheim selbst verurteilen.

Das passiert schnell, wenn du eine Idealvorstellung von dir hast, die einfach nicht der Realität entspricht. Dann entstehen übertriebene Erwartungen, denen du nie genügen kannst. Wenn du 1,50 groß bist, wirst du nie wie ein 1,80-Topmodel aussehen.

Wenn wir diesen Vorstellungen nicht genügen, verurteilen wir uns dafür. Und wir gehen automatisch davon aus, dass andere das Gleiche denken.

Die Realität sieht aber anders aus: Dein Partner wird nicht erwarten, dass du plötzlich 1,80 groß bist. Wahrscheinlich teilt er nicht mal deine Idealvorstellung, denn er hat dich ja unter all den Möglichkeiten ausgesucht. Und zwar so, wie du jetzt bist.

Die überzogenen Idealbilder von uns werden nur von einer Person erwartet: von uns selbst. Der Rest der Welt vergleicht uns nicht mit diesem imaginierten Bild.

Das glaubst du nicht?

Lass alle Fassaden und Mauern runter. Stelle dich der Angst, dass dein Gegenüber ungeliebte Aspekte von dir sehen kann. Zeige dich frei.

Entweder es passiert nichts oder dein Gegenüber liebt dich noch ein bisschen mehr dafür, dass du bist, wie du bist.

Verstecke dich nicht länger.

#8 stärke dein Selbstwertgefühl

Wenn du dich authentisch zeigst, wie du bist, beweist du damit dir selbst, dass du gar nicht anders sein musst. Das wird auch deinen Selbstwert stärken. Du bist wundervoll, so wie du eben bist.

Werde dir deiner Meinung, deiner Wünsche und Ziele bewusst.
Was möchtest du? Worüber denkst du nach?
Was macht dich glücklich?

Richte dein Leben danach aus. Je mehr du deinen Weg gehst, desto stärker wird dein Selbstvertrauen.

Dann wird es dir egal sein, was andere von dir halten. Du bist dir selbst genug.

Aus jedem Schritt auf deinem Weg wächst neuer Mut, um deinem Herzen weiter zu folgen.

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#9 finde dein Notfall-Mantra

Wenn es mal ganz schlimm kommt und du weder aus der Situation gehen noch deine Gefühle beruhigen kannst, hilft ein Notfall-Mantra.

Das Mantra überlegst du dir am Besten in einem ruhigen Moment ohne Druck.

Beispiele, die mir helfen:
„Ich bin gut genug.“
„Das ist mein Leben.“
„Ich habe die Macht über mein Leben.“

Finde ein Mantra, das dich beruhigt und sich stimmig anfühlt.

Wenn du dann nervös wirst, weil dir die Meinungen anderer plötzlich wahnsinnig wichtig erscheinen, kannst du das Mantra innerlich so lange wiederholen, bis du eine Erleichterung spürst. Und schon erscheint es dir weniger wichtig. So bewältigst du stressige Situationen einfacher.

Noch mehr Ideen habe ich auf gedankenpower.com gefunden.

Und schau doch mal in das spannende Buch Was andere über mich denken, darf mich nicht mehr lenken!* von Michael Repkowsky. Darin findest du viele spannende Anregungen und Wissenswertes zum Thema.

Noch mehr Ideen habe ich auf gedankenpower.com gefunden.

Du bist einzigartig. Daran kannst du nichts ändern.
Du kannst dich selbst nur feiern oder dafür verurteilen.
Finde dich selbst und lass dich von deiner inneren Stimme leiten. Aus der Selbsterkenntnis wächst eine ganz eigene Stärke.

So wie du bist, bist du absolut perfekt.

Hält dich die Sorge, was andere über dich denken könnten, auch manchmal zurück?

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